
Von Zeit zu Zeit ist es auch mal ganz nett durch alte Fotodateien zu stöbern um alte und vergesse Fotos wieder zu finden und zu sehen, dass es auch mit älterem Equipment möglich war schöne Fotos machen.
Ohne großer Fan von Zoom Objektiven zu sein hatte ich irgendwann mal vor mir ein Nikkor AF-S 24-70/2.8 anzuschaffen. Es sollte halt ein solides Glas für den Alltag her, dass auch dessen Widrigkeiten standhalten würde. Und nachdem ich es mal in der Hand hatte, kann ich mir auch durchaus vorstellen, dass es einiges ab kann. Allerdings kann ich mir nicht vorstellen das 900g schwere Ding täglich mit mir herumzuschleppen und so habe ich von der Anschaffung Abstand genommen.
Alternativ benutze ich nun ein Nikkor AF 35-70/2.8D. Das ist eine Ecke kleiner und leichter aber trotzdem noch recht solid und das Gehäuse ist zum größten Teil auch aus Metall. Naja, und es hat nur einen Bruchteil des 24-70 gekostet. In Sachen Abbildungsleistung hat es vielleicht hier und da ein paar Schwächen – gerade bei offener Blende. Aber wenn man diesen kennt, kann man sie natürlich auch vermeiden.
Bei der 35mm Einstellung kann ein Makro Modus zugeschaltet werden, der einen Abbildungsmaßstab von 1:4 ermöglicht. Damit ist auch das Foto oben entstanden. Leider mit Blenden F/5,6, so dass die Öffnung nicht mehr sonderlich rund ist und die Zerstreuungskreise demzufolge leider nicht mehr. Bei F/2.8 wäre das vielleicht etwas schöner geworden. Aber nichts desto trotz, macht das Glas rundum einen ganz angenehmen Einsruck und ist vielseitig genug um den meisten Alltagssituationen gerecht werden zu können. Vielleicht wird es mal meine Alternative zum 50mm für den täglichen Gebrauch…
… und näher und näher und näher. Auch bei uns im Büro.
Mangels akzeptabler Befindlichkeit hatte ich mir heute spontan einen Tag Urlaub genommen.
Angefangen habe ich den Morgen mit einer zusätzlichen Schale Matcha während ich den Regen durch’s Fenster beobachtet habe.
Dankenswerterweise kam die Sonne dann doch noch raus und bescherte mit knapp 20 °C richtig schönes Herbstwetter, und bei einem kleinen Spaziergang erschien das Universum nur noch halb so grausam zu sein.

Die ganzen letzten Tage bin ich noch in der Hoffnung es könnte wieder wärmer werden mit einer dreiviertel langen Hose herumgelaufen. Gestern Abend war es dann allerdings so kalt, dass ich mich Heute entschlossen habe, den Herbst zu akzeptieren und Heute eine lange Hose getragen habe. Und prompt war es in der Sonne wieder richtig warm…
Trotz der Hitze und des harten Sonnenlichts bin ich am Vormittag mal Richtung Botanischer Garten aufgebrochen. Als Knipse hatte ich nach einer ganzen Weile wieder die Sony NEX-7 mit einem NEX/NIK Objektivadapter für das Makro Planar 2/100 mitgenommen.
Ich kann nur immer wieder sagen: Ein kippbarer Display ist für Makroaufnahmen Gold wert und ein vollständig schwenkbarer wäre dann vermutlich eine Offenbarung.



