Musik · Seite 18

Bochum Total 2007

Vom 21. bis 24. Juni ist wieder Bochum Total, was lt. Wikipedia seit vier Jahren das größte europäische Musikfestival ist. Aber davon abgesehen ist es für den Bochumer das, was für den Kölner sein Karneval ist. Nur besser:) Das Programm in diesem Jahr kann man im Ruhrguide einsehen.

  • Am Freitag könnte ich noch rechtzeitig bei Rotersand in Bochum sein.
  • Den Samstag kann man getrost an der Ringbühne verbringen: 17h00 Staubkind, 18h15 Jesus on XTC<, 19h30 In strict confidence, 20h45 Das Ich. Das Ich war auch 2005 auf Bochum Total und die Show war trotz der frühen Uhrzeit und der Hitze okay.
  • Am Sonntag könnte ich mir evtl. noch gegen 19h30 Escape with Romeo auf der Heinz Bühne ansehen.

Aber was soll man groß planen. Im Verlauf des Festes kommt es ohnehin immer anders als geplant.

Aphex Twin – 26 Mixes For Cash

Schon ein paar Jährchen älter, veröffentlicht im März 2003. Eine Doppel-CD mit 26 – wer hätte das gedacht – von Herrn Aphex Twin aufbereiteten Titeln verschiedenster Interpreten wie eg. NIN, Die Fantastischen Vier (!), Phillip Boa, Meat Beat Manifesto. Also eine interessante Mischung. Und so ist das Album auch sehr abwechslungsreich von recht ambienten und chilligen Titeln bis hin zu recht zünftigen Stücken.

Warum habe ich die erst Heute gefunden. Ich denke, als Liebhaber elektronischer Musik ist es wichtig, diese CD in seine Sammlung aufzunehmen.

VNV Nation – Judgement

Déjà vu? Nein, ich weiß, dass ich zu dem Album schon einen Eintrag geschrieben habe. Aber ich habe mir die CD in der vergangenen Tagen einige Male angehört und von Mal zu Mal gefällt sie mir besser. Ich würde sogar so weit gehen und sagen, dass sie das bisher schönste Elektro Album des Jahres ist, dessen ich Habhaft wurde.

Body Census / Judgement

Und Heute verabreicht uns die Krankenschwester unsere Medizin in Form zweier Silberlinge, die die Namen »Judgement« und »Body Census« tragen.

:wumpscut: – Body Census

Berechenbar – zumindest der Frühjahr als Erscheinungsdatum. Die Musik mal gar nicht. Ich habe ja mit einer Weiterentwicklung des etwas zu glatten Sounds der letzen beiden Alben »Evoke« und »Canibal Anthem« gerechnet und war nicht enttäuscht als ich eines Besseren belehrt wurde.

»Body Census« klingt viel eher wie frühe Veröffentlichungen. Die Stücke sind zwar weniger brachial aber Melodien haben wieder den gleichen Charakter.

:wumpscut: gefällt mir seit »Bone Peeler« erstmals wieder einigermassen.

VNV Nation – Judgement

Lässt sich nur schwer nach »Body Census« hören, da es eher in die Richtung Dark Elektro whatever geht und demzufolge sehr viel melodiöser, wenn auch mitunter sehr düster.

Auf »Judgement« wie eine Stimmung transportiert, die ich mal als »final« bezeichnen möchte, was das Album insgesamt dunkler erscheinen lässt als die Vorgänger. Und ich denke, das macht auch den Reiz der CD aus.

Amazon Empfehlungen

Die Kaufempfehlungen von Amazon sind teilweise schon etwas unheimlich.

Diesem Morgen habe ich eine E-Mail erhalten in der mir vornweg sieben CDs empfohlen wurden, die ich bereits alle habe. Es ist geradezu beängstigend wie präzise Amazon meinen Geschmack extrapolieren kann, ohne dass ich wirklich häufig gekauft hätte.
Vielleicht sollte ich auch auf diese Wunschliste verzichten. Auf der ich eigentlich alles ablege, was ich bei Amazon entdecke, aber dann im Einzelhandel oder auf Börsen erwerbe, weil es dort uU. doch noch etwas günstiger ist. Gerade CDs.

Soundtrack of Life

Also das sieht an einem Urlaubsmorgen nach einer wirklich sinnvollen Beschäftigung aus.

Wenn dein Leben ein Film wäre, was würde der Soundtrack sein?
Also, so geht’s:

