Nikon Z8 · Seite 4

Schwer was los

Enten und Mandarinenten ruhen auf einem moosgrünen, algenbedeckten Teich, umgeben von kahlen Ästen und umgestürzten Bäumen im Winterlicht.
schwer was los

Auf dem Lottentaler Teich war noch eine Ecke mehr los, als das Foto von gestern vermuten ließ. Auf dem Weg dorthin hatte ich mich gefragt, ob sich der Umweg überhaupt lohnen würde.

Trotz der an sich recht soliden Population an Mandarinenten habe ich allerdings nur die eine gesehen.

Neues vom Teich

Ein Foto von zwei Enten. Im Vordergrund ein Weibchen und im Hintergrund ein Männchen.
ein Enten Paar

Ein Enten Pärchen.

Vorne links ist das typische unscheinbare Weibchen: braun-gescheckt zur perfekten Tarnung zwischen Schilf und Algen. Hinten rechts der Erpel im Prachtkleid. Mit einem metallisch grün schimmernder Kopf, gelben Schnabel und dem angedeuteten kleinen weißen Halsring.

Aufgenommen auf dem oberen Lottentaler Teich.

Neulich auf dem Friedhof

Schwarz-Weiß-Aufnahme eines Friedhofswegs auf dem Matthäusfriedhof in Bochum-Weitmar. Eine gerade, von kahlen, hohen Bäumen gesäumte Allee führt in die Tiefe des Bildes. Die Äste der Bäume bilden ein dichtes, verzweigtes Netz über dem Weg. Im Hintergrund sind Grabsteine und Grünanlagen erkennbar, ein Kreuz steht mittig am Horizont. Die Szene wirkt ruhig, winterlich und stimmungsvoll.
Neulich auf dem Friedhof

Wenn ich mal nicht weiß, was ich fotografieren möchte, oder uninspiriert bin, oder einfach nur keine Lust habe, durch die Gegend zu fahren, dann heißt es: Back to the roots.

Als Jugendliche hatte ich einen Bezug zur gotischen Subkultur, was sich nicht nur durch meine Vorliebe für zünftige elektronische Musik ausdrückte. Ich lungerte auch gern in düsteren Ecken und auf Friedhöfen herum. Und dort entstand auch meine Leidenschaft für Fotografie.

Auf dem Foto ist ein Weg auf dem Matthäusfriedhof in Bochum Weitmar zu sehen.

Volkszählung: Stunde der Vögel

Wir erinnern uns an die Volkszählung? Ich habe es mir einfach und bequem gemacht und die Bäume vor dem Fenster beobachtet. Lies sich ganz gut mit ein paar Tassen Tee verbinden. Mir war heute einfach nicht nach kalt.

  • Zwei Ringeltauben, die nah beieinander im Baum saßen.
  • Ein einsames Amselweibchen im Baum.

Das war's. Wenn im Keller eine Leiter herumstehen würde, hätte ich eine kleine Vogelfutterstation in den Baum hängen können. Aber das wäre ja auch irgendwie gemogelt… 

Alte Ruhr-Katzenstein

Beide Fotos zeigen in etwa den gleichen Teil des Katzensteins an der Ruhr. Ich mag diese Art Schnee, die aussieht, als sei über Bäume, Wiesen und Waldboden Puderzucker gestreut.

Gut ausgeschüttelt.

Eine Graugans steht mit den Füßen im Wasser und schüttelt ihre Flügel aus.
Eine Grausgans schüttelt ihre Flügel

Eine Graugans steht mit den Füssen im Wasser und schüttelt ihre Flügel. Aufwärmen. Gefieder ausrichten. Vorbereitung zum Flug.
Letzteres leider nicht. Auch wenn ich darauf gehofft hatte.

U-Bahn Haltestelle Rathaus Süd

Blick in die U-Bahn-Haltestelle Bochum Süd.
U-Bahn Haltestelle Rathaus Süd

Zum Einkaufen musste ich heute mal vom Dorf in die Stadt.

Richtig geile Feuerwerkskörper gibt es halt nur in der Stadt. Hier wird nur für Kinder verkauft.

