Diesen Abend habe ich meinen privaten Mac mini 2024 endlich mal auf macOS 26 aktualisiert. Streng genommen auf macOS 26.1
Ich habe damit einer Weile gewartet, da ich mir nicht sicher war, ob das mit den Adobe- und Blackmagic-Sachen so wunderbar funktioniert. Und irgendwie hatte ich auch keine Lust. Aber in jüngster Zeit habe ich keine negativen Berichte mehr gehört.
Nach dem Update habe ich alles mal gründlich durchprobiert und es gab keinerlei böse Überraschungen:
Adobe Lightroom & Photoshop, DaVinci Resolve, Homebrew, Rust, Zed, Orbstack, DDEV, PHPStorm, Querious, Obsidian, freac, NNW, OpenMTP, Proton Mail/Authenticator/Pass, Raindrop, Raycast, Tidal, Transmit und Vivaldi jeweils in der jüngsten Version funktionieren wie gewohnt ohne Performanceverlust.
Das Upgrade von Homebrew, DDEV & Co. läuft reibungslos, dauert aber einen Augenblick. Ist nix für ungeduldige Leute oder was man während des Arbeitstages mal „eben“ zwischendurch auf seiner Workstation machen sollte. Von der Entscheidung, ein Update zu machen, bis zum letzten heruntergeladenen Paket hat es knapp über zwei Stunden gedauert.
Die UI ist gewöhnungsbedürftig. Die Transparenz finde ich noch okay. Liesse sich aber in den Bedienungshilfen steuern. Aber die etwas zu extrem abgerundeten Fensterkanten sehen auf etwas „unbeholfene“ Weise nach Playmobil aus. Aber ich schätze, zwangsläufig werde ich mich daran gewöhnen.
Allerdings habe ich bisher nichts gefunden, das mir einen signifikanten Vorteil gegenüber der vorigen Version von macOS bringen könnte. Das macht solch ein Update dann schon etwas madig. Spotlight – Raycast finde ich praktischer – und Siri neben vielen anderen mitgelieferten Tools benutze ich halt nicht, da mir Daten in dem vernagelten iCloud-Silo auf anderen Geräten mit Android und Linux nichts bringen. Zumindest nicht auf erträgliche Weise.
Im Großen und Ganzen: Ja, nett. Werde es überleben.