Weblog · Seite 6

The Zen of Blogging

Stefan denkt über den Wechsel zu einem anderen Weblog-Dings nach. Keine Einträge wie Eintrag folgt mehr *g*
Es scheint als hätte