Serienjunkie · Seite 5

Despoten sollten Star Trek gucken

Captain Kirk gegen Weltzerstörung: Despoten sollten „Star Trek“ gucken - Aber dann vielleicht nicht die dritte Staffel von Star Trek: Picard.

Es ist richtig. Star Trek war immer eine Utopie und nicht selten wurde der mahnende Zeigefinger in die Luft gehalten. Selbst in den düstersten Phasen von Deep Space 9 während des Dominion-Kriegs gab es immer einen Lichtblick. Das fehlt der dritten Staffel von Picard bislang vollständig. Hier zeigt die Serie eine durch und durch dystopischen Welt.

Ich weiss haarsträubende, dystopische Erzählungen zu schätzen. Allerdings muss dann nicht unbedingt Star Trek drauf stehen. Die Serie spiegelt zu viel von dem wieder, was Star Trek niemals war.

Davon mal abgesehen, finde ich die Staffel recht spannend. Hat leider nur das falsche Label.

The Mandalorian 3x01

Heute ging es mit der dritten Staffel vom Mandalorian los. Auch wenn es nur die zweitbeste Star Wars Serie ist, bin ich ziemlich gespannt wie es weitergeht.

Und alter Schwede, war das ein Krokodil. Spaß bei Seite, die erste Folge hat einen schon ziemlich abgeholt. Und ich bin achi ganz froh, dass nur jeden Mittwoch eine Folge kommt. Ansonsten würde mich mit nur alle am Stück anschauen.

The Consultant

Ich habe mir die ersten vier Folgen der noch recht frischen Amazon Prime Serien The Consultant angeschaut. Bislang sehr unterhaltsam und ein wenig schräg. Christoph Waltz verkörpert skurrile Charakter, die nicht unmittelbar um die Gunst des Zuschauers buhlen immer ziemlich gut und das hat schon den einen oder anderen eher mittelmässigen Film aufgewertet. Stichwort: Chudnofsky.

Bin auf jeden Fall auf die nächsten vier Folgen gespannt.

Picard 3x02

Worf! Ziemlich cooler Auftritt und ziemlich cooler Look.

Ich habe nicht wirklich damit gerechnet, dass Worf hinter der Raffig „Kontaktperson“ beim Geheimdienst der Sternenflotte steht.

Staffel 3 scheint die beiden vorangegangenen Staffeln wirklich abzuhängen. Hoffentlich bleibt das so.

Halo - die Serie, nicht die Spiele

Die Spiele habe ich nie gespielt. Daher kann ich die Serie auch nur unabhängig von den Spielen betrachten. Und unter dem Aspekt war es eine ganz solide Science Fiction Serie. Nicht perfekt, aber hatte durchaus ihre Augenblicke.

Das Worldbuilding ist eigentlich das grösste Problem der Serie. Alles, was ich bisher über Halo gehört habe, hat eigentlich gesagt, dass es sich um eine grosse Welt mit vielen ausserirdischen Welten handeln würde. Aber in der Serie hat man davon ehrlich gesagt nicht allzu viel gesehen. Vieles wirkte etwas konstruiert und machte nicht den Eindruck als drei s eine lebendige und bewohnt Welt. Paradebeispiel ist die Militärbasis der Menschen auf dem Planeten Reach: optisch ganz OK gemacht, wirkt aber leblos oder lieblos oder beides...

Aber trotzdem werde ich mir ziemlich wahrscheinlich die angekündigte, zweite Staffel anschauen.

Strange new Worlds

Ich habe nun in Star Trek: Strange new Worlds reingeschnuppert. Also ich habe die sechs Folgen der ersten Staffel auf Paramount+ gesehen.

Ich bin zwar kein großer Fan davon, dass die Erzählung schon in den ersten fünf Minuten mit Pikes Problemen durch die Tür stolpert, da zu einem guten Sternenflotte Captain eine gewisse Eloquenz Unfehlbarkeit gehört. Andererseits gehören Probleme zu einem guten Charakter, da er diese im Verlauf der Handlung bewältigen kann. Aber nicht in den ersten fünf Minuten. Naja, wie auch immer habe mit die paar Folgen trotzdem besser gefallen als die komplette Michael Burnham Show. Ich bin auf die nächsten Folgen gespannt.

Andor Staffel 1 Finale

Heute lief das Finale von Andor Staffel 1. Ich bin mir ziemlich sicher, dass ich die Folgen am Mittwoch vermissen werde.

Nach den Enttäuschungen, die Disney mit den letzten Filme und Serien aus dem Star Wars Universum aufgetischt hat, bin ich anfangs skeptisch an die Serie herangegangen und bin bereits in der ersten Folge positiv überrascht worden und die Begeisterung hat mit jeder Folge zugenommen.

Es geht doch. Warum konnte die Sequel Trilogie nicht mit dem gleichen Fingerspitzengefühl gemacht werden. Oder zumindest die Serie Obi-Wan Kenobi, die sich leider auch sehr blechern angefühlt.

Drachen sind auch nur bessere Feuerzeuge

Da ich mal wieder krank zu Hause rumsitzt, habe ich mit House Of The Dragon angefangen. Seit zwei Tagen sind alle Folgen der ersten Staffel verfügbar.

Im Vergleich sind die Ringe der Macht ein ziemlicher Scheiß. In dem Game Of Thrones Spin-Off ähneln die Charaktere eher Menschen mit Motivationen und kommen weniger als leere, austauschbare Hüllen daher, wie es in den Ringen der Macht leider der Fall ist.

Ich hatte zuvor leichte Bedenken, dass das Ganzen als reines Targaryen-Theater etwas langweilig rüberkommen könnte. Aber dieser Befürchtung trifft nicht zu.

Finde ich gut. Macht Spaß und ist unterhaltsam.

Ich habe nun Westworld Staffel 4 geschaut. War es nach dem ganzen Star Wars und Marvel Einerlei nicht mehr gewohnt, dass ich bei einer Serie zumindest zwischendurch das Gehirn benutzen muss.