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Was man mit Resten nicht alles macht

Ich musste es einfach mal ausprobieren, aber ein Teil Rosentee und zwei Teile Golden Nepal schmecken ganz und garnicht.

Randnotiz: Auf keinen Fall darf ich vergessen, Teefilter einzukaufen. Gerade das vorletzte benutzt. Wenn die ausgehen und ich Beuteltee trinken muß, ist meine Laune für die nächten beidne Tage wieder dahin.

Vielleicht komme ich auch langsam in das Alter, daß ich mir Einkaufszettelchen schreiben sollte, obowhl ich immer gesagt habe, das ist was für alte Hausmütterchen 

China Rosen Tee

Ich habe mich schon den ganzen Tag abenteuerlustig gefühlt und mir Heute mal eine Alternative zu meinen klassischen Standardtees geholt. Etwas mit Aroma.
Chinesischer Rosen-Tee. Wie bei Lichee-Tee oder Jasmin-Tee wird der Tee zusammen mit der Rosenblüte gedämpft und nimmt dabei ein wenig den Geschmack an und – was man so richtig erst nach dem Aufbrühen bemerkt – auch ganz deutlich den Geruch, einen sehr schönen und erfrischenden Geruch.

Wie es das Glück so wollte, waren nur noch wenige Gramm in der Dose und ich hab' die ca. 25g als Gratis-Pröbchen bekommen.

Der erste Schluck hat mir wieder gezeigt, was ich alles mit Geschmack verbinde und wie Erinnerungen duch bestimmte Aromen geweckt werden können. Denn anders, als ich angenommen hatte, habe ich vor vielen Jahren schon mal Rosen-Tee getrunken. Eine Zeit, an die ich mich recht gern erinnere, wenn auch aufgrund diverser psychoaktiver Wirkstoffe nur sehr verschwommen. 

Kommen wir zu den wichtigen Fragen des Lebens

die man sich montags morgens stellt, wenn man im Büro sitzt und das Wasser gerade fertig ist:
Schwarz oder Grün?

Diese Woche ist einigermaßen durcheinander. Anstelle mi. bis fr. im Büro zu hocken sind es in dieser Woche Montag, Donnerstag und Freitag. Montags ins Büro fahren ist ein Alptraum, erst kam ich zu Hause nicht vom Sofa hoch und dann wünschte ich mir ich wäre dort sitzen geblieben. Nachdem ich eine dreiviertel Stunde auf die S1 gewartet habe, kam etwas, das die Bahn nur als Beleidigung gegen ihre Kunden gemeint haben kann. Die Übergänge zwischen den Wagons hatten z.T. keine Türen und ich möchte behaupten, es war die schnödderigste und lauteste S-Bahn, in der ich je gefahren bin.

Tea Room

Wo meine Teekanne gerade leer ist, denk ich wieder dran: in Belgien gibt es ja an fast jeder Kneipe oder Restaurant das Schild Tea Room. Naiv, wie ich manchmal bin, habe ich tatsächlich gedacht, dort würde man dann auch Wert auf eine ausführliche Teekarte legen. Denkste! Touristenfalle ;))
Ich hasse es ohnehin in der Durchschnittsgastronomie 2,5 Euro für ein Kännchen Tee zahlen zu müssen und dann wird einem ein Kännchen heißes Wasser und ein Teefix-sonstwas-Beutel vorgesetzt!

Nummer 10

Falls ich irgendwann einmal am Hungertuch nagen sollte, wird es an meinem unkontrolliereten Teekonsum geelgen haben.

Heute gibt's mal wieder was Neues, kein Zufallstee, sondern eine andere Variante. Ich bin ein begeisterter Darjeelingtrinker und bevorzuge Tees aus zweiter Pflückung (Ende Mai bis Anfang Juli), wegen des deutlicheren Aromas. Bislang war ein Darjeeling FOP der Darjeeling meiner Wahl, mittlere Qualität, ordentliches Aroma, erschwinglich, also ein gutes Prei-/Leistungsverhältnis. Nun habe ich mal einen Darjeeling TGFOP in der Tasse. Ich tu mich ja immer recht schwer ein Aroma zu beschreiben, weshalb ich Fragen nach dem Geschmack von Speisen oder Getränken nicht wiklich mag. Ich würde sagen der TGFOP schmeckt etwas intensiver oder eher reiner als der FOP.

Ceylon

Irgendwas stört mich schon den ganzen Morgen, genau der Tee ist es.
Geschmäcker sollen sich ja bekanntlich ändern können, habe deshalb kürzlich mal einen Ceylon aus dem Anbaugebiet Nuwara Eliya erworben. Das liegt irgendwo auf einer Hochebene in/auf Sri Lanka. Bei Ceylon Tees sagt man idR desto höher das Anbaugebiet, desto besser. Steht zumindest so in meinem kleinen Teebuch. Aber begeistern kann der mich nach wie vor nicht.

Man möge mir verzeihen, aber es ist unabdingbar, dass ich den jetzt mit Kandis verunreinige.

Montagsdöner

Nein, ich will ja garnicht meckern, und an sich mag ich das Wetter auch.
Bei einem ordentlich scharfem Döner, wird's dann auch wieder warm und am Abend macht mit Tee gestreckter Rum dann auch nett Lauen und Atmophäre. Natürlich kann man das auch mit Grappa versuchen.

Ich schwöre da auf braunen Kandis eingelegt in Pott-Rum. Ich benutze dafür ein 0.2l Gläschen und lasse dabei noch genug Platz für den Rum, mache das Glas also nicht mehr als 2/3 voll mit Kandis. Schmeckt zu vielen Teesorten und zieht die Socken aus.
Als nächtes probier ich das mit English Westminster. Ist eine lose Assam-Ceylon-Java-Mischung und schmeckt ohne alles wie solche Teemischungen halt schmecken, aber mit alles, *hoho* 

Tee & Vanille

Schätze, jeglicher Tee mit Vanillearoma ist erstens nur was für den Winter und zweitens auch im Winter nur schwer zu genießen.
Zurzeit habe ich einen Roibusch-Vanille-Tee in der Tasse, ist nicht so berauschend.

Tee/ Zitronen/ Vitamin C

Um meinen Beuteltee zu vernichten oder ihn zumindest auf pratkische Weise zu trinken geb ich idR gepressten Zitronennsaft dazu. Aber laut dieser Tabelle scheinen Hagebutten wesentlich gehaltvoller zu sein. Naja, zu gehaltvoll, sprengen den Tagesbedarf von 75mg um Einiges.

Teemix

Zum Frühstück gibt es heute teematisch einen klassischen Restemix: zwei Teile Darjeeling, ein Teil Szechuan, zwei Teile Golden Nepal.

Im Großen und Ganzen ein Mix, den man nicht wiederholen muss. Ergibt den undefinierbaren Geschmack, den man von Beuteltees erwartet, wobei diese Mischung natürlich aufgrund ihrer verhältnismäßig edlen Bestandteile wesentlich milder ist als bspw. so ein GoldFix Schwarztee, den man IMHO als chem. Kampfstoff einsetzen kann.

Schwarzer Tee mildert Mundgeruch

Was Schönes zum Thema Tee: Schwarzer Tee soll das Wachstum von Bakterien im Humd hemmen.
Mundgeruch wird oft durch Bakterien erzeugt, die in Abwesenheit von Sauerstoff leben (Anaerobier). Chemische Bestandteile von schwarzem Tee (Polyphenole) können die Vermehrung dieser Anaerobier reduzieren – bei hoher Konzentration sogar vollständig unterbinden., yahoo

Kukicha

Beim Aufstocken meiner Teevooräte gab es auch dieses Mal ein Teepröbchen, ein Kukicha, ein japan. Grüner Tee gehobener Qualität. Allerdings kenn ich den schon, kaufe ich sogar regelmäßig – da hab ich gepennt. Aber warum wußte die im Teeladen das nicht ;))
Dem Blatt sieht man an, daß in erster Linie Blattrippen für den Kukicha benutzt werden. Der Tee schmeckt fast süßlich, möchte man meinen, riecht sehr gut und ist erfrischend. Kann mir vorstellen, daß man den sogar kalt trinken könnte, hab ich aber nocht nicht probiert.

Weiter versuch ich mal wieder einen Assam, ist zwar nie so richtig mein Ding gewesen, aber auch Geschmack kann sich ändern. Außerdem hält der sich recht lang;) Und natürlich Drachenbrunnentee (Lung Ching) – eine Delikatesse, auf die ich mich immer wieder freue, wie auf eine gute Flasche Moritz Fiege Pils.

Roibusch Zitronen Tee

Nachdem ich den bislang immer heiß getrunken habe – ich trinke Teean sich immer heiß, ist ja schließlich Tee – hab ich den vorhin mal für kalt zubereitet:
ssechs Teelöfel auf ein fünftel Liter aufgebrühtes Wasser, fünf Minuten zeiehen lassen und dann mit kaltem Wasser auffüllen bis 'n Liter voll ist.

Garnichtmal gewöhnungsbedürftig, an sich wie heiß nur in kalt, kann ich mich dran gewöhnen