Dead End Blogs
Blogs ohne Blogrolle oder einer ähnlichen Linkliste könnte man auch auch Anti Surf Blog oder Dead End Blog nennen. Kommt man dort an ist die Reise erstmal vorbei, man ist so aus dem Fluß gerissen.
Blogs ohne Blogrolle oder einer ähnlichen Linkliste könnte man auch auch Anti Surf Blog oder Dead End Blog nennen. Kommt man dort an ist die Reise erstmal vorbei, man ist so aus dem Fluß gerissen.
Das ist nicht lustig! Halt den Arm aus dem Fenster, kein Regen, gehe runter und aus der Haustür heraus, Wolkenbruch übelster Art. Das Spielchen habe ich heute schon zweimal mitgemacht. Es reicht! Ich gehe nicht mehr einkaufen. Und wenn ich verhungere …
Alternativ erfreue ich mich gerade an Liferea – ein GNOME/GTK Feed Reader. Laut Entwickler ist Liferea still under development.
Aber ich muß sagen – und hoffen – dass da nicht mehr so viel hinzukommen wird. Macht genau das, was ich mir wünsche: ein paar Feeds lesen, disee anzeigen, und das Ganze in schnell und gut.
Was will man mehr.
Ich werde den zu Hause mal anstelle von Bloglines benutzen. Und sehen, ob ich damit glücklich bleibe.
Mal was Internes. Soll aber nicht häufiger vorkommen, keine Bange. Ich habe die Linkliste durch meine Blogrolle ersetzt, da ich die andere nicht mehr weiterpflegen wollte.
Die Liste entspricht meiner blo.gs Favoritenliste, allerdings alphabetisch und nicht nach der letzten Aktualisierung sortiert. Wenn sich dort jemand nicht wiederfindet, ist das keine böse Absicht, sondern liegt einfach daran, daß ich den Eintrag vergessen habe, oder das Weblog wird bei blo.gs nicht gefunden. Wenn dem so ist, bitte mal kurz anpingen.
Recht zünftig kann man mit Technorati eine Liste per OPML übergebener Blogs nach ihren Aktualität ordnen lassen: Updated Attention list für meine OPML-Blogrolle. [via Ralles Netzbuch]
Was ich nie verstehen werde, ist die Aufregung einiger sog. Weblogger, wenn man sie als Tagebuchschreiber bezeichnet. Umgekehrt hätte ich dafür Verständnis. Tagebuchschreiber erbringen zumindest eine kreative Leistung und nicht selten eine intellektuelle.
Weblogger spazzeln ein paar Links zusammen und kommen sich vor wie ein König. In der Grundschule bekommt man für solche Arbeiten ein Fleißsternchen. Wenn solche Leute schon zwischen beiden unterscheiden müssen, wäre es zumindest wünschenswert, nicht den Bezug zur Realität zu verlieren.
Am langweiligsten sind jene – ich nenne sie mal Heise-Kommentatoren – die täglich nichts anderes machen, als auf die gängigen Newssites zu linken. Dass auch bspw. bei Heise mal ein verlinkenswerter Artikel zu finden ist, ist unbestreitbar. Aber um die zu kommentieren, gibt es dort doch schließlich das Troll-Forum.
Stefan denkt über den Wechsel zu einem anderen Weblog-Dings nach. Keine Einträge wie Eintrag folgt
mehr *g*
Es scheint als hätte Stefan da auch schon ein Script ins Herz geschlossen:
Blosxom: the zen of blogging
Ohh ja, das klingt schön. Ein knappes Perl-Script – natürlich gibt es diverse Plugins – das auf Text-Dateien in einem Verzeichnis oder bei Bedarf in einer Verzeichnisstruktur zugreift. Letzteres deint zur Unterteilung in Kategorien. Demzufolge benutzt man zum Bloggen den Texteditor seines Vertrauen.
Aber warum the zen of blogging
Weil das Script so klein ist, es mit rudimentären Mitteln auskommt und keine große Ansprüche stellt. Weil es keine »hochgezüchtete« Datenbank und kein abgedrehtes Webinterface gibt. Einfach nur bloggen.
Im Zen Buddhismus bemüht man sich den einfachen, geraden Weg zu gehen, aber so häufig liegen Steine und andere Hindernisse auf diesem Weg, die denjenigen, der ihn beschreitet von seinem Weg abbringen möchten. Sehr häufig sind es einladende Dinge, die beim Wanderer den Eindruck erzeugen möchten, sie würden das Leben verschönern oder gar vereinfachen aber idR bewirken sie einfach das Gegenteil.
In technischer Hinsicht ist es für mich wohl die Frage der Fragen seit ich eine quasi täglich aktualisierte Internetseite betreibe: Textfiles vs. Datenbank. Einfache Handhabung vs. nette Spielereien.
Hmpf… Das hat man davon, wenn man sich fremde Weblogsysteme anschaut.
Seit Gestern spiele ich mit pMachine (Free) rum und bin davon ziemlich angetan. Die Installtion bringt den typischen Wie? Das war's schon?
Effekt mit sich.
Die Handhabung ist echt töfte. Das Multiusersystem – ok, das benötige ich hier weniger – ist auch paktisch, für den kollaborativen Einsatz gut geeignet, reichlich gestaffeltes Rechtesystem.
Die Adminoberfläche ist recht angenehm und lädt zum Schreiben geradezu ein;)
Das Bearbeiten von Templates in einer <TEXTAREA> ist zwar kein Traum aber, die Aufteilung ist gelungen, so daß man nicht andauernd und fortwährend Formulare abschicken muß.
Die
Der Teil über die wichtigsten Weblogsysteme ist allerdings eher dürftig. Auf die Dienste/ Systeme Antville/ twoday, Blogger und Radio Userland geht man oberflächlich ein, während Systeme wie Movable Type oder Sunlog lediglich erwähnt aber nicht näher beschrieben werden, »da sie entweder über keinen RSS-Feed verfügen oder aber nur dann verwendet werden können, wenn man selbst einen Webserver betreibt.«
Also Sunlog als auch Movable Type kann man auf einem ordinärem Webspace mit Perl bzw. PHP installieren, einen eigenen Server braucht’s dafür nicht, nichtmal eine Domain. Und im Fall von MT ist sogar der Gebrauch einer MySQL Datenbank optional. Weiter ist PMachine sicherlich auch eine Erwähnung wert, da es sich gerade im deutschsprachigen Raum großer Beliebtheit erfreut.
Wenn man sich schon die Mühe macht Informationen dieser Art zusammenzustellen, sollte man zumindest ausreichend recherchieren.