Serienjunkie · Seite 11

Deep Space Nine, Star Trek in unterhaltsam.

Das Voyager Center versucht seit geraumer Zeit, mit der Serie die »Vergewaltigung von Star Trek« [1] [2] zu erklären, wie es zu so etwas wie Enterprise kommen konnte. Im dritten Teil der Reihe ist nun DS9 dran. Das ist nämlich mit vollkommen viel Gewalt und Krieg und Böse und ganz doll-viel negativ und vor allem mit Fortsetzungscharakter.

Wie untrekki.

Das ist wohl ein wenig zu viel für den zartbesaiteten Trekki, der dabei wohl dazu neigt, sich vor Angst zitternd unter Mamis Rockzipfel zu verkriechen und dann die Anschlußfolgen verpaßt. Okay, ernsthaft. »Deep Space 9« war die erste Star Trek Serie, die mir richtig gut gefallen hat. Aufgrund des übergreifenden Handlungsstrangs während des Krieges gegen das Dominion – IMHO die besten Staffeln – und es gibt keinen glatt gebügelten Kapitän, der durchs All tuckert, ein wenig rum geforscht, klugscheißt und anfallende Probleme tot diskutiert. Weiter finde ich die Charaktere in DS9 recht plastisch, da sehr stark auf zwischenmenschliche Aspekte eingegangen wird, was sie weniger abgedroschen und aalglatt erscheinen lässt.

Ich nenne DS9 ganz gern Space-Soap. Ja, das mag ich…

Womit wohl raus ist, dass ich eher weniger ein Trekki bin, da ich an Star Trek genau das nicht mag, wobei dem durchschnittlichen Einheitstrekki Freundentränen in die Augen treibt.

Witchblade

Nee, ehrlich. Die Offenbarung war es jetzt nun wirklich nicht, vielleicht eine Idee besser als Mutant-X, wie ich Gestern noch angenommen hatte. Kein Vergleich mit dem Comic.
Definitiv kein Ersatz für Andromeda ;(

Quoten dritte Staffel Enterprise

Wie man im Star Trek Voyager Center lesen kann, sind die Quoten zum Auftakt der dritten Enterprise Staffel in den USA beunruhigend niedrig.

Wenn sich die Quoten nicht bessern und die dritte Staffel die letzten wäre, würde ich das sehr bedauern. Ich mag die Serie, gerade weil sie etwas anders ist, als die anderen ST-Serien. Würde in Enterprise wieder diese klinisch-saubere etepetete Zukunft präsentiert, würde ich mir die Serien vermutlich nicht ansehen. Ich bin den Kirks und Picards der Sternenflotte überdrüssig, ich ertrage Janeways Sternenflotten-Direktiven-Gejanke nicht mehr.

Mag zwar sein, dass Enterprise Stories idR. etwas dünner sind, aber sie sind menschlich.

Andromeda vs. B5

Aus einem mir nicht ganz einleuchtenden Grund mag ich die Serie Andromeda (Gene Roddenberrys Vision – wie RTL2 die Serie promoted). Weshalb ich Gestern auch den Piloten zu der Serie aufgezeichnet und gerade geschaut habe, wie eingentlich jede Folge;)

Aber wenn ich mal ehrlich bin, fehlt mir da jede Spur von Vision. Die Story ist nicht im Ansatz so ausgearbeitet wie bei Babylon5 und das Andromeda Universum möchte ich mal nicht mit dem Star Trek Universum vergleichen;)
Ok, der Vergleich mit Star Trek ist eh so'ne Sache, bei einer so riesigen Fangemeinde hat sich das Phänomen schon vor langer Zeit verselbstständigt.

Und nun ist's an der Zeit einen Blick in meinen mp3-Downloadordner zu werfen, mal sehen was sich in den letzten Wochen dort angesammelt hat. Vermutlich unzählige unvollständige Files, bei denen ich jedesmal nicht weiß, ob ich sie löschen soll, oder ob Lopster noch mal einen Resume aufnehmen kann.

Außerdem wäre ich ganz glücklich, wenn sich die Kopfschmerzen langsam mal legen würden!

Andromeda

Also irgendwie ist Andromeda schon lustig. Zum Teil wirklich schlecht gemacht. Nein, nicht unbedingt vom technischen Aspekt her, sondern was Dialog und Story betrifft. Was auch der Punkt ist, warum’s schon wieder recht lustig ist.