  1. Öffne deinen Musicplayer (iTunes, Winamp, Media Player, iPod etc.)
  2. Stelle es auf Shuffle/ Random
  3. Drücke „Play“
  4. Schreibe für jede Antwort den Songtitel, der gerade gespielt wird, auf:
  5. Drücke für jede neue Frage den “next” Button.
  6. Lüge nicht und tue nicht so als ob du cool wärst… Tipp’s einfach ein!
Vorspann
Floex – Com
Ja, das wird ein eher entspannter Film…
Aufwachen
Filament 38 – Unconscious
zu wenig Schlaf und hier die Folgen.
Erster Schultag
This Morn‘ Omina – Taninim
Ich werde die Hausaufgaben eh nie machen.
Verlieben
Haujobb – Penetration
hmm…
Das erster Mal
Panzer AG – Bereit
das war wohl eher die erste SM Sitzung
Kampflied
Front Line Assembly – Beneath the Rubble*
Hauptsache gut arrangiert…
Schluss machen
Fields of the Nephilim – Last Exit For The Lost
Ehrlich! Ich hab nicht gemogelt…
Anschlussball
Dead Can Dance – The Promised Womb
In Wirklichkeit war es viel unangenehmer.
Leben
Levellers – Leave This Town
Stillstand ist der Tod aller Dinge.
Nervenzusammenbruch
Kevorkian Death Cycle – The End
Zuvor mit ’ner Hotline telefoniert?
Autofahren
Fatboy Slim – Soul Surfing
Geht doch. Schon mal mit mir gefahren. Doch, doch, ich habe einen Führerschein.
Flashback
Liquid Mind – Dream Messenger
Immer mit der Ruhe
Hochzeit
Morphine – The Jury
Anders kann ich mir das auch nicht erklären.
Geburt des ersten Kindes
Autechre – parhelic triangle
Sicher, dass das von mir ist?
Endkampf
Das Ich – Destillat (VNV Nation Mix)
Jeder hat sein Leid zu ertragen.
Todesszene
DJ Shadow – DJ Shadow vs Depeche Mode – Painkiller 2*
genau!
Beerdigungslied
Eels – Fucker
eben!
Abspann
Dive – Ghostcity
Von Wiederkehr (in welcher Form auch immer) war nicht die Rede…

Mythmaker

Mythmaker – der jüngste Silberling von Skinny Puppy fand Ende Januar den Weg in die Regale und vor wenigen Tagen Einzug in meine Sammlung.

An und für sich kaufe ich Skinny Puppy CDs nur noch aus Gewohnheit und weil ich keine unvollständigen Sammlungen mag.

»The greater Wrong of the Right« habe ich schon mit gemischten Gefühlen gehört und das auch nicht wirklich häufig. »Mythmaker« gefällt mir schon ein Stücks besser. Gerade die Titel »Haze« und »Jaher« gefallen mir sehr gut.

iTunes Bibliothek aufräumen

Nachdem ich nun meine Weihnachtsgeschenke in handliche mp3 Happen gebündelt habe, wird der Wunsch die iTunes Bibliothek aufzuräumen mal wieder gross.

Irgendwann im Laufe der Zeit, wenn der Umfang der Bibliothek eher einen Hang zur fünfstelligen als zur dreistelligen Titelzahl hat, wird das manuelle Aufräumen etwas mühselig.

Vor einer Weile hatte Andreas auf die beiden Programme Pekarna und Super Remove Dead Tracks hingewiesen.

Pekarna

Eine Java Software, die nach Daten und Tags Duplikate findet und diese entfernt. Allerdings nicht ohne eine Sicherung zu machen. In der FAQ steht an sich alles wissenswerte.

Super Remove Dead Tracks

Super Remove Dead Tracks ist Appleskript und läuft somit auch nur unter OS X (aber es gibt doch eh keine Windos Vögel, die iTunes nutzen. Oder?) und entfernen tote Tracks aus der Bibliothek und löscht leere Playlisten soweit es sich dabei um keine Smartlists handelt. Skript einfach in den iTunes Skript Ordner werfen, nach dem Start aufrufen und zusehen.

Mit den beiden Programmen im Schlepptau geht das Aufräumen eigentlich ganz flott.

DJ Shadow – The Outsider

Ich war immer ein großer Verehrer des musikalischen Schaffens von DJ Shadow und so habe ich auch ohne Bedenken zugegriffen, als ich das bereits im September veröffentlichte Album »The Outsider« gesehen habe.

Eins vorweg: ich halte diesen schnöden Gangster-HipHop-Rap für ist ein ganz dunkles Kapitel der Musikgeschichte. Bis zu diesem Album stach DJ Shadow deutlich aus dem HipHop Einheitsbrei heraus. Ich habe immer den experimentellen Charakter der Musik gemocht. Sie war interssant, abwechslungsreich und insgesamt seht intelligent.

Aber wenn ich mir das dümmliche Rap-Gestammel (Titel mit Lateef The Truthspeaker, Q-Tip – von den Anderen habe ich noch nie gehört und wohl auch nix verpasst) anhöre, mit dem das Album teilweise aufwartet, bekomme ich einen Kackreiz.

Nur wenige Title wie »Broken Levee Blues«, »Triplicate/Something Happened That Day«, »The Tiger« und »What Have I Done« können ein wenig trösten. Im Großen und Ganzen finde ich das Album leider sehr enttäuschend und passt nicht in meine Plattensammlung.

jugendliche iTunes Alternative

An sich bin ich mit iTunes sehr zufrieden und ich finde es auch praktisch von iTunes meinen Musikordner organisieren zu lassen. Das Verzeichnis war noch nie zuvor so aufgeräumt. Diese Art der Verwaltung hat allerdings auch einen Nachteil: Jede Audiodatei, die per iTunes abgespielt werden soll und nicht in der Bibliothek zu finden ist, wird automatisch hinzugefügt und in die Verzeichnisstruktur einsortiert. Und bei einigen Audiodateien möchte ich das ganz einfach nicht. Also muss ein zweiter Player mit eigener Playlist her.

Nach ein wenig Googeln bin ich auf WHAMB (Digital Audio Player for Mac OS X) gestossen. Nicht übermassig wildes und wartet auch nicht mit den eleganten Leistungsmerkmalen von iTunes aus (eg. nahtlose Wiedergabe) aber zur Wiedergabe von Titeln über eine eigene Playlist ist WHAMB gut geeignet.

Der Optik kann mit einigen Skins auf die Sprünge geholfen werden. Weiter unterstützt WHAMB OGG Vorbis (aus als Stream) und wer mag, kann seine Paylists per Rendezvous teilen.