Snow! Right on the first working day this year. Yesterday evening I asked myself if there might be another winter without snow for this year. Fortunately I was proven wrong this morning;)
Although I had some concerns on the public transport which usually tends to go mad with the first snowflakes, all went smooth and I arrived quite early in the office.
Der Winter hat in diesem Jahr ja ziemlich auf sich warten lassen. Nach einem recht frühlingshaften November, kam auch ein recht milder Dezember, bei dem man vom Winter nicht viel spüren konnte.
Aber letzte Nacht gab es dann den ersten Schnee. Nicht viel aber zumindest ein wenig.
Aus Sorgen am Morgen könne schon wieder alles vorbei sein, habe ich nachts direkt ein »Beweisfoto« direkt aus dem Schlafzimmerfenster heraus gemacht.
Neulich auf dem Friedhof – Nein, eigentlich Heute. Man hätte es kaum für möglich gehalten. Am Nachmittag gibt es noch immer vereinzelte weisse Stellen
Ich wollte so euphorisch einen Eintrag über das Fujinon XF23 verfassen, aber dummerweise habe ich es Gestern zur Reparatur geben müssen, da das hintere Linsenelement drei Einschlüsse hat, die sich ab Blender 11 störend bemerkbar machen. Also werde ich jetzt erstmal eine Weile abwarten müssen, bis es zurück kommt. Bin mal gespannt wieviel Zeit sich Fujifilm lassen wird.
Ein Objektiv mit 23mm Brennweite am APS-C Sensor der Fuji X Serien hat einen Bildwinkel von etwa 64°. Bedingt durch den Beschneidungsfaktor von ca. 1,5 entspricht das in etwa dem Bildwinkel eines 35mm Glas an einer Kleinbildknipse. Was IMHO neben dem 50mm ein essentielles Glas ist, von denen man mindestens eins in der Tasche haben sollte.
Ich persönlich habe immer auf 50mm geschworen, da uA. durch den etwas kleineren Blickwinkel der Komposition etwas mehr Aufmerksamkeit geschenkt werden muss. Denn im Nachhinein bleibt kaum mehr Raum zum Beschneiden. Aus eben diesem Grund halte ich 50mm auch anfangs für die günstigere Wahl. Es verleitet zwangsläufig sich mehr Gedanken über die Bildkomposition zu machen als ein wirrer Weitwinkel, wo man sich denkt, „ach. Schneide ich beim PP schon irgendwie zurecht…“
Naja, Reparatur hin oder her. Ein paar Fotos konnte ich mit dem XF23 ja schon machen und bin ziemlich begeistert. Während das XF35 ja schon eine ordentliche Abbildung liefert und auch in Sachen Verarbeitung kaum Wünsch offen lässt, legt das XF23 noch mal nach.
Bäume in s/w
Blick Richtung Burg Blankenstein. Belichtungszeit 1s. Zumindest einen POL-Filter hätte ich mir gewünscht dabei gehabt zu haben. Hatte ich aber nicht. Manchmal ist die kleine Fototasche etwas zu knapp gepackt.
Mit Gegenlichtsituationen kann das XF23 recht gut umgehen.
Langzeitbelichtung (30s) auf dem Friedhof in Bochum Weitmar.
Langzeitbelichtung (30s) der U-Bahnhaltestelle Bochum Lohring.
Man kann ja von symmetrischen Bildern halten was man möchte, aber mir hat der Ausgang der Station Rathaus Süd Richtung Christuskirche schon immer sehr gefallen. Nicht allein wegen der Symmetrie, sondern auch aufgrund des interessanten Lichts bedingt durch die Metallwände.
Das Nokton hat es ja nicht so mit Schärfe, aber Sterne kann es machen. Hätte es keine so große meßsuchertypische Mindestfokusdistanz von immerhin 70 cm, würde ich es vermutlich lieber benutzen.
Ich hatte Gestern schon ein ähnliches Foto gemacht, das mich auch die Idee gebracht hat, Treppenaufgänge zu fotografieren, die ins weisse Licht münden. Dieses Mal habe ich es tatsächlich geschafft Spiele mit der Tiefenschärfe aussen vor zulassen. Ich mache da gerade so eine Therapie.
Vielleicht macht dieses Foto den Auftakt zu einer kleinen Serie.
Erste Fotos in freier Wildbahn mit dem jüngsten Neuzugang in der Sammlung, dem Zeiss T* Distagon 2/35mm ZF.2. Ist ja mittlerweile zu einer Tradition geworden, dass ich mit jedem neuen Glas diesem Grabstein ablichte.
Die Tage werde ich noch ausführlicher über das 2/35 schreiben.
Und in diesem Sinne auch noch frohe Weihnachten. 😉