Für mein Home-Entertainment-Center – na ja, ein Mac mini, also eher ein Geduldsspiel als Unterhaltung – habe ich schon eine Weile einen Bluetooth-Trackball gesucht und nicht gefunden. BT-Mäuse scheint es wie Sand am Meer zu geben. Aber was soll man mit einer kabellosen Maus, wenn man sie nirgends draufstellen kann.
Die letzte Lösung schien mir ein Kensington SlimBlade zu sein. Also Maus wie auch Trackball.
Mit einem Schalter an der Oberseite kann man per Doppeldruck zwischen den Betriebsmodi wählen. Das Kügelchen, ähnlich wie bei der Mighty Mouse, nur größer und angenehmer im Griff, fungiert dann als Trackball. Ansonsten zum 360° Scrollen.
Mit Batterien ist die Maus angenehm schwer und liegt gut in der Hand und auf dem Tisch. Die Auflösung ist je nach Unterlage ganz okay. Als nettes Gimmick findet man an der Rückseite eine Anzeige, die beim Einschalten den Zustand der Batterien zeigt.
Etwas nervig erscheint ein »digitales« Klicken, wenn man den Trackball im Mausmodus zum Scrollen benutzt. Ein Klicken ist laut zu vernehmen, allerdings bekommt der Benutzer kein haptisches Feedback. Als Trackball benutzt, bleibt das Klicken aus.
Verglichen mit der Mighty Mouse würde ich das Mäuschen von Apple mit viel Anlauf gegen eine harte Wand werfen und mich am Anblick des Aufschlags ergötzen. Soll heißen, die SlimBlade gefällt mir unverhältnismäßig besser.