Nein. Spaß beiseite. Natürlich gebe ich aus unzähligen Gründen kein Geld für so’n Scheiß aus. Ich verkneife mir jetzt aber gebetsmühlenartig noch einmal, alle Gründe dagegen herunterzuleiern. Wer zu Silvester Feuerwerkskörper loslassen will, würde sich davon ohnehin nicht abhalten lassen, und allen anderen erzähle ich nichts Neues.

Wer sich hier auskennt, weiß allerdings, dass ich nicht über die Haltestelle Rathaus Süd fahre. Aber der HBF gibt halt kein so nettes Motiv ab. Ich denke, das Foto kommt in 2,35:1 ganz gut daher und spiegelt die großzügige Weite der Station wider.

Katze aus der Nachbarschaft

Katze aus der Nachbarschaft auf der Fensterbank
Katze aus der Nachbarschaft auf der Fensterbank

Eine Katze aus der Nachbarschaft saß bei meinem Nachbarn direkt unter mir auf der Fensterbank und hat mich angeschaut, als ich den Kopf aus dem Fenster gesteckt habe. Ich war überzeugt, dass ich vollkommen lautlos war. Aber sie hat trotzdem direkt zu mir nach oben geschaut.
Lautlos liegt da wohl auch eher im Ohr der Zuhörers.

Nikon Z7 > Z8 Dynamikumfang

Ich war etwas unsicher, ob die Nikon Z8 aufgrund des geringfügig niedrigeren Dynamikumfangs für Landschaftsfotos und Szenen mit hoher Dynamik ebenso geeignet ist wie die Z7.

Und nach den ersten Fotos zeigt sich, dass man da einen winzigen Unterschied erahnen kann. Bei Schatten verhalten sich beide Kameras vergleichbar. Bei der Wiederherstellung von Höhen hat die Z7 die Nase vielleicht ein klitzekleines bisschen vorn.

Gerade bei den Nebelfotos von gestern mit zT. sehr geringem tonalen Umfang und einer von mir evtl. beabsichtigten Unterbelichtung, waren für die Z8 kein Problem. Die Vorzüge des Stacked Sensors schlagen hier die Einbuße von 0,4 BE gegenüber der Z7. Ich denke, der Unterschied ist nicht praxisrelevant. Zumindest nicht für mich. Und damit fällt mir ein Stein vom Herzen, da der Kauf eher spontan war und ich mir zuvor keine Reviews zur Z8 angeschaut habe. Lediglich zur Vorstellung hatte ich damals in das eine oder andere Video reingeschaut.

NSG Blumenkamp

Kurzentschlossen bin ich heute mal zum Naturschutzgebiet Blumenkamp gefahren. Obwohl es nur einen Steinwurf entfernt liegt, war ich bisher noch nie da.

Ich habe natürlich lebendige Fauna erwartet. Nein. Um es abzukürzen: Das einzige tierische Leben, das mir dort begegnete, war ein kleiner Vogel, der mit ungefähr zweifacher Schallgeschwindigkeit durch den Dickicht sauste. Ansonsten vereinzelte Spaziergänger. Ohne den dichten Nebel, hätte ich sicher enttäuscht meine Nase gerümpft. Aber was erwarte ich auch im Winter?

Insgesamt ist das Geländer überschaubar. Kaum eine Möglichkeit, sich zu verlaufen. Deshalb habe ich es eingerollt, zusammengeflattet und mitgenommen, um es bei mir im Wohnzimmer wieder auszurollen. Zurzeit bescheine ich es mit einigen kräftigen Lampen. Vielleicht wird es etwas lebendiger, wenn’s wärmer wird.

Der dichte Nebel hat den Ausflug dann doch noch ganz interessant gemacht. Als ich zu Hause aufgebrochen bin, sah alles nach einem sonnigen Tag aus. Hinter Wattenscheid Höntrop wurde der Nebel dann zunehmend dichter.

Ich könnte mir vorstellen, dass das im Frühling noch mal einen Besuch wert ist.

Trist

Manchmal ist im Herbst auch die Tierwelt an der Ruhr etwas trist. Vielleicht war ich auch abgelenkt und nicht so ganz bei der Sache.