Vergangenen Samstag bin ich auch am Essener Dom vorbeigekommen. Und endlich auch mal, während kein Gottesdienst oder eine Veranstaltung in dem Dom abgehalten wird. Und so konnte ich mich dort endlich mal umsehen, ohne dabei andere zu stören.
Im Sommer in der Mittagszeit bei klarem Himmel, wenn die Sonne ihr härtestes Licht von sich gibt, ist ein idealer Zeitpunkt, mit Schatten und Kontrasten zu experimentieren.
Entgegen der herrschenden Tradition wurde der Chor nicht nach Osten ausgerichtet, so war es möglich, das Gebäude weithin sichtbar, auf einem Hügel zu errichten. [Wikipedia]
Neulich als die Luft noch gut und kalt genug war, um aus der Ferne mit 400 mm ein scharfes Foto machen zu können.
Mein letzter Stand ist, dass die oberen Stockwerke über dem Erdgeschoss, das wohl für Ladenlokale vorbehalten ist, ein Hotel mit Apartmentwohnungen mit digitalem Check-in/out untergebracht werden.
Sieht in dem Kontext trotzdem wie ein Fremdkörper aus.
An den Ecken kann man trotz Blende ƒ/5,6 eine üble Unschärfe sehen. Wohingegen alles andere recht scharf ist. Für meine Zwecke ausreichend scharf. Die Kanten sind allerdings ein Knaller. Aber hey, der Spaß hat 50 € gekostet und dass es kein Fuji XF27F2.8 ist, liegt damit wohl auf der Hand, kostet dafür aber auch nur ein Achtel.
Haptisch ist es recht cool. Der Blendenring rastet schön ein und der Fokusring ist angenehm gedämpft.
Fujifilm X-T1 · 50.0 mm · f/1.0 · 50mm · 1/1250s · ISO 200 · OpenStreeMap
Eine kleine, steile Wiese zwischen zwei Waldstücken führt direkt in den Himmel. Der Anblick fasziniert mich jedes Mal, wenn ich neben den Teichen aus dem Wald komme und ich direkt auf den Anstieg schaue.
Aufgenommen habe ich das Foto mit der neulich eingetroffenen TTArtisan APS-C 25mm F2.0. Sehr klein und mit 50 € sehr kostengünstig. Ich denke, die Linse geht ganz OK an einer Zweitkamera. Ab und an sind die extremem Ecken auch be f/5,6 ziemlich verschwommen. Nicht immer. Die Linse wackelt ein bisschen, wenn sie an der X-T1 angeschlossen ist. Aber wer will bei den paar Euro meckern.
Nikon Z 7 · NIKKOR Z 100-400mm f/4.5-5.6 VR S · f/11.0 · 200mm · 1/400s · ISO 125
Ein Hügelgrab, das ich bei meinem gestrigen Ausflug in der prallen Mittagssonne aufgenommen habe. Eigentlich ist das Foto nichts geworden. Es könnte ein interessantes Foto werden. Am frühen Morgen bei Nebel, aber sicher nicht im harten Licht der Sonnen am Mittag. Aber ich wollte den Hügel inmitten landwirtschaftlich genutzter Fläche trotzdem festhalten.
Eine Schneeeule. Nicht nur, dass der Name mit 3e geschrieben wird. Ich kann mich generell für Eulen begeistern. Aufgenommen im Grugapark. Das Vogelfreifluganlage war leider geschlossen.