Wenn der Postmann klingelt

Nachdem am vergangenen Mittwoch mein MP3 Stick das zeitliche gesegnet hat, trat ein vollkommen untragbarer Zustand ein. Im ÖPNV zum unfreiwilligen Zeugen der lautmalerischen Äußerungen unserer heranwachsenden Generation zu werden ist nicht lustig.
Nein, ich halte es generell für angebracht geeignete Maßnahmen zu ergreifen um nicht das Geseiere fremder Menschen in Zügen und dergleichen mitbekommen zu müssen. Ganz hoch im Kurs stehen bei mir nach wie vor Geisteswissenschaftler(innen) – vorzugsweise Pädagoginnen – die ganz genau wissen wie man die Probleme dieser Welt in den Griff bekommen kann, nur ihre eigenen nicht. Aber sich keinesfalls scheuen, genau das jeden wissen zu lassen, egal wie desinteressiert das Opfer auch sein mag. Ja, ich bin da ein wenige geprägt, muß ich gestehen.

Kurzum mußte also flux ein neues mobiles Musikwiedergabegerät her. Der geeignete Augenblilck erneut kurz über die Anschaffung eines mit üppiger Festplatte bestückten Gerätes nachzudenken und wegen ach! Der fällt Dir doch eh nur runter… den Gedanken wieder zu verwerfen.

Da ich bei Silicon-Computer – der Händler des Vertrauens nur ein paar Haustüren weiter – nichts Adäquates auf Vorrat lag, habe ich mir am Donnerstag einen Maxfield Blackline mit 1GB bei Amazon bestellt, für schlaffe 80 Euro. Und Heute ist das Dingelchen gekommen.

Schwarz ist er und nicht spermaweiß. Die Oberfläche ist größtenteils rau und an der Oberseite glatt. Fühlt sich nett an.

  • mehr Speicher: ich war auch mit den 256 MB des alten recht zufrieden, aber knapp 1024 MB lassen dann auch noch Platz für ein paar Daten.
  • Titelanzeige: idR packe ich gerippe Streams mit teilweise unbekannten Titeln auf den Player. Ein ganz neues Lebensgefühl, ich weiß jetzt was ich höre.
  • Klang und Equalizer: OK, ein paar Equalizereinstellungen hatte der Magic Star auch, die sich allerdings nicht sonderlich voneinander unterschieden. Und als HighEnd Fetischist sind Equalizer eh verpönt.
    Aber wenn das Stäbchen schon mal einen hat. Die Einstellungen XBass (hat wohl was mit Bass zu tun) ist exzellent für kleine Korgs und Echos und Rock macht aus \“Jesus build my Hotrod\“ ein noch fetteres Brett.
    Mit dem Klang bin ich durchaus zufrieden auch ohne verfremdenden Equalizer.
  • Navigation war mir bislang mit dem Konzept einen Titel vor- oder zurück springen bekannt. Der Blackline bietet eine Navigation durch Unterordner und das gezielte Auffinden von Titeln. Naja, bei einer Befüllung mit 200 bis 250 Titeln wäre ein simpels Vor und Zurück auch etwas strapaziös.