Nikkor Z 100-400 S · Seite 2

Helle Seerose

Rosa Seerosenblüte mit orangeroten Staubblättern über dunklem Teichwasser, umgeben von Schwimmblättern
Helle Seerose

Eine rosa Seerose blüht im Sonnenlicht. Die orangeroten Staubblätter leuchten in der Blütenmitte, während der Hintergrund fast schwarz bleibt.

Seerose

Pinke Seerosenblüte mit orangegelben Staubblättern in Nahaufnahme vor dunklem Hintergrund.
Seerose

Die exakte Sorte steht auf dem kleinen Schild, das nur eine Handbreit neben der Rose aus dem Wasser ragte und ich wieder mal nicht fotografiert habe.

An den Gewächshäusern des Botanischen Gartens liegt ein kleines Bassin mit den schönsten Seerosen und Lotus. Das allein ist schon einen Ausflug zum Garten wert. Wenn man regelmäßig dort ist, trifft man auch immer wieder mal die gleichen Fotografen und kommt ins Gespräch. Es fühlt sich beinahe wie ein kleiner, ungezwungener Klub ohne Satzungen an. Man tauscht sich über nette Locations außerhalb des Gartens aus und redet über dies und das. Und gerade bei den Leuten in meinem Alter fällt auf, dass erfreulich wenig bis gar nicht über Gear gesprochen wird. Ein Thema, das ohnehin nur langweilig ist.

Kaisermantel auf Sonnenhut

Kaisermantel mit geschlossenen Flügeln auf der Blüte eines Purpur-Sonnenhuts vor dunklem Hintergrund
Kaisermantel Auf Sonnenhut

Ein Kaisermantel sitzt mit zusammengeklappten Flügeln auf einem Purpur-Sonnenhut. Die silbrig schimmernde Flügelunterseite hebt sich vor dunklem Hintergrund ab.

Der Kontrast zwischen Oberseite und Unterseite der Flügel ist ziemlich deutlich. Die Oberseite ist kräftig orange mit schwarzen Flecken und Streifen, das klassische Perlmutterfalter-Muster. Die Unterseite der Hinterflügel dagegen ist grünlich mit diesen silbrig verwaschenen Binden, denen die Art im Englischen ihren Namen verdankt: silver-washed fritillary.

Die Oberseite ist Kommunikation, sie spielt bei der Balz und beim Erkennen von Artgenossen eine Rolle. Die Unterseite ist Tarnung: Wenn der Falter wie auf dem Foto die Flügel zusammenklappt, ist die grelle Oberseite komplett verdeckt und das grünlich-silbrige Muster verschwimmt optisch mit Laub und Lichtreflexen. Sitzender Falter, unsichtbarer Falter, zumindest aus Vogelperspektive.

Bei vielen Tagfaltern läuft das nach demselben Prinzip. Extrembeispiel ist das Tagpfauenauge: oben knallige Augenflecken, unten fast schwarz wie ein totes Blatt. Das Foto zeigt übrigens genau die Seite, die die meisten Leute seltener bewusst wahrnehmen, weil auf typischen Bestimmungsfotos immer die aufgeklappte Oberseite prangt.

Der Nachwuchs wächst heran

Drei junge Mandarinenten schwimmen durch einen dicht mit Wasserlinsen bedeckten Teich, im Hintergrund Rohrkolben.
Der Nachwuchs wächst heran

Ich war nach einer kleinen Weile mal wieder an den Lottetaler Teichen.

Junge Mandarinenten ziehen durch einen komplett mit Wasserlinsen bedeckten Teich. Die grüne Fläche wirkt fast wie ein Rasen, durch den sich der Nachwuchs seinen Weg bahnt.

Typisch für Mandarinenenten sind der helle Augenring mit dem Zügelstrich nach hinten und der rötliche Schnabel.

Hello There

Männliche Mauereidechse mit grün gemusterter Haut auf einem Pflasterstein in der Sonne.
Hello There

Eine männliche Mauereidechse, nach der kräftigen grünen Rückenfärbung zu urteilen, sonnt sich auf einem Pflasterstein im Garten.

