Nilgans 1: Eine Nilgans nahe dem Schlossteich in Bochum Weitmar.
Nilgans 2
Nilgans 3
Heute scheint es unanständig-warm zu werden und so bin ich etwas früher losgezogen, um bei den affigen Temperaturen am Mittag wieder zu Hause zu sein. Und da kam mir diese Nilgans entgegen. Etwas zischend oder fauchend, mit stetem Schritt auf mich zu. Ich hatte schon ein wenig das Gefühl, dass die mich meinen könnte. Aber das Fauchen galt einem Artgenossen und so zischte die Gans an mir vorbei. Vielleicht schielte die auch einfach nur …
Die Fotos habe ich am kleinen, stinkenden Teich im Schloßpark aufgenommen.
Hat sich beim einsetzenden Regen einen trockenen Platz im Baum vor meinem Fenster gesucht. Aber ich fürchte, der trockene Ort wird nicht von Dauer sein.
Tanz das Chlorophyll. Sieht ein wenig so aus als wäre die Tanzfläche voll.
Am frühen Morgen hatte ich mir noch vorgenommen am Vormittag in die Innenstadt zu fahren. Vielleicht mal in einer Buchhandlung nach lustigen Star Wars Comics schauen. Aber als es dann um die Wurst ging, bzw. die Frage ob ich Baustellen sehen möchte oder doch lieber mitten in der Natur stehen will, bin halt nicht in die Stadt gefahren. Einkaufen kann ich auch hier im Dorf.
Gegen halb acht – Ohne fremde Einflüsse wach geworden und ins Bad bewegt, nachdem ich ein großes Glas Wasser getrunken habe. Kaum war ich im Bad, hat mich mein Handy mit einem lauten Ping zurückgerufen. Ich sollte den Schlafen-Modus deutlich verlängern. Der Gedanken ist nicht neu. Der Ping gehört zu einer E-Mail: Das Finanzamt kann mit der eingereichten Steuererklärung leben. Okay, das ist nett. Aber jetzt ins Bad.
Gegen acht – Beschäftige mich näher mit der Mail von vorhin. Sparen oder auf’n Kopp hauen?
Halb neun – Es regnet. Brühe den ersten Fengqing Yesheng Hong Cha auf, um das mit dem Regen erst mal halbwegs zu verkraften. Sieht so aus, als bräuchte ich eine Vielzahl von Aufgüssen. Überlege, was ich mache, wenn es heute wirklich durchregnet. Der Wetterbericht sagt, dass nur in der ersten Tageshälfte Regen fällt. Aber die kochen auch nur mit Wasser. In der ersten Tageshälfte wollte ich ursprünglich in den Botanischen Garten. Mein Makro spazieren führen. Das muss mal aus der Schublade an die frische Luft.
Halb zwölf – Es hat aufgehört zu regnen. Die vielen Aufgüsse scheinen geholfen zu haben. Ein wenig gesurft, gelesen und einen Blogpost zum Mac mini geschrieben.
Viertel nach zwölf – Also geht es doch noch zum Botanischen Garten. Etwas verspätet. Aber hey, wem schlägt samstags schon die Stunde. Einen Steinwurf entfernt liegt die Haltestelle Museum unter Tage. Von dort fährt der Niederflurbus 344 in weniger als 20 Minuten zur Ruhr Uni. Bequemer bin ich nie zum Botanischen Garten gekommen.
Hasenglöckchen
Viertel vor drei – Nachdem ich eine Weile durch den Garten gelaufen bin, das eine oder andere Foto gemacht habe und in Ruhe auf einer Bank für einen Augenblick meinen Verstand ausgeschaltet habe, muss ich mir nun Gedanken machen, wie ich am besten vom Lottental nach Hause gelange. Nicht ohne mal zu schauen, was an den Lottentaler Teichen so abgeht.
Halb vier – Zurück im Dorf. Ich muss entweder einkaufen oder bestellen. Das überlege ich mir bei zwei Kugeln Eis mit Sahne im Becher für knapp unter fünf Euro. Unglaublich! Ich versuche es mal mit Einkaufen.
Kurz nach vier – Bin wieder zu Hause. Importiere die Fotos aus dem Garten in Lightroom und schaue mal drüber. Aber eigentlich ist morgen auch noch ein Tag.
Gegen 17 Uhr – esse was – habe ja eingekauft – und schaue dabei die heute Show von gestern und noch eine Menge anderer Videos auf YouTube und habe das Gefühl, dass 18 Uhr ein guter Zeitpunkt ist, den Abend einzuläuten.
Ganz offensichtlich handelt es sich um einen Säbelschnäbler. Deutlich an den beiden Ringen am linken Bein zu erkennen. Aufgenommen im der Freifluganalge im Grugapark. Einige tragen einen Ring wieder andere tragen keinen.
Kriechender Günsel – ich komme nur schwer über den Namen hinweg. Wie schon die anderen Fotos vom 26. April habe ich auch diese im gleichen Stiel bearbeitet. Ich mag Bilder dieser Art als Wallpaper. Kein zu hoher tonaler Kontrast und wenige Details.