Movies · Seite 4

Ich habe gestern Atlas geschaut. SFX war war OK. Jennifer Lopez ist aber keine Schauspielerin. Mit weniger Affektiertheit, Geschrei und Geplärre oder einer „richtigen“ Schauspielerin hätte der Film ganz ordentlich werden können.

The Ministry of Ungentlemanly Warfare

Vor zwei Wochen habe ich spätabends angefangen, mit zwei Freunden The Ministry of Ungentlemanly Warfare zuschauen. Aber nicht bis zum Schluss. War halt schon spät.

Vergangenes Wochenende habe ich den Film dann komplett und nüchtern geschaut. Ist jetzt nicht Inglourious Basterds, aber trotzdem ein ganz unterhaltsam. Henry Cavill wirkt neben Alan Ritchson (Reacher) schon etwas klein, also von der reinen Körpergröße her.

Der Antagonist wird von Til Schweiger verkörpert, der in der Rolle ebenso unsympathisch rüberkommt, wie er im wirklichen Leben wirkt. So gesehen vielleicht keine schlechte Besetzung;)

Kann man sich echt anschauen. Das ist tatsächlich einer der wenigen Filme gewesen, die ich in letzter Zeit komplett geschaut habe. Häufig verliere ich mitten im Film die Lust und denke mir, dass es mich einfach nicht interessiert, wie die Geschichte endet. Naja, dann kann ich ihn auch knicken.

Operation Fortune

Operation Fortune ist auch so ein Film, den man nach 75 Minuten ausschalten kann, ohne dass es interessiert, wie es weitergeht. Und die 75 Minuten schafft man auch nur, wenn man nebenbei irgendwas anderes macht, das einen Großteil der Aufmerksamkeit erfordert…

Und ohne Aubrey Plaza wäre der Film noch öder.

The Marvels

Was war das denn für ein buntes Fiasko?

Ich habe mir Heute den Spaß gegönnt und mir The Marvels angeschaut. Auf dem iPad. Ich wollte meinem alten Fernseher diese Bürde nicht aufladen. Also langsam fängt man an sich für Disney fremdzuschämen. Nach Endgame hat mir eigentlich kein Film aus dem MCU mehr gefallen, aber das Filmchen stellt ja den bisherigen Tiefpunkt dar. Dankenswerter Weise lief der Film „nur“ eine dreiviertel Stunde.

Es sieht aus wie das verzweifelte Ringen nach ein wenig Humor. Dabei wird der Film nie wirklich amüsant werden sondern eher peinlich. Die dürftig gestalteten Charaktere und die holprige Storyline helfen auch nicht dem Firlefanz irgendwas abgewinnen zu können.

Vermutlich habe ich Morgen schon wieder vergessen worum es überhaupt ging. Hat das überhaupt eine Rolle gespielt. War Nick Fury nicht irgendwann mal eloquent?

Wenn ich mir vorstelle, ich hätte dafür Eintritt im Kino bezahlt, wäre mir der Freitot als einzige Konsequenz geblieben...

Rebel Moon

Da ich ja seit kurzem wieder ein Netflix Abo habe, konnte ich nicht Wiederstehen mir mal Rebel Moon anzusehen. Sieht extrem künstlich aus und pausenlose Zeitlupen. Bleibt nach all dem Hype doch weit hinter den Erwartungen zurück. Die meisten Welten wirken doch alle sehr ähnlich und es fehlt ihnen einfach an Merkmalen, die sie unterscheidbar machen könnten. Irgendwie fantasielos. Und die Dialoge erst. Phew... weit jenseits der Schmerzgrenze.

Schade! Das war nix.

The Batman (2022)

Am Wochenende habe ich The Batman aus 2022 geschaut. Ich bin wegen des Hauptdarstellers Robert Pattinson recht skeptisch an den Film herangegangen. Der Weg vom Glitzervampir zu Batman ist eben recht weit. Aber das war letztlich nicht das Problem des Films. Ich empfand den Film insgesamt als zu langsam und daher viel zu lang und so auch recht langweilig. In der zweiten Hälfte hat sich unweigerlich das Bedürfnis eingestellt, etwas Sinnvolles nebenbei zu machen.

Der Film war sicherlich besser als der Quatsch mit George Clooney und Arnold Schwarzenegger. Aber an die Filme mit Christian Bale als Batman kommt dieser nun auch gar nicht ran.