Apples Homecall Security

Seit dem OS X Update auf 10.4.7, das wir natürlich alle brav installiert haben, telefonieren die Dropshadows des Grauens oder vielmehr ein Dienst im Kontext des Dashboards nach Hause.
Natürlich nur, um uns vor der Installation »schädlicher Widgets« zu beschützen, wie uns versichert wird. Im Red Sweater Blog wird ausführlich diskutiert. (via The Apple Blog)

Und ich sehe das ähnlich, auch wenn der Dienst weiter nicht unangenehm ist, hätte Apple nicht nur eindeutig darauf hinweisen müssen, sondern sollte dem Nutzer auch ermöglicht werden, auf eigenes Risiko auf dieses Feature zu verzichten. Junge, Junge, bin ich froh, dass ich das Dashboard als Ressourcen fressenden Unfug eingestuft habe und die Deaktivierung meiner ersten Handlung nach der letzten Installation war.

Ich hatte noch nie sonderliches Vertrauen in Closed Source Software und Apple scheint nun auch den Microsoft Weg einzuschlagen. Heute ist es noch ein mehr oder weniger harmloser Homecall – der lediglich ein Bruch der Privatsphäre darstellt – und morgen kann es schon ein WGA-Knebel sein.

Es kann nicht häufig genug erwähnt werden, man ist dem nicht hilflos ausgeliefert. Auf recht einfache Weise kann sich der Nutzer zur Wehr setzen und ein freies Betriebssystem⁣ (Ubuntu, Kubuntu, Xubuntu) installieren.

Durchaus verständlich, dass die meisten Nutzer keine Lust haben, ins kalte Wasser zu springen. Aber auch auf einem Mac lassen sich natürlich mehrere Systeme parallel installieren.

Wie man eine HFS Partition kosten- und verlustfrei verkleinern kann, wird im Ubuntu Forum beschrieben und eine Anleitung zur Einrichtung eines dual Boot Setup gibt es natürlich auch. Vielleicht sogar noch bessere, wenn man ein wenig sucht. Mit beiden Systemen parallel ist es dann möglich, allmählich umzusteigen, wenn alle Hürden genommen sind.

Freie Software für freie Menschen.

Mit jedem Monat gewinnt dieser Satz an Relevanz.