Vor ein paar Tagen habe ich das XF 60 zu einem klasse Preis in der Gebrauchtabteilung meines Fotohändlers des Vertrauen gesehen. Natürlich konnte ich nicht widerstehen und habe zugegriffen.
Das XF 60mm ist neben dem 18mm und dem 35mm eines der ersten drei XF Objektive, die Fuji damals mit der XPro1 auf den Markt gebracht hat.
Autofokus / Handhabung
In der Vergangenheit haben mich die Horrorgeschichten über den üblen Autofokus des Objektivs davon abgehalten, näher über das Makro nachzudenken. Aber für einen guten Gebrauchtpreis kann sich das schnell ändern.
Nach dem Anschluss an die XT1 und dem ersten Einschalten der Kamera, erschien eine Meldung, die ein mögliches Firmware Update des Objektivs erwähnte. Vor dem Update war der AF wirklich etwas gruselig. Aber das Update wirkte Wunder. Der AF ist zwar noch immer nicht der schnellste – auch auf weiter oder mittlerer Distanz leider nicht – aber dafür sehr präzise.
Im Makrobereich macht es Sinn, die Kamera in den Makro AF Modus zu schalten, damit das Objektiv den Fokusbereich nicht ganz so planlos von einem Ende zum anderen Ende durchläuft. Im Nahbereich neige ich auch eher dazu, manuell zu fokussieren. Was mit der XT1 und dem 60 mm ziemlich funktioniert. Das automatische Zoomen, sobald der AF Ring gedreht wird, und das Peaking sind eine enorme Hilfe.
Material
Der äußere Tubus, der Fokus- und Blendenring wie auch die Streulichtblende sind aus Metall und schreien: Qualität! Außerdem habe ich das Gefühl, der innere Tubus – der im Nahbereich schon ein wenig aus dem äußeren herausragt – ist auch aus Metall. Hier hätte ich auf Kunststoff getippt, aber es fühlt und hört sich metallisch an. Find ich gut;)
Ein paar Beispiele
Es mag zwar schon Herbst sein, aber die eine oder andere Pflanze hat den Kopf noch nicht hängen lassen. Und das schöne, sonnige Herbstwetter der letzten Tage macht der bunten Jahreszeit alle Ehre.















Bokeh
Ein angenehmes Bokeh scheinen die Fuji Linsen gemein zu haben, so finde ich auch das vom XF 60 ganz gefällig.


