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Bio Bai Mu Dan

Bio Bai Mu Dan

Ein Probierpäckchen aus der letzten Teebestellung. Ich würde ja sagen, wie er ist, aber ich fürchte, ich habe nur eingeschränkten Geruchs- und Geschmackssinn. Habe das auch mal gegengeprüft und meine Nase in etwas Kräftigeres gehalten. Ein Glas eingelegte Gewürzgurken, eine Dose Surströmming. Nix.

Bio Bai Mu Dan Im Gaiwan

Alarmiert habe ich meine beiden letzten Covid-Tests genommen. Den Ersten zum Testen und den Zweiten, um das nicht so unglaublich schöne Ergebnis zu verifizieren. Momentan ist der Unterschied zwischen Heuschnupfen und Covid kaum spürbar.

Vielleicht bewahre ich die zweite Portion noch eine Weile auf. Schön aussehen tut er ja;)

Sag Hallo

Libellula quadrimaculata
Libellula quadrimaculata

Im Botanischen Garten trifft man neben den üblichen Besuchern auch immer wieder Fotografen, die dort ihrem Hobby nachgehen und Blumen, Insekten, Frösche, Echse oder was der Garten zu bieten hat, fotografieren. Mit manchen kommt man schnell ins Gespräch, mit anderen eher weniger.

Libellen zu verfolgen, ist eine recht mühsame Arbeit. Gerade tagsüber sind die ziemlich unruhig.

Gestern hatte jemand die großartige Idee, nahe dem kleinen Becken im Zentrum des Gartens einen frisch abgebrochenen Ast an einem Schild zu befestigen. Erstaunlicherweise hat sich dort eine Libelle für einen guten Augenblick niedergelassen und sich als Model zur Verfügung gestellt.

Ich war mal Opportunist und habe die Situation genutzt. Mit hoher Wahrscheinlichkeit handelt es sich bei diesem Exemplar um eine Vielfleck-Libelle.

Soweit ist es schon

… oder noch nicht. Gestern habe ich mich beim Einkaufen mal wieder vergriffen. Ja, in der Regel habe ich beim Einkauf die Augen geschlossen, damit ich die Preise nicht sehe. Mir kam die Tube auch etwas klein vor. Aber das muss nichts heißen. Viel Gutes kommt in kleinen Dosen daher. Aber am Abend habe ich dann wirklich gestutzt. Rosafarbene Zahncreme und eine so dünne Öffnung?

Haftcreme – mir ist das Licht aufgegangen, bevor ich es auf die neue Zahnbürste gegeben habe.

Ein Teichhuhn starrt mich an

Ein Teichhuhn starrt mich an
Ein Teichhuhn starrt mich an

Da frage ich mich doch, wer hier wen beobachtet hat. Es wird warm, Vögel lassen Federn. Überall auf dem Teich liegen kleine, weiße Federn herum.

Im Nachhinein sieht man es immer sofort, ich hätte nur etwas mehr in die Hocke gehen müssen und die Perspektive wäre um einiges besser gewesen. Aber der alte Mann wird bequem.

Womit fängt Dein Tag an?

Nach dem Aufwachen trinke ich ein großes Glas Wasser. Abhängig von der Jahreszeit und der Pollenbelastung gibt es dabei noch eine Heuschnupfentablette, sonst würde ich die Tablette glatt vergessen und wenn ich dann vor die Tür gehe, unschön erinnert werden. Dann geht’s ins Bad.

Danach sitze ich eine Weile da, trinke Tee, lese etwas oder lasse es auch, sondern verfolge meine eigenen Gedanken, bis das übliche Tagesprogramm beginnt: Leben oder Arbeit. Auf eins von beiden läuft es an den meisten Tagen hinaus.

Eine kleine Herausvorderung am Abend.

Auf dem Pixel benutze ich neben dem Eigentümer-Account unter GrapheneOs verschiedene Accounts: Einen für den alltäglichen Gebrauch, auf dem vornehmlich OpenSoruce Apps installiert sind. Und einen weiteren mit Sandboxed Google Play. Dort laufen Apps, die gern und viel nach Hause telefonieren.

SMS empfange ich natürlich mit dem Account für den alltäglichen Gebrauch. Dort ist auch der Aegis Authenticator für Zwei-Faktor-Authentifizierung. Es ist jetzt etwas nervtötend, wenn ich auf dem Account mit der Sandkastenversion von Google Play eine App wie Amazon Prime installieren möchte, die mir zur Authentifizierung eine SMS schickt. Oder wenn ich meinen Passwortmanager installieren möchte, der zur Anmeldebestätigung einen 2FA-Code verlangt. Natürlich bekomme ich eine Benachrichtigung über die SMS auf dem anderen Account, aber aus Gründen der Privatsphäre wird der Inhalt natürlich nicht angezeigt. Wechsele ich nun den Account, kann ich den Code lesen und mir merken, aber wenn ich dann wieder zurückwechsle zum Google Sandbox Account, muss ich den Log-in erneut beginnen. Das heißt wieder die E-Mail und das obszön-lange Passwort eingeben und es gibt eine neue SMS mit einem neuen Code. Genau mein Humor.

Vielleicht sollte ich einfach ein Buch lesen… 

Japantag in Düsseldorf

Eigentlich wollte ich heute in die Innenstadt fahren. Bei dem letzten Kauf eines Objektivs gab es ein selbstklebendes Tuch als Beigabe. Das ist ein Tuch aus einem dicken, haftenden Stoff, um darin Equipment einzuwickeln. Es gab da mal eine Kickstarter-Kampagne, mit der so etwas in der Art angedacht war. Von spinn.design habe ich schon die nützliche Arca-Swiss-Bodenplatte mit den Ösen für 'ne Strippe. Die Tücher aus der Beigabe sind aber nicht jede. Ich denke, die Idee wurde von vielen aufgegriffen. So auch von Zielfoto, deren Lappen zur Beigabe bei meinem Fotohändler dienen. Wie auch immer. Die Tücher sind praktisch und ich hätte gern noch ein weiteres.

Allerdings kam alles anders. Am Bahnhof sind mir einige Kids in Cosplay-Verkleidung aufgefallen. Es stellt sich heraus, in Düsseldorf ist heute Japantag. Also habe ich vom ursprünglichen Plan abgesehen – so ein Lappen kann ich immer mal kaufen – und bin in den nächsten Zug nach Düsseldorf gesprungen.


Im Hintergrund ist die Girardetbrücke zu sehen.
Im Hintergrund ist die Girardetbrücke zu sehen.

In Düsseldorf angekommen, habe ich mich bei einsetzendem Regen auf den Weg zur Rheinwerft gemacht. Und wie sollte anders sein, noch bevor ich angekommen bin, hat der Regen deutlich nachgelegt. Jedes auch nur entfernt japanisch anmutenden Geschäft, auf meinem Weg, hatte Außenstände und hat etwas angeboten. Kleinigkeiten, Süßigkeiten, richtiges Essen. Leider im Regen.

Es war voll. Unglaublich voll! Mein letzter Besuch in Düsseldorf zum Japantag liegt schon einige Jahre zurück. Ich habe aber nicht das Gefühl, dass es schon immer so überlaufen war. Ist das eine Entwicklung der letzten Jahre?

Der Regen und meine etwas klammen Klamotten haben mir bedauerlicherweise etwas den Spaß verdorben und ich war nicht so lange dort.

Vor 1440 Tagen…

Erinnert sich noch jemand an die Minutiae-App? Ich musste auch erst eine Gingko-Kapsel nehmen, um meinem Gedächtnis auf die Sprünge zu helfen, bevor ich mich erinnern konnte. Gerade habe ich eine E-Mail bekommen: „1440 days ago, you downloaded minutiae. […]“

Das sind fast vier Jahre. In Internetjahren sind das ungefähr 13. Als ob ich mich heute noch erinnern könnte oder mich gar dafür interessieren würde, dass ich dort mal drei Fotos hochgeladen habe.