Photoblog · Seite 59

Ein paar Tage Venedig

Wie man so schön sagt, ist Venedig immer wieder eine Reise wert. Und so hat es mich auch dieses Jahr wieder ein paar Tage dorthin verschlagen.

Beim Wetter habe ich Anfang April mit dem Schlimmsten gerechnet, was allerdings nicht eintrat, denn nur am Tag der Ankunft und am nächsten Morgen war es noch ein wenig kühl, aber zum Mittag hin klärte sich der Himmel auf und man konnte herrliche Temperaturen zwischen 15°C und 20°C erleben ohne einen Tropfen Regen. An den Tagen zuvor sah es wohl noch etwas anders aus. Auf einzelnen Fotos sieht man noch die Stege, die beim Acqua alta (Hochwasser) aufgebaut werden.

Etwas weniger witzig empfang ich, dass die Fluggesellschaft das Gepäck nach Alicante geschickt hat und zwar für einen signifikanten Teil der Mitreisenden. Dementsprechend groß war das Gedrängel am Lost&Found Schalter am Flughafen Marco Polo. Mit entsprechend leichtem Gepäck war das Übersetzen Richtung Venedig mit dem Boot dann um so angenehmer. Und praktischerweise hatte ich mein Fotoequipment und das Wichtigste im Handgepäck.

Ich habe mich entschlossen dieses Mal mit wenig Fotoequipment zu reisen. Nur die Fuji X-T1 mit dem Fujinon XF 23mm und dem eigens kurz vor dem Urlaub angeschafften Fujinon XF 56mm. Und ich habe wirklich nichts vermisst, schon gar nicht eine schwere D800 womöglich noch mit einem Zeiss Makro Planar. Im Gegenteil, ich könnte mit vorstellen eine solche Reise nur mit einer Fuji X100T zu machen, da ich in erster Linie das 23mm abgeblendet benutzt habe und nur recht selten auf das 56mm zurückgegriffen habe.

Die fünf Tage vergingen wie im Flug und ich habe es auch diese Mal leider wieder nicht geschafft die anderen Inseln der Lagune zu besuchen. Mal von Murano abgesehen. So bleibt die Option für einen weiteren Aufenthalt durchaus erhalten.

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Die Ruhr und Burg Blankenstein

Nachdem ich vor zwei Wochen schon mal an einem diesigen Morgen an der Ruhr war und eben dieses Foto gemacht habe und mich einigermassen darüber geärgert habe, dass ich keine Filter zur Hand hatte, war ich diesen Morgen nochmal an der gleichen Stelle. Dieses Mal mit einer vollgepackten Tasche und einem soliden Stativ und nicht nur mit dem kleinen Manfrotto Pixi.

Der heutige Morgen war ein wenig klarer, so dass die Konturen im Hintergrund ein wenig besser zu erkennen snd.

An der Ruhr
Die Ruhr und Burg Blankenstein

I shoot RAW oder doch Classic Chrome?

Wenn es um die Frage geht ob RAW oder JPEG, bin ich der Erste gewesen, der RAW geschrien hat. Denn warum sollte ich auf die Annehmlichkeiten verzichten, die ein RAW File mit sich bringt.

Vor wenigen Tagen bin ich allerdings dazu übergegangen zumindest mit der X-T1 RAW und fine Jpeg zu erzeugen, da mir die JPEGs der Fuji so gut gefallen, dass kaum noch eine Nachbearbeitung notwendig ist. Und die passenden Kamera Profile, die Adobe in Anlehnung an die Filmsimulationen mit den jüngsten Versionen vom ACR ausliefert, sind so nah an der Kamera, dass man nur im direkten Vergleich einen Unterschied erkennen kann. Und auch der resultiert durch meine etwas zurückhaltenden Kameraeinstellungen in den Schatten.

Mit der Fuji Knipse lerne ich tatsächlich die erste JPEG Engine kennen, die out of the box schöne Resultate erzeugt.

Hier sind zwei Paar Bilder als JPEG aus der Kamera und das RAW mit Lightroom konvertiert und ohne Größenänderung aus Lightroom exportiert. Beide Varianten sind mit Photoshop verkleinert und als JPEG mit 95% Qualität unter gleichen Bedingungen für das Web exportiert worden.

konvertiet mit Lightroom
JPEG aus der Kamera
konvertiet mit Lightroom
JPEG aus der Kamera

Fujinon XF 60mm F2.4 R Makro

Vor ein paar Tagen habe ich das XF 60 zu einem klasse Preis in der Gebrauchtabteilung meines Fotohändlers des Vertrauen gesehen. Natürlich konnte ich nicht widerstehen und habe zugegriffen.

Das XF 60mm ist neben dem 18mm und dem 35mm eines der ersten drei XF Objektive, die Fuji damals mit der XPro1 auf den Markt gebracht hat.

Autofokus / Handhabung

In der Vergangenheit haben mich die Horrorgeschichten über den üblen Autofokus des Objektivs davon abgehalten, näher über das Makro nachzudenken. Aber für einen guten Gebrauchtpreis kann sich das schnell ändern.

Nach dem Anschluss an die XT1 und dem ersten Einschalten der Kamera, erschien eine Meldung, die ein mögliches Firmware Update des Objektivs erwähnte. Vor dem Update war der AF wirklich etwas gruselig. Aber das Update wirkte Wunder. Der AF ist zwar noch immer nicht der schnellste – auch auf weiter oder mittlerer Distanz leider nicht – aber dafür sehr präzise.

Im Makrobereich macht es Sinn, die Kamera in den Makro AF Modus zu schalten, damit das Objektiv den Fokusbereich nicht ganz so planlos von einem Ende zum anderen Ende durchläuft. Im Nahbereich neige ich auch eher dazu, manuell zu fokussieren. Was mit der XT1 und dem 60 mm ziemlich funktioniert. Das automatische Zoomen, sobald der AF Ring gedreht wird, und das Peaking sind eine enorme Hilfe.

Material

Der äußere Tubus, der Fokus- und Blendenring wie auch die Streulichtblende sind aus Metall und schreien: Qualität! Außerdem habe ich das Gefühl, der innere Tubus – der im Nahbereich schon ein wenig aus dem äußeren herausragt – ist auch aus Metall. Hier hätte ich auf Kunststoff getippt, aber es fühlt und hört sich metallisch an. Find ich gut;)

Ein paar Beispiele

Es mag zwar schon Herbst sein, aber die eine oder andere Pflanze hat den Kopf noch nicht hängen lassen. Und das schöne, sonnige Herbstwetter der letzten Tage macht der bunten Jahreszeit alle Ehre.

Bokeh

Ein angenehmes Bokeh scheinen die Fuji Linsen gemein zu haben, so finde ich auch das vom XF 60 ganz gefällig.

Ein Nachmittag in Wuppertal

Gestern habe ich einen Nachmittag in Wuppertal verbracht.
Obwohl ich als kleiner Junge wohl schon mal mit der Wuppertaler Schwebebahn gefahren sein soll, kann ich mich nicht mal ansatzweise daran erinnern.

Die Bahn fährt entlang – oder viel mehr über – der Wupper von Oberbarmen bis Vohwinkel.

Ein nebliger Morgen

Eigentlich wollte ich Heute ausschlafen. Allerdings habe ich vergessen, den Wecker vom Handy auszuschalten, der mich wochentags um sechs Uhr aus den Federn holt. Nach erstem Zähneknirschen – bei einem Blick aus dem Fenster – fiel mir der dichte Dunst auf, der in der Früh in den Häusergassen hing.

Unter den Kühltürmen im Westpark

Eine Langzeitbelichtung der Wasserbecken unter den ausgedienten Kühltürmen im Westpark. Ohne Stativ, da ich i. d. R. zu faul bin, mit dem Ding durch die Gegend zu laufen. Den L-Winkel an der D800 kann man allerdings auch hervorragend auf ein Geländer aufsetzen.

VSCO Film 01 ausprobiert

Neulich habe ich mir mal das VSCO Film Pack 01 für Lightroom gegönnt.

Also man gibt nicht 120 EUR für eine alte Filmknipse aus, sondern das zwanzigfache für eine Digiknipse und legt dann noch einmal einen Hunderter darauf, um Fotos zu machen, die aussehen wie Film. Ja, das ergibt Sinn;)

Wie auch immer. Es ist auf jeden Fall ein nettes Spielzeug. Sogar Profile für die Fuji X-Reihen sind enthalten.