Musik · Seite 13

VNV Nation – Of Faith, Power and Glory

Wenn VNV Nation ein neues Album mit ausschließlich neuen Tracks veröffentlicht, höre ich da natürlich mit den allerhöchsten Erwartungen rein.

Ausgesprochen melodisch und viel positiver und kraftvoller als Judgement.
Apropos melodisch. VNV Nation haben hier und da immer mal einen Titel eingestreut, der ganz ordnungsgemäß den Staub aus den Boxen pustet, eg. Structure vom Album Future Perfect. Auf diesem Album nimmt Art Of Conflict diesen Platz ein.

Sehr schönes Album. Das Warten hat sich gelohnt und die Vorfreude wurde nicht enttäuscht.

Würde auf dem Cover nichts stehen, kein Logo abgebildet sein, würde man aufgrund der recht typischen Ästhetik zielsicher auf VNV Nation tippen. Die Gestaltung stammt vom wie schon bei Judgement vom polnischen Künstler Michal Karcz und passt wie die Faust auf’s Auge.

Trentemøller – Harbour Boat Trips – 01: Copenhagen

Andres Trentemøller von einer vollkommen anderen Seite. Wenn man Trentemøllers typisch nachdenklichen club- und wohnzimmertauglichen Elektro erwartet, wird man nicht schlecht staunen, denn es erwartet einen eine fein abgestimmte Zusammenstellung aus New Wave und Gitarrenrock verschiedener Interpreten, die einfach nur aus einem Guss wirkt.

Man muss sich schon ein wenig hüten, mit den falschen Erwartungen an die CD heranzugehen. Aber Jörg hatte mich schon vorgewarnt, dass ich einige Titel vielleicht als etwas „speziell“ empfinden könnte.
Aber gerade beim ersten Hören ist mir kein Titel wirklich negativ aufgefallen. Im Gegenteil als Ganzes kann man die Mix-CD relativ gut hören und wirkt in sich geschlossen.

meine Einstiegsdroge

Cascade“ war mein erstes Vinyl von FSOL und hat mich auch umgehend angefixed.
Seit gestern habe ich nun auch endlich das Upgrade von Vinyl auf CD.

Es wäre vielleicht nicht unbedingt ungünstiger gewesen, wenn ich mir einen high endigen Plattendreher gegönnt hätte, anstelle zig Platten als CD neu zu kaufen. Mal angesehen davon, dass es einen großen Teil kaum als CD finden werde.

VNV Nation – Reformation 01

Sehr schön. Aber eher was für Sammler und Fans.
Auf der ersten CD findet man Livemitschnitte vieler Titel des Album “Matter & Form” neben wenigen älteren Titeln wie “Joy” oder “Honor 2003”. Das ist zwar insgesamt eine ganz nette Mischung aber irgendwo fehlen mir Klassiker wie “Solitary” oder “Savior (Vox)” schon ein wenig. Ist echt ein Gerücht, dass man sich daran sattgehört haben könnte.

Auf der zweiten CD gibt es ein paar Remixe und unveröffentlichte Titel wie auch Beiträge zum Soundtrack von The Gene Generation.

Auf der DVD liegen acht Clips, die im Verlaufe der Jahre auf verschiedenen Konzerten entstanden sind.

Darüberhinaus verfügt die Box wohl über den besten Kopierschutz, der bei Silberlingen eingesetzt werden kann. Eine recht schön gearbeitet Box aus sehr steifer und dicker Pappe mit Gravur.

Von den Remixen finde ich eigentlich nur den Modcom `27.2Mhz`Remix von Chrome und den S.A.M. Remix von Nemesis erwähnenswert. Ersteren weil er halbwegs interessant ist und letzteren, weil er relativ zünftig daherkommt und beim Auflegen gut als Aufheizer herhalten kann.

Berlin Calling The Soundtrack by Paul Kalkbrenner

Die Musik von Paul Kalkbrenner habe ich per last.fm kennengelernt. Und Heute hat mich das Album “Berlin Calling The Soundtrack by Paul Kalkbrenner” angesprungen. Ist wohl der Soundtrack zu dem Film “Berlin Calling“.

Nun gut, den Film kenne ich nicht. Aber der Soundtrack gefällt mir. Wohnzimmertechno. Manchmal treibend (Gebrünn Gebrünn). Manchmal ruhiger (Azure). Aber immer angenehm.

2009-05-09 – Update: Und Heute habe ich den Film gesehen. Wer auf die Musik steht, sollte sich den Film bei Gelegenheit mal ansehen. Is’n schöner Szenespiegel und auch ganz witzig. Vor allem kein nerviges pro oder contra Drogen-Gewäsch.

The Prodigy – Invaders Must Die

Diesen Morgen habe ich das erste Mal die komplette “Invaders Must Die” gehört. Und schon beim ersten Hören war klar, dass ich mit diesem Album mehr anfangen kann als mit “Always Outnumbered, Never Outgunned”.

