Neulich auf dem Friedhof

Das kleine Häuschen ist vermutlich weniger die Friedhofstoilette als eine kleine Andachts- oder Gedenkkapelle auf dem Matthäusfriedhof in Weitmar.
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Das kleine Häuschen ist vermutlich weniger die Friedhofstoilette als eine kleine Andachts- oder Gedenkkapelle auf dem Matthäusfriedhof in Weitmar.
HLAD - Imminent [FULL ALBUM] (YouTube) – Bandcamp – blubbert düster vor sich hin…
Perfekt für den Hintergrund.
Gerade als ich im vorigen Post die gotische Subkultur und zünftige elektronische Musik erwähnt habe, kam mir dieses Foto wieder in den Sinn.

Schubladen mit Kassetten: Ich habe in Photoshop 2026 die neuen Modelle (Firefly Upscaler, Topaz Gigapixel, and Topaz Bloom) zum Upscaling von Bildern entdeckt. Vielleicht gibt es in Zukunft öfter mal ein altes Foto. Die werden sich dann durch den dünnen, schwarzen Rahmen von zeitgenössischen Fotos unterscheiden.
Damals habe ich mir offensichtlich mehr Zeit für Musik und das Drumherum genommen. Ich will nicht den Anachronisten oder Nostalgiker heraushängen lassen und sagen, dass früher alles besser war. Eher im Gegenteil. In dem Alter war die Welt auch noch ein bisschen kleiner. Und jetzt passen auf die kleine, terabytegroße MicroSD-Karte in meinem DAP unzählige solcher Schubladen. Und ich habe bisher nicht einmal einen Bleistift benötigt. Und ganz ehrlich: Kassetten waren nie praktisch.
Selbst „Mixtapes“ kann man auch heute noch machen. Ein kleiner USB-Stick kostet nix. Einige Titel in einem Verzeichnis zusammenzustellen und eine selbstgemachte cover.jpg dazulegen, ist auch heute noch eine schöne Geste. Natürlich ist das anders. Aber es ist mittlerweile auch 2026 und nicht mehr 1990.

Wenn ich mal nicht weiß, was ich fotografieren möchte, oder uninspiriert bin, oder einfach nur keine Lust habe, durch die Gegend zu fahren, dann heißt es: Back to the roots.
Als Jugendliche hatte ich einen Bezug zur gotischen Subkultur, was sich nicht nur durch meine Vorliebe für zünftige elektronische Musik ausdrückte. Ich lungerte auch gern in düsteren Ecken und auf Friedhöfen herum. Und dort entstand auch meine Leidenschaft für Fotografie.
Auf dem Foto ist ein Weg auf dem Matthäusfriedhof in Bochum Weitmar zu sehen.
Lange Zeit hatte ich ein Faible für Kameras und Objektive mit einem gewissen Retro Design. Daher sind seinerzeit Fuji-Kameras und -Objektive bei mir so gut angekommen. Und die X-T1 und X-T2 mit den passenden Linsen haben auch geliefert. Aus dem gleichen Grund habe ich auch immer gern die Objektive aus der Pre‑G‑Ära benutzt und habe eine Handvoll Zeiss Classics in der Schublade. Die fühlen sich halt so richtig solide an. Nur Glas und Metall. Kein Plastik. Wobei die damals noch nicht Classic hießen, da von der Milvus- und Otus-Reihe am Horizont noch nichts zu sehen war. Und manuelles Fokussieren bedeutet maximale Ruhe und Konzentration.
Das hat sich in den letzten Jahren stark geändert. Auch wenn ich die Gläser aus ästhetischer Hinsicht noch zu schätzen weiß. Neige ich kaum mehr dazu, eins der schweren Zeiss Gläser zu benutzen. Und manueller Fokus? Naja, während EVFs und Fokussierhilfen wie bspw. Focus Peeking immer besser werden, gilt das leider nicht für meine Augen. Ich muss mich heute schon ziemlich ausgeschlafen fühlen und ich muss wissen, dass meine Augen mitspielen, bevor ich mich für ein manuelles Glas entscheide. So sehr ich den unperfekten Look vom Zeiss Classic Planar oder Voigtländer Nokton mag, greife ich immer häufiger zum leichten Nikon-Z-Glas mit Autofokus und (leider) klinischer Schärfe.
Ich hatte schon eine Weile dieses Ziehen in den Rippen, da, wo sie alle mal in Reihe durchgeknackst sind. Mein Frühwarnsystem. Aber nun ist er wieder da und sitzt an meinem Schreibtisch und grinst blöd vor sich hin: der Wochenendblogger. Und ich fürchte, der wird noch eine Weile bleiben.
Und was hat er im Gepäck? Ja, klar! Was sonst. Eine weitere sinnlose Folge Starfleet Academy. Normale Menschen hätten ja nach den ersten beiden bemerkt, dass datt nix wird. Aber nicht Paramount. Die haben von dem Quatsch gleich 10 Folgen gemacht?!
Aber was soll ich auch posten, wenn ich keine Fotos mache. Rumlabern? Wie das in den meisten Blogs so läuft? Nicht mein Ding.
Bis neulich.
Wir erinnern uns an die Volkszählung? Ich habe es mir einfach und bequem gemacht und die Bäume vor dem Fenster beobachtet. Lies sich ganz gut mit ein paar Tassen Tee verbinden. Mir war heute einfach nicht nach kalt.
Das war's. Wenn im Keller eine Leiter herumstehen würde, hätte ich eine kleine Vogelfutterstation in den Baum hängen können. Aber das wäre ja auch irgendwie gemogelt…
Ich bin Hobbyfotograf und habe nicht das Interesse, aus meinem Schaffen Geld zu ziehen. Selbst Reichweite ist mir völlig Wumpe. Es ist mein Hobby. Ich fotografiere aus Leidenschaft, aus Spaß. Und weil ich manchmal doch ganz gern draußen an der frischen Luft bin.
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Der Weg zum Feiertags Rewe führte mich über den Katholischen Friedhof St. Franziskus.
Leider gab es an der Frischtheke keinen Eiersalat und eine dunkle Wolke trübte meine Laune.
Drei gar nicht mal so stimmungsvolle Winterfotos aus Hattingen und Umgebung.
weiterlesen …Puh… Gestern habe ich mir Die nackte Kanone (2025) angeschaut und war einigermaßen enttäuscht.
Das Timing der Gags wollte einfach nicht stimmen. Slapstick im Original war auf den Punkt. Der Film von 2025 bietet Tik‑Tok‑artige Schnitte (ich habe in letzter Zeit eine Menge TikTok geschaut) und CGI-Bums. Ich denke, manche Sachen lassen sich nicht einfach modernisieren, ohne dass nachher die Luft raus ist.
Liam Neeson ist nicht Leslie Nielsen und er verfügt leider nicht über die trockene Mimik wie Leslie Nielsen. Und so manches wirkt eher etwas gezwungen als spontan. Leslie Nielsen bleibt vollkommen ernst, während um ihn herum das Chaos ausbricht.
Der Running Gag mit den Kaffeebechern war nicht lustig.
Ich bin aufgrund des Originals mit einer gewissen Erwartung an den Film gegangen. Und wollte auf die gleiche Weise unterhalten werden. Das klappt nicht so. Allerdings musste ich zwischendurch schon mal loslachen.