Maschinenfest 2k7
UA. kann man in diesem Jahr This Morn’ Omina und Ah Cama-Sotz auf dem Maschinenfest in derKulturfabrik in Krefeld antreffen.
Klingt gar nicht mal unspannend.
UA. kann man in diesem Jahr This Morn’ Omina und Ah Cama-Sotz auf dem Maschinenfest in derKulturfabrik in Krefeld antreffen.
Klingt gar nicht mal unspannend.
Ich find’s tapfer, dass die Jungs hier im Büro nicht protestieren, obwohl ich schon den ganzen Tag This Morn’ Omina spiele.
Ob ich mal irgendwann das Passwort von dem AirTunes-Dingens abknibbel?! 🙂
Bei der Entscheidung über die morgendliche Musikauswahl wurde ich in den entlegeneren Regionen meiner CD Sammlung auf peinliche Vergehen meiner Jungend aufmerksam. Ich hatte wohl auch mal eine kurze Mainstream-Phase, in der ich mich erfolglos mit zeitgenössischer Chartmusik auseinandersetzen wollte. Da findet man dann uA. so skurrile Veröffentlichungen wie:
Zur meiner Entschuldigung kann ich nur sagen, dass der Kauf wohl im Zusammenhang mit meiner damaligen Züchtung Freundin geschehen ist.
xltronic | excellent electronic music – schöne elektronische Musik…
Der Ohrwurm für Heute wird zweifelsohne »Perfect Sunrise« von Stromkern sein. Was gerade diesen Ohrwurm auszeichnet und erwähnenswert macht, ist die Tatsache, dass es sich dabei um einen Titel mit Text handelt.
Häufiger habe ich rein instrumentale Ohrwürmer, da instrumentale Musik auf mich eingängiger wirkt als Gesang.
Ein nicht unbedingt neuer, aber dennoch sehr gelungener Review von »Love’s Secret Domain« von Coil.
Diesen Morgen im Zug haben mir The Higher Intelligence Agency & Biosphere mit »Polar Sequences« ein angenehmes Hörvergnügen bereitet.
Der schönste Titel ist zweifelsohne »Cimmerian Shaft«, der im letzten Viertel so viel Fahrt gewinnt, dass man mit ausreichend THC im Blut – also in einem Zustand, in dem auch »Das Traumschiff« langsam spannend wird – die Sequenz als Post-Industrial missverstehen könnte. Das ist natürlich weit davon entfernt.
Cryosleep und Bluemars laufen nach einigen Wochen der Stille nun endlich wieder. Wir genießen Cryosleep seit geraumer Zeit zum Einschlafen. Nur wenn der Stream mal nicht verfügbar ist, muss was anderes her. Entweder was aus der Konserve oder DroneZone (SomaFM), wenn ich allein bin. Mein zartbesaitetes Umfeld findet DroneZone ja etwas zu gespenstisch.
Mein Umfeld hat mir ein Upgrade von Vinyl auf CD zukommen lassen.
Als ich vor ein paar Jahren noch beim Rundfunk gearbeitet habe, hatte ich dort die Gelegenheit genutzt einige Platten mit vernünftiger Technik auf DAT zu bannen, unter anderem auch »Tri Repetae ++« (VÖ: 16.03.1996). Aber 96KHz hin oder her, das Kratzen der Platte bleibt. Und bei elektronischer Musik dieser Art kann ich auch nicht gerade behaupten, dass die Spratzer den Charme der Musik unterstreichen würden. Ws bei Nick Cave vielleicht noch passen mag ist bei den ambienten Titeln dieses Doppelalbums einfach nur noch nervtötend.
Auf jeden Fall ist es ein Genuss gerade im Zug eine Version ohne störenden Nebengeräusche zu hören.
Incunabula ist zwar nicht mehr die Neuste (VÖ: 1993-11-29), was auch der Grund ist, dass ich die CD schon seit einer Ewigkeit nicht mehr gehört habe. Grund genug, mal ein paar Zeilen darüber zu verlieren.
Im Ganzen ist Incunabula wesentlich melodiöser als spätere Veröffentlichungen von Autechre. Auf jeden Fall ein Must-have für die gut sortierte Plattensammlung Liebhaber elektronische Musik (Electronica)
Nachdem ich von »Artificial Soldier« sehr begeistert war, dachte ich, könnte das dazu passende Remix Album »Fallout« nicht so schlimm sein.
Unter anderem haben sich Komor, Combichrist, Portion Control, Greg Reely oder Covenant die Titel von »Artificial Soldier« gemacht. Diesen Morgen im Zug wollte ich dann mal in Ruhe reinhören, nachdem ich mir gestern nur einen Schnipsel auf jedem Titel angehört habe. Bis zum zweiten Titel bin ich gekommen, dann war ich dermaßen genervt, dass ich wieder nur von Titel zu Titeln gesprungen bin, ohne noch einen komplett zu hören. Die Songs wirken banaler und oberflächlicher strukturiert als die Originale.
Wenn man jetzt mal von Combichrist absieht, hätte aus den Remixen ja was werden können. Nicht selten habe ich das Gefühl, dass man krampfhaft versucht hat, die Titel zappelbudengerecht aufzumöbeln.
Amazon hat mir gerade »Eat Me, Drink Me« von diesem Musiker, den ich nun überhaupt nicht mag empfohlen. Jetzt muss ich wohl meinen Account löschen. Ich würde eher noch Udo Jürgens kaufen…
Das mit der Löschung von Accounts ist wohl gerade Mode:)
Gestern kam Orbsessions Vol. 2 heraus und sollte in den kommenden Tagen auch im deutschen Handel erhältlich sein. [Quelle: The Orb]
Bin mal gespannt …
Die Musikerproblematik in Regionalzügen scheint langsam überhandzunehmen. Im RE-1 wird man beinahe täglich zwischen Düsseldorf und Benrath von diesen Vögeln heimgesucht.
Ich habe das Gefühl, die Bahn wird dem nicht ganz Herr. Dabei könnte doch einfach mal eine Truppe Mitarbeiter des BGS den Zug stürmen und für Ordnung sorgen. Wenn sie denn dann schon mal da sind.
Außerdem, was soll das Ganze. Ich kann mir nicht vorstellen, dass die Leute in den Zügen Umsätze verzeichnen. Hallo, wir sind hier in Deutschland, da sind Abwechslungen dieser Art nicht willkommen. Und schon gar nicht vor dem ersten Tee. Was mich daran erinnert, dass ich heute Tee kaufen muss.
Ach, irgendwie benötige ich es auch an einer fünfspurigen Hauptstraße zu wohnen und zu wissen, dass jemand aus der Häuserfront auf der gegenüberliegenden Straßenseite Flashback von Ministry hört.