Was mach ich so? Naja, mit meiner abklingenden Pest am Hals zu Hause rumsitzen, mich ärgern, dass ich nur noch Beuteltees habe und davon auch nicht mehr viel, auf meinen Platten für ein wenig für Ordnung sorgen und später noch ein wenig meine Intimität zu MM Director vertiefen.
Letzteres schon ein wenig widerwillig. Ist nicht wirklich meine Welt, benötige jedes Mal einen Augenblick, um mich einzufinden und zu motivieren, das Monster mit diesen ekelhaft langen Reißzähnen zu starten. Wenn's denn wenigstens unter Linux laufen würde… Aber Win lenkt wenigstens nicht von meinem Vorhaben ab, da ich ehrlich gesagt sonst nix mit dem System anfangen kann.
Ansonsten habe ich keine Lust zu garnichts, nicht mal zum Leben. Hängt vermutlich mit den Halsschmerzen und der Erkältung zusammen. Wenn nicht, müsste ich mir jetzt eingestehen, ich sei des Lebens müde und überdrüssig. Aber da ich heute schon einmal herzhaft gelacht habe, kann das natürlich nicht sein. Oder doch?
In diesem Zusammenhang sei auf eine Meldung im Heise-Newsticker hingewiesen, die darüber referiert, dass durch den Selbstmord zweier Jugendlicher in Berlin am vergangenen Sonntag eine/die Diskussion über Selbstmordforen im Internet wieder angeheizt worden sei.
Generell halte ich Foren und Mailinglisten zu dem Thema für geradezu unabdingbar. Und nein! Es wird dort relativ selten bis gar nicht diskutiert, wie's denn nun am besten geht. Das ist wohl eine der oberflächlichsten und stumpfsinnigsten Betrachtungsweisen des Suizids, die einem ab und an in Verbindung mit solchen Diskussionsrunden genannt werden, gleich gefolgt von dem Vorurteil, dass die Leute mit ihrem Leben einfach nur nicht fertig werden und sich einfach mal die und das gönnen sollten…