Bei Eidechsen habe ich das Gefühl, dass sie mich mit einem Auge immer fest im Blick haben.

Mit seitlich sitzenden Augen ist das monokulare Sehen der Normalfall, jedes Auge deckt ein eigenes Feld ab, und der überlappende Bereich für echtes räumliches Sehen ist schmal. Die Echse schaut also tatsächlich mit einem Auge in meine Richtung und hält den großen, zweibeinigen Fotografen im Blick, während das andere schon den besten Fluchtweg im Blick hat.

Bei Eidechsen kommt dazu, dass sie ihre Augen unabhängig voneinander bewegen können, ein wenig wie Chamäleons, nur weniger extrem.

Teichhuhn Nachwuchs und Nestbau

Teichhuhn mit rotem Stirnschild hält einen Zweig im Schnabel und baut damit am Reisignest auf dem Wasser.
Teichhuhn bringt Nistmaterial

Da ich heute trotz der Hitze nicht wieder den ganzen Tag zu Hause sitzen wollte, bin ich schon am frühen Morgen vor die Tür. Bei knapp über 20 drückenden Grad war es noch ganz erträglich.


Schwarzes Teichhuhn-Küken mit struppigem Daunengefieder steht im sonnigen Gras am Ufer, im Hintergrund glänzt das Wasser.
Teichhuhn Küken an Land
Schwarzes Teichhuhn-Küken mit struppigem Daunengefieder und rötlichem Schnabel steht im flachen Wasser am grünen Ufer.
Teichhuhn Küken kommt aus dem Wasser

Sind wir mal ehrlich: Ein Teichhuhn-Küken ist kein Sympathieträger wie ein Entenküken. Das schwarze, fast struppige Daunenkleid, die noch viel zu langen Beine und der rötliche Schnabelansatz mit dem winzigen kahlen Scheitel geben ihnen eher einen leicht punkigen, zerrupften Charme. Aber genau das macht sie als Motiv ja interessant, das ist mal etwas anderes als die übliche Niedlichkeit.


Ein Teichhuhn baut am Nest
Ein Teichhuhn baut am Nest

Den Nestbau habe ich für einen kurzen Augenblick gefilmt, und da ich wie immer kein Stativ oder irgendwas in der Art dabei hatte, ist der Spaß wieder ein wenig wackelig geworden. Bei 400mm bringt halt auch die beste Bildstabilisierung in Kamera und Objektiv nix mehr. Das leichteste Zittern reicht schon, um das Bild schaukeln zu lassen.

Mandarinenten Weibchen

Weibliche Mandarinente sitzt auf einem Ast über einem grün bewachsenen Teich vor Schilfhintergrund
Mandarinenten Weibchen

Eine weibliche Mandarinente sitzt auf einem kleinen Ast über dem mit Wasserlinsen bedeckten Teich.

Ich hatte noch ein alternatives Foto mit der gleichen Ente, auf dem sie den Schnabel weit öffnet. Leider habe ich das andere Foto von einem knapp einen halben Meter höheren Standpunkt aufgenommen, was gestalterisch nicht so pralle ist. Also habe ich mich für dieses Foto entschieden. Ich kann es nur immer wieder wiederholen: Augenhöhe ist King.

Weiße Kronen Lichtnelke

Weiße Kronen-Lichtnelke in Schwarzweiß mit wollig behaartem Stängel vor dunklem Hintergrund
Weiße Kronen Lichtnelke

Schwarzweiß-Makro einer weißen Kronen-Lichtnelke (Silene coronaria), deren zarte Blütenblätter und der wollig behaarte Stängel vor dunklem Hintergrund hervortreten.

Ich habe mich für Schwarzweiß entschieden, weil es ohnehin nur Weiß und Grün auf dem Foto gab und das Grün so stark von der Struktur abgelenkt hat. Außerdem habe ich einen Faible für monochrome Flora.

Du bist der Meinung, dass die Blüte zentriert sein sollte? Es stört dich? Gut;)

Neues vom Teich: Eine Seerose

Eine purpurrote Seerose schwimmt auf dunklem Wasser, die gelben Staubblätter leuchten im Zentrum, dahinter ein geschwungenes Schwimmblatt. Die Blüte spiegelt sich auf der Wasseroberfläche.
Seerose

Seerosen schwimmen auf dem Wasser und ein Lotus ragt am Stängel aus dem Wasser heraus. Vielleicht sollte ich mir das als Post-it an den Monitor kleben, damit ich mich bei der Benennung der Fotos nicht mehr vertue.

Das Foto entstand im Botanischen Garten an dem kleinen Teich Wasserbecken bei den Gewächshäusern. Über ein solches Exemplar in freier Natur zu stolpern, wäre schon ein Glücksfall.

Neues vom Teich: Zwei Begegnungen

Neulich an den Lottentaler Teichen bin ich einem Reiher zweimal bei dem gleichen Spaziergang begegnet. Zuerst stehend auf dem umgefallenen Bäumchen, und einen Augenblick später machte der Reiher seine Runde über die Teiche. Ich schätze, es war der gleiche, weil ich keinen weiteren gesehen habe. Aber das muss nichts heißen.

Glück gehabt

Ein Rehbock mit kurzem Geweih steht im Wald zwischen Stechpalmen und Buchenlaub und blickt direkt in die Kamera.
Glück gehabt

Als ich den Botanischen Garten über die Brücke an den Lottentaler Teichen verlassen habe, sah ich gerade noch, wie ein Rehbock vom Acker in den nahegelegenen Wald huschte. Er hat mich ziemlich direkt angestarrt.

Einer der größten Fehler ist es, die Kamera im Rucksack zu verstauen, wenn man unterwegs ist. Hätte ich die Knipse nicht in der Hand gehabt, wäre mir dieses Foto nie gelungen.

Fast

Makroaufnahme einer blau-violetten Glockenblume, schräg von vorn in den geöffneten, sternförmigen Blütenkelch fotografiert. Im Inneren sind der hellgrüne Griffel mit der dreigeteilten Narbe sowie die Staubblätter erkennbar. Die durchscheinenden Blütenblätter heben sich von einem weich verschwommenen, dunkelgrün-olivfarbenen Hintergrund ab; rechts unten deutet sich eine grüne Blütenknospe an.
Glockenblume

Eine Glockenblume

Da ich wie immer freihand fotografiert habe und kein Stativ benutzt hatte, liege ich auch ohne Wind beim Fokus manchmal etwas daneben. Ich wollte an sich die Narbe des Blütenstempels im Fokus haben. Aber das ist mir nicht zu 100 Prozent gelungen. Ja, sie liegen mehr oder weniger im Fokus, aber leider nicht so, wie ich es geplant hatte.

Blumenwiese

Der Blick direkt in eine Blumenwiese. Eine lila Acker-Witwenblume, umgeben von viel Bokeh.
Blumenwiese

Nicht jedes Mal, wenn ich einen Fuß vor die Tür setze, stolpere ich über ein interessantes Motiv. Manchmal ist es eben nur eine Blumenwiese. Mit einer Acker-Witwenblume mitten drin. Die gelben Blüten, die im Bokeh dahinschmelzen, sind übrigens Hahnenfuß.

Schwertlilie

Eine violette Schwertlilie mit fein geäderten, hell-silbrig schimmernden Blütenblättern vor tiefdunklem, fast schwarzem Hintergrund. Einige sind bereits leicht welk.
Schwertlilie

Eine violettfarbene Schwertlilie mit fein geäderten, hell-silbrig schimmernden Blütenblättern vor tiefdunklem, fast schwarzem Hintergrund. Einige sind bereits leicht welk.

Es könnte sich um eine Sibirische Schwertlilie (Iris sibirica) handeln. Aber ich muss sagen, die sehen sich alle relativ ähnlich.