Webentwickler auf Safari

So oder ähnlich komme ich mir beinahe vor. Seit Jahr und Tag schwöre ich auf Mozilla oder vielmehr Mozilla Firefox. Unter Linux und Windows gibt’s nichts Besseres:)
Die Firefox Version für OS X ist allerdings eher eine Bewährungsprobe für meine Nerven.

Der Browser funktioniert weitestgehend, wenn man mal von gelegentlichen SAT1 Bällen absieht, aber häufig kann man nach einer guten Minuten wieder was mit dem Browser anfangen. Ja, auch über die Tastenbelegungen, die eher untypische für OS X sind, will ich hinwegsehen. Man kennt sie ja nunmal und ist von anderen Systeme und ist in gewisser Weise auch daran gewohnt.
Aber FF ist so langsam und zähflüssig. Bei hektischen Größenänderugen des Browserfensters, kann man beobachten wie die rechte untere Kante in einigem Abstand auf geradezu bemitleidenswerte Weise dem Mauszeiger verzweifelt folgt.

Der Mozilla Abkömmling kommt mir vor, wie eine große, träge Familienkutsche mit reichhaltigen Extras, die ich natürlich alle sehr gern nutze und auf keinen Fall missen möchte. Dennoch greife ich immer häufiger zu Safari, der eher einem griffigen Sportwagen ähnelt, welcher auch auf schwierigem Strecken gute Fahreigenschaften beweist. (Ich hasse Autos.)

Allein die Extras machen mir Sorgen. Safari kann mit divesen Erweiterungen – teilweise kostenpflichtige Shareware – ausgestattet werden, aber die Installation ist im Gegensatz zu Firefox eher etwas altbacken. Runterladen… Entpacken… InputManager Bundle Loader Software installieren… in Ordner verschieben… Erinnert mich doch ein wenig an die 90er…
Auch die Quantität der Firefox Extensions ist ungeschlagen und teilweise leider auch die Qualität. Die WebDevAdditions präsentierten sich bspw. erstmal mit einem leeren Menü – keine Ahnung was da noch zu tun ist.

Betrachtet man den Browser mal nicht als Arbeitsgerät bleibt nur zu sagen, schöner Surfen mit Safari. Ansonsten werde ich während der Arbeit noch an Firefox hängenbleiben, auch wenn er mir teilw. den letzten Nerv raubt.