Ich habe den Drang Prodigy Alben an “Music for the Jilted Generation” zu messen, was bei dem Album aus 2004 nicht gut ausging. Bei “Invader Must Die” habe ich zwar auch nicht das Gefühl, dass es so nachhaltige Titel wie etwa “Voodoo People” oder “One Love” enthält, aber es gefällt mir insgesamt besser als der Vorgänger.

Musebin alive

Wie es aussieht hat Musebin nun seine Tore für die Öffentlichkeit geöffnet.

Auf Musebin kann man einzeilige Rezensionen zu Alben in bester Twittermanier abliefern. Natürlich besteht die Möglichkeit den Einzeiler auch direkt zu twittern. Ein paar Einzeiler hatte ich in den letzten Wochen schon geschrieben, aber dann wurde ich durch die Jobsache abgelenkt und Musebin ist in Vergessenheit geraten.

Trentemøller – Live in Concert E.P.

Wow! Ein Live Mitschnitt des Auftritts von Anders Trentemøller auf dem Roskilde Festival 2007.

Neu sind die Titel natürlich nicht, aber unglaublich schön, das gilt sowohl für die vier Liveaufnahmen von Take me into your skin, Snowflake, Into the trees und Miss You als auch für die drei Remixe von Moan, Vamp und Miss You. Insbesondere Mikael Simpsons Version von Moan.

Pan Sonic – Katodivaihe / Cathodephase

Mein erstes Album des finnischen Minimalist/Experimental Duo Pan Sonic bestehend aus Mika Vainio und Ilpo Väisänen.

Ich würde das Album irgendwo zwischen interessant und seltsam einordnen. Die beiden machen keine typische Electronica und sind kaum in eine Schublade mit Autechre oder anderen Repräsentanten des Genre zu werfen, sondern hinterlassen schlicht und einfach einen Knoten im Gehörgang.

Autechre – Quaristice (Dusted Review)

Autechre’s Quaristice is decidedly not dance music, even though many of its songs are based around some sort of rhythmic construct. It’s also not blissed-out drone music of an ambient nature. The sounds are at times friendly, at others ominous and threatening, but always artificial. Autechre makes no attempt to mimic natural instruments, and in fact there’s a seemingly intentional avoidance of identifiable sources beyond the basic percussion.

Dusted Reviews: Autechre – Quaristice (via Autechre – Quaristice – Artists mentioned in the WIRE magazine)

Das Zitat beschreibt sehr gut die Musik von Autechre im Allgemeinen und nicht nur das Album “Quaristice” und drückt den Reiz aus, warum man sich Autechre überhaupt antut.

This Morn’ Omina – Inferno

Ursprünglich hatte ich ein Gewitter aus schwerem Tribal-Industrial erwartet aber in Hinblick auf die Vorlage finde ich den äusserst düsteren Klangteppich wesentlich passender.

Inferno kommt in drei Tracks daher und hat eine Spielzeit von knapp über 50 Minuten. Auf die für TMP typischen Percussion wird man fast gänzlich verzichten müssen aber vermissen wird man sie nur, wenn man mit einer Erwartungshaltung an das Album herangeht, die aus den vorigen Alben geschürt wurde, denn die Geschichten der düstersten Gedanken werden von dunklen atmosphärischen und ambienten Klanggebilden getragen.

Musebin – Einzeiler Musikreviews

Musebin | 1 line music news and reviews. Ja, genau das Richtige für mich (mein Account). Ich schreibe nicht viel und höre gern und viel Musik.

Es gibt eine Anbindung an Twitter, die allerdings die Logindaten für Twitter benötigt und mir tut sowas immer ein wenig weh. Das Finden von Künstler, Alben und Coverdaten erfolgt mit ein wenig Ajax ausreichend komfortable, so dass man noch von „auf die Schnelle mal schreiben“ sprechen kann. Die Auswahl ist OK und zur Not kann man selbst Daten einstellen.

Murcof – Martes

Ich versuche ja immer wieder dem Pendeln zum Job was Gutes abzugewinnen. Und das ist wahrlich nicht einfach. So habe ich morgens im Zug Zeit mir neu erworbene Musik in an aller Ruhe und ungestört anzuhören. Heute stand Martes von Murcof auf dem Programm.

Eine Obsession treibt mich dazu von Interpreten, die mir gerade sehr gefallen, so ziemlich alles an Material zu sammeln, was ich in die Finger bekomme. Und nachdem ich von Remembranza sehr begeistert war, konnte es gar nicht anders kommen.

Eine sehr schöne Kombination von klassischen Elementen und elektronischen Kompositionen. Akustische Instrumente, Streicher und pizzicato Klänge kombiniert mit moderner Elektronik erfüllen den Raum mit einem angenehm-minimalistischen aber interessantem Klangteppich, der sowohl beim Zuhören wie auch beim Träumen begeistert.

Murcof – Remembranza

Murcof ist der Mexikaner Fernando Corona und macht solo sehr interessante Electronica ambienter und minimalistischer Art.

Aufmerksam wurde ich auf Mucof via last.fm. Das Album Remembranza war eher ein Zufallsgriff und ist das Erste, das ich gekauft habe. Falls mir die anderen ähnlich gut gefallen, kann ich mir gut vorstellen nochmal zuzugreifen.