Hmm... Ich habe gelernt, dass Gänseküken auch Gössel oder Gänsel genannt werden. Aus diesem Küken wird später mal eine ausgewachsene Nilgans. Ja, das sind die mit den orangefarbenen, in grau-braun eingefassten Augen und dem psychopathischen Blick.
Ein Reiher im Dickicht. Ich war heute wieder etwas früher unterwegs, bevor es noch wärmer und schwüler wird. Zu solcher Zeit sieht man gelegentlich nur Leute, die mit ihrem Hund unterwegs sind. Oder Radsportler in voller Montur, die sich für den Tag vielleicht das eine oder andere vorgenommen haben. Aber abseits der Wege hat es sich dann auch mit diesen Begegnungen erledigt. Da trifft man dann eher mal einen Reiher.
Gestern bin ich auch wieder am Lottentaler Teich vorbeigekommen. Mandarinenten konnte ich dieses Mal leider keine finden, aber zur Abwechslung konnte ich einen Reiher finden. Und wenn er nicht gerade auf einem umgestürzten Baum steht, wartet er offensichtlich auch ganz gern mal durch den Teich.
Nilgans 1: Eine Nilgans nahe dem Schlossteich in Bochum Weitmar.
Nilgans 2
Nilgans 3
Heute scheint es unanständig-warm zu werden und so bin ich etwas früher losgezogen, um bei den affigen Temperaturen am Mittag wieder zu Hause zu sein. Und da kam mir diese Nilgans entgegen. Etwas zischend oder fauchend, mit stetem Schritt auf mich zu. Ich hatte schon ein wenig das Gefühl, dass die mich meinen könnte. Aber das Fauchen galt einem Artgenossen und so zischte die Gans an mir vorbei. Vielleicht schielte die auch einfach nur …
Die Fotos habe ich am kleinen, stinkenden Teich im Schloßpark aufgenommen.
Eine Mandarinente auf einem Ast im Schatten des Schilf.
Aufgenommen habe ich das Foto neulich am Samstag an den Lottentaler Teichen. Mir war es auch angenehmer, im schattigen Wald zu sein als im weniger beschatteten botanischen Garten. Es waren locker 25 °C, was mir auch schon wieder zu warm ist, besonders, wenn es eine drückende, schwüle Wärme ist.
Ich benötige immer ein paar Tage in Folge, um mich an so ein Wetter zu gewöhnen. Oder vielleicht sollte ich eher sagen, es zu akzeptieren und mich damit zu arrangieren.
Da frage ich mich doch, wer hier wen beobachtet hat. Es wird warm, Vögel lassen Federn. Überall auf dem Teich liegen kleine, weiße Federn herum.
Im Nachhinein sieht man es immer sofort, ich hätte nur etwas mehr in die Hocke gehen müssen und die Perspektive wäre um einiges besser gewesen. Aber der alte Mann wird bequem.
Gleicher Teich, gleicher Ast, anderes Huhn. Also ich nehme an, dass es ein anderes Teichhuhn ist. Oder wir haben hier ein Exemplar, das ganz besonders darauf steht, sich auf einem Ast einen Überblick zu verschaffen.
Wenn der Geruch nicht wäre, könnte man das etwas trübe Wasser der Harpener Teiche beinahe als schön betrachten. Die bläuliche, turquoise Färbung hat schon was. Jenachdem wie das Lift fällt und wie weit man von der Einspeisung des Grubenwassers entfernt ist, erscheint es etwas blauer oder grüner.
Ich denke, nun bin ich mit den beiden eher langweiligen Teichen fertig.
Die Tage war ich bei den Harpener Teichen. Und ich habe mir das irgendwie interessanter vorgestellt. Größtenteils bietet der Fußweg um die Teiche keinen Ausblick auf das Wasser, da das Ufer meist dicht bewachsen ist. Nur an wenigen Ecken hat man mal einen guten Blick auf die beiden Teiche. Gerade der nördliche Teich hätte mit den beiden kleinen Inseln bestimmt was zu bieten gehabt.
Mit Glück konnte ich einen Reiher im Nest fotografieren. Ansonsten ist der Ausblick auf die beiden Inseln eher mager und ungünstig.
Ich denke, ich war dort das letzte Mal als kleines Kind bei einem Einkaufsbummel im nahegelegenen Ruhrpark.