Ich habe es ja gesagt: Wenn ich das nächste Mal in die Stadt fahre, sind schon Stände vom Weihnachtsmarkt aufgebaut. Das Dings, das jedes Jahr auf dem Dr.-Ruer-Platz steht, steht schon.
Der Markt in Bochum beginnt übrigens am 20. November.
Es scheint, als würde auch in diesem Jahr der Weihnachtsmann mit seinem Schlitten wieder über den Dr.-Ruer-Platz „fliegen“. Naja, ist ja auch schon November, da kann man das Gedöns ja schon mal aufhängen. Wenn ich das nächste Mal in der Innenstadt bin, werden bestimmt auch schon die Hütten für den Weihnachtsmarkt aufgebaut sein.
Aufgenommen mit 50 mm und nur ein gaaaaanz kleines bisschen beschnitten.
Da ich gestern bei dem Kackwetter nichts Besseres zu tun hatte, war Zeit für neue Musik. Also habe ich ein paar Alben von meiner Bandcamp Wishlist gekauft. Eins der Alben war Unrealities (Bandcamp) von The Future Sound Of London, das in der vergangenen Woche erschienen ist.
Ein reines (brutales) Ambient Album. Nur drei von acht Titeln laufen unter einer halben Stunde. Es dauerte, bis ich es einmal komplett durchgehört hatte. Knapp 3 Stunden. Datt is datt wo deine Mudda sacht, datt is gar keine Musik.
in the spirit of Audio Art commissions by radio stations across Europe in the early 1970s ( partly because Avant-garde composers found it difficult to have their work performed ) Eight Compositions by The Future Sound of London were created to accompany the Touched Music Album launch evenings (2019 to 2025)
Das Wochenende mit den zwei Sonntagen. Das Wetter am ersten Sonntag hat nicht eingeladen, einen Fuß vor die Tür zu tun, aber heute am zweiten Sonntag ist allerschönstes Herbstwetter. Also bin ich zum Botanischen Garten gefahren. In der Regel fahre ich dorthin, um Blumen zu fotografieren oder zu schauen, was es Neues an den Lottentaler-Teichen gibt. Heute hatte ich kein langes Makro oder Tele in der Tasche, sondern habe das einfach mal zu Hause gelassen.
Mit dem Bus fahre ich in der Regel bis zur Uni und von dort laufe ich dann runter zum Botanischen Garten. Dann und wann und heute mache ich einen Umweg über die Terrasse an der Mensa. Dort kann man bei klarem Wetter den fantastischen Ausblick über das Ruhrtal genießen.
Ich will nicht sagen, dass der Ausblick allein einen Ausflug wert wäre, aber wer aus der Gegend kommt und noch nie dort war, dem sei das wärmstens ans Herz gelegt.
Heute gibt es dann mal keine Blumen, sondern den Herbst.
Der Tertiärteich bietet Einblick in die Vegetation während des Tertiärs vor etwa 66–2,6 Millionen Jahren.
Ein Besuch im Chinesischen Garten darf nicht fehlen.
Ich hatte weder Filter noch Stativ dabei. Aber die Kamera kann man gut auf ein Geländer legen, und mit Blende F22 und ISO 31 bin ich bei dem Foto vom Wasserfall immerhin auf eine Belichtungszeit von 3 Sekunden gekommen. Na ja, ich muss halt ein wenig Diffraktion bei geschlossener Blende in Kauf nehmen. Zumal ich keine Lust hatte, die Filtertasche mit durch die Gegend zu schleppen.
Am 1. November 2023 habe ich den Post zum Ozora Live Mitschnitt von 2022 geschrieben. Und seit gestern gibt es den Livemitschnitt von Auftritt auf dem Ozora Festival 2024:
Ab und an, wenn ich das Gefühl habe, dass meine Augen besonders gut mitspielen, nehme ich das Makro-Planar anstelle des Nikon Z 105 mm. Und die Belohnung ist ein besonders weiches Bokeh.
Es war an der Zeit, dass ich mir drei neue mobile Devices für Notizen und To-dos anschaffen musste. Sie laufen plattform- und netzunabhängig und lassen sich mit einem Gerät bedienen, das mit einem Stylus vergleichbar ist.
Notizen und Todos
Spaß beiseite. Ich habe in der Vergangenheit neben Things so manche To-do-App ausprobiert, aber nie etwas so Angenehmes gefunden, das auf allen Geräten läuft (Android, macOS, iPadOS und früher auch mal iOS) und mir nicht im Weg steht. Gibt es nicht! Leider ;(
Die einzige dauerhafte Lösung, mit der ich seit Jahren gut leben kann, ist analog. Ich habe ein primäres Notizbuch, das mir als eine Art Bullet-Journal dient und immer zu Hause auf dem Schreibtisch liegt und nirgendwo sonst. Weiterhin liegen in jedem Raum, jedem Rucksack und jeder Tasche diese kleinen Fieldnotes herum, die ich unterwegs nutze oder wenn ich auf der Couch im Wohnzimmer oder auf dem Pott sitze. Sie dienen dazu, alle Gedanken, die mir schnell wieder entgleiten könnten, oder Dinge, die ich machen möchte oder erledigen muss und die mir gerade in den Sinn kommen, festzuhalten.
Einmal am Tag, meist am Morgen, nehme ich mir die Zeit, die jüngsten Notizen und Ideen aufzugreifen und im Bullet-Journal dauerhaft niederzuschreiben oder manchmal auch mit einem Lächeln zu verwerfen. Der Morgen bietet sich an, um wieder über die Jobs zu stolpern, die ich mir gestern vorgenommen habe, um sie heute zu erledigen. Es kommt nicht selten vor, dass mir etwas einen Tag später gar nicht mehr so wichtig ist, und ich mir einfach denke: Ach, scheiß drauf…
Ein fantastischer Filter, um nicht allen Unfug in meinem Bullet Journal aufzunehmen.
Momentan habe ich in meinen Räumlichkeiten noch ansprechende 19 ° bis 20 ° C ohne heizen zu müssen. Bin mal gespannt, wie lange die Wärme noch vorhält und ab wann ich das erste Mal die Heizung anwerfen muss. Die Heizkostenrückzahlung im letzten Abrechnungszeitraum hat mir schon gut gefallen. ;)
In der vorigen Wohnung unter dem Dach – im Winter kalt; im Sommer warm – sah das noch anders aus. Und es war jedes Jahr auf's Neue eine Lotterie, ob die Therme überhaupt anspringt. Die Bedenken habe ich aktuell weniger. Und im vergangenen Jahr haben sich auch die Geräusche in Grenzen gehalten. Das ranzige Ding aus der Dachgeschoßwohnung hatte einen schönen, vollen Sound. Besser als jeder Whitenoise-Generator.
Wenn ich allerdings darüber nachdenke, wie viel Energie für den Betrieb der Rechenzentren draufgeht, die allein dazu da sind, ein LLM zu betreiben, könnte ich vielleicht doch die Heizung einschalten und in T-Shirt und kurzer Hose durch die Wohnung springen …
Die beiden Flaschen Whisky gibt es noch immer. Allerdings nicht mehr im gleichen Zustand und sie stehen auch nicht mehr vor Umzugskartons. Der Auchentoshan ist nur noch einen Fingerbreit gefüllt und der größte Teil vom Glenfiddich tropfte letzten Winter nach und nach in den Flachmann. Und momentan sieht es stark danach aus, als würde der Auchentoshan diesen Abend nicht überleben.
Ich bin froh, dass mir momentan so ein Tropfen reicht, um nicht mehr nüchtern zu sein.
Bei manchen Dingen frage ich mich im Nachhinein, warum ich sie mir antue.
In den letzten Monaten habe ich alle acht Staffeln von Castle angeschaut. Jede einzelne Folge. Ich habe keine übersprungen. Ich hatte in der Vergangenheit schon mal die eine oder andere Folge im regulären TV gesehen. Nicht gezielt, eher beim Zappen hängengeblieben. Den größten Teil der Folgen fand ich tatsächlich unterhaltsam, ja sogar witzig. Wenige – für acht Staffeln erstaunlich wenige – waren allerdings auch totaler Krampf.
Das ist seichte Unterhaltung, die ich gern in der Mittagspause schaue oder wenn ich etwas mache, das keine volle Aufmerksamkeit benötigt. Ich hatte es zuvor auch mit der Serie Bones versucht. Aber da ist der Funke nicht übergesprungen. Das hätte ich keine 12 Staffeln ausgehalten.