Fotografie · Seite 9 (Seite: 9)

Nicht jeder Schuss ein Treffer

Gestern bin ich den kleinen Wald am Abhang zwischen Sunden und dem Ruhrtal unterhalb der Sternwarten (Google Maps) runtergelaufen. Ich hatte die Hoffnung, es würde dort eine kleine Lichtung geben, die den Blick auf das Ruhrtal und die Kosterbrücke freigibt. Am frühen Morgen mit Bodennebel könnte ich mir den Anblick als recht spektakulär vorstellen. Aber ich habe keine Lichtung gefunden; keine Öffnung in den Bäumen, die groß genug wäre. Das heißt allerdings auch, dass ich nicht mitten in der Nacht mit dem Taxi nach Sundern fahren muss um dann zur rechten Zeit vor Ort zu sein.

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Neulich auf dem Friedhof

Nichts ist wirklich perfekt. Und Perfektion ist unnatürlich. Und wenn man perfekte Dinge als unnatürlich empfindet, ist das auch der Grund, warum man oder vielleicht auch nur ich mich für Dinge mit kleinen Mängeln sehr viel mehr begeistern kann als für makellosen Sachen; insbesondere Objektive und deren Ergebnisse. So kann ich mich auch nicht von dem kleinen Voigtländer Nokton 1,4/35 (MC) und dem Zeiss Classic Planar 1,4/50 trennen. Beide haben einen unverwechselbaren Look, der allein auf ihre optischen Mängel zurückzuführen ist. Während das für den professionellen Einsatz nicht immer eine echte Option ist, ist es für mich, wenn es ums Hobby geht, das A und O. weiterlesen …

Ein paar Tage Venedig

Wie beinahe jedes Jahr waren wieder ein paar Tage Venedig fällig. Das Wetter war wolkig bis durchwachsen, also auf keinen Fall zu warm. Wenn die Sonne durch die Wolken kam, konnte man mit 15-20 °C rechnen. Das ist für eine Städtetrip IMHO eine ganz angenehme Temperatur. Und am Wasser ist es ohnehin immer etwas windig, so dass man immer eine frische Brise abbekommen kann.

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Blumen gehen immer

Die Vorboten des Frühlings stimmen auf das Erwachen von Flora und Fauna ein. Eigentlich freue ich mich jedes Jahr auf den Frühling.

Von allen Arten der Fotografie, die mir am Herzen liegen scheint mit Makrofotografie die einfachste zu sein. Nein, nicht in technischer oder künstlerischer Hinsicht. Eher im Gegenteil. Makrofotografie ist technisch betrachtet nicht ganz anspruchslos. Und mit technisch meine ich nicht die Gerätschaften, die man zum Fotografieren anschleppt sondern die technische Fertigkeit des Fotografen. Ach ja, das Rumkrauchen in Büschen und auf dem Boden nicht zu vergessen. Aber hey, wenn es einfach wäre, würde es doch keinen Spaß machen.

Und hier kommt der Frühling ins Spiel, der Makrofotografie so „einfach“ macht. Während ich als Stadtmensch für Natur und Landschaft längere Fahrten auf mich nehmen muss und das zu – sein wir ehrlich – wirklich menschenunwürdigen Tageszeiten, findet sich das schönste Motiv für eine Makroaufnahme im nächsten Garten. Und es müssen tatsächlich nicht immer seltene und exotische Pflanzen sein, die man ausschließlich in Botanischen Gärten findet. Denn selbst ein paar vereinzelten Krokusse, die zu diese Jahreszeit beinahe überall wachsen, können dem Fotografen ein neues Universum offenbaren.

Aber gegen zwei Wochen Island hätte ich trotzdem nichts einzuwenden;)

400

Mittlerweile haben sich 400 Fotos auf meinem Instagram Account angesammelt. Obwohl ich mit Instagram nie so richtig warm geworden bin, ist das doch ein schöner, runder Wert.

Ein guter Zeitpunkt für ein kleines Päuschen.

Update (17.2.2019): Naja, war keine so lange Pause. Knapp einen halben Monat war der Account deaktiviert. Also wenn ich damit wirklich nix mehr zu tun haben will, müsste ich ihn löschen. So wird das nix…

Zeiss Milvus 1.4/50

Aus dem Erlös meines Fuji Equipments habe ich mir ein Zeiss Milvus 1.4/50 zugelegt. Eigentlich wollte ich es nie haben und ich hätte auch eher ein 2/50 genommen, wenn ich denn irgendwo im Einzelhandel eins bekommen hätte. Das Universum scheint irgendwas dagegen zu haben. Denn jede Mal wenn ich so weit bin und mir ein 2/50 zulegen will, kommt etwas dazwischen. Dieses Mal ein wuchtig-großes und schweres 1.4/50.

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Samyang 85mm F/1,4

Gestern ist mein Exemplar vom Samyang 85 f/1,4 F-Mount geliefert worden und ich bin am Abend ein wenig durch die Gegend gelaufen um es auszuprobieren. Mit einem Neupreis von knapp über 300 Euro kostet es knapp einen fünftel vom Zeiss Milvus 85/1,4. Meine Erwartungen an das Objektiv waren demzufolge nicht sehr groß. Aber ich muss gestehen für den Preis war ich extrem überrascht.

Mein erster Eindruck ist erfreulich positiv:

Das Samyang ist ein manuelles Objektiv und man muss die digitale Fokuswippe im Sucher benutzen, den sog. Digital Rangefinder. Und das funktioniert sehr gut. Es ist verhältnismässig leicht und sicher zu fokussieren und die Ergebnisse bei Blende 1,4 sind erheblich schärfer als ich angenommen hatte. Es ist wirklich kein kompletter Müll. Der Mindestfokusabstand beträgt etwa 1 m und es hat einen 72 mm Filterdurchmesser.

Das Gehäuse ist aus Kunststoff, fühlt sich dabei aber nicht so an als wolle es jeden Augenblick auseinanderfallen. Der Fokusring ist angenehm gedämpft und es macht eigentlich Spass ihn zu benutzen.

Momentan würde ich sagen, es ist eine gute Option, da ich nur gelegentlich mal ein 85mm benutzte.


Shallow Depth of Field;) OK, ich werde wohl selten eine andere Blende als f/1,4 benutzen. Das ist der Anwendungszweck für das 85mm. Für Landschaftsaufnahmen werde ich wohl nach wie vor auf das Zeiss 2/100mm zurückgreifen. Das ist halt echt brutal scharf. Es wird im Blog bestimmt noch mehr Aufnahmen mit dem Samyang gegen. besonders in nächster Zeit.


Das Foto mit der Katze ist etwas beschnitten, da ich nicht näher kommen konnte ohne sie aufzuscheuchen. Aber man kann gut sehen, dass der Fokus sitzt und es auch nicht zu lange gedauert hat bis ich den Fokus finden konnte, denn sonst wäre die Katze schon über alle Berge gewesen.

Ein Update auf die Fuji X-T2

An sich hatte ich vor die X-T2 links liegen zu lassen und diesen Produktzyklus auszusetzen. Aber dann steht man da im Fotoladen spielt mit der Kamera rum und naja... die Konsequenz ist klar.

Da die Kamera ja nun doch schon ein paar Monate auf dem Markt ist, loht es sich kaum einen weiteren Review zu schreiben. Aber nach dem Kauf habe ich mich schon gefragt, ob sich das Upgrade wirklich lohnt.

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Another Fujifilm X100 Model

… and another temptation.

Each time a new iteration of the X100 Model appears, I tend to take a deep look at.

Primary I use the Fuji XF 23mm F/1,4. For me it is the most versatile focal length on an APS-C sensor. The X100 Series utilizes a 23mm F/2 since its first appearance. Probably it is the same lens all the time. Maybe minor changes to the focus or aperture ring. Not sure. The X100 looks like the setup I use most of the time within a small package with very similar features to the so called flag ship models just with a fixed and quite small length.

And each time I decide against the camera, because I think of the rare occasions I use another lens. Selling my Fuji gear and only using a X100 would make much things quite easier. No more decision which camera to take with me, even the question if there will be need for another lens would be solved. But I guess, I will decide the same way when the X100S and X100T have been introduced.

Schauspielhaus Bochum

Theater of Bochum. No, not for the movies…

At the moment I am quite into long exposure photography. Actually it is fun to use a 16 stop neutral density filter and have exposure times of more then two minutes in bright daylight. It feels like a different type of photography with slightly different rules.

Today I disabled the noise reduction for long exposure on the X-E2. And being honest I cannot see too much of a difference, apart from the much faster processing time, since the additional exposure for noise reduction is skipped.