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Windspiel

In meinem „Homeoffice“ hängt ein Windspiel. Das hängt da schon so lange, dass ich gar nicht mehr weiss, warum es da hängt.

Wenn ich nur mal zum Einkaufen vor die Tür komme, muss ich mit Gedanken machen, was ich zu Hause in den nächsten Wochen oder hoffentlich nicht Monaten fotografieren möchte.

Ich wollte ja ein wenig meine Kreativität fordern. Jetzt habe ich wohl die Gelegenheit dazu…

Blick aus dem Schlafzimmerfenster

Ich dachte mir eigentlich, ich könnte für einen abendlichen Blick aus dem Schlafzimmerfenster einfach mal in die entgegensetzte Richtung als am Morgen schauen. Aber ich muss sagen, der Blick in die anderen Richtung ist wirklich langweilig.

Da ich nach wie vor keinen echten Weitwinkel habe, ist auch dies wieder ein Panorama. Fünf einzelne Aufnahmen mit 58mm. Aus den Hand aufgenommen und in Lightroom zusammengetackert.

Neue Farbe im Flur

Pünktlich zum Anfang meiner Arbeit im Homeoffice wird auch der Hausflur gestrichen. Das ist zwar ganz angenehm, weil es auch mehr als notwendig war. Aber andererseits zieht der Geruch der Farbe tagsüber in meine Wohnung, wo ich verzweifelt an einem nach wie vor eher provisorischen Arbeitsplatz meiner Tätigkeit nachzugehen.

So ein Handyfoto ist zwar alles anderen als eine Meisterleitung an Kreativität. Aber dennoch charakteristisch für diesen Tag.

Das ging ja schnell!

Gestern wurde noch die technische Machbarkeit geprüft und ab Montag wird ÖPNV Nutzern und Eltern freigestellt Homeoffice zu machen.

Ich bin zwar wirklich kein großer Fan von Homeoffice aber andererseits doch ganz froh, dass ich nicht mehr den ÖPNV nutzen muss.

Alle drei Stunden ordentlich die Flossen waschen!

Tong Mu Zhengshan Xiaozhong

Mein Arbeitgeber hat darum gebeten mal die technische Machbarkeit der Heimarbeit und evtl. auftretender Problem zu testen. Um auf den Fall vorbereitet zu sein, dass die Corona Sache mal so richtig los geht und Heimarbeit zur offiziellen Empfehlung wird.

Mangels richtigem Arbeitsplatz mit dem Notebook auf Couch zu sitzen, stellte sich über Stunden als die größte Hürde heraus.

Bleibt zu hoffen, dass ich meinen Rücken sich mit einem guten, schwarzen Tee versöhnen lässt.

Tee zum Wachwerden

Es ist beinahe undenkbar morgens ohne einen Tee finden Tag zu starten. Wenn die Zeit mal nicht für eine Gong Fu Session reicht, muss eine westlich zubereitete Tasse ausreichen. Nicht selten reicht es auch erst nach der zweiten.

Preisschild

Sieht ein bisschen so aus, als sei das Schild frisch aus dem Fluss gefischt worden. Mir gefällt der Kontrast zwischen dem alten, vergammelten Schild und dem modernen Zugang zur U-Bahn aus Metall und Glas.

Auf dem Weg zum Tee

Da kram ich extra ein Stativ hervor, baue es vor dem Tisch auf, habe vor alles herzurichten und mache zig Aufnahmen. Und dann entscheide ich mich die Fehlauslösung mit dem eingestreuten Licht der Litra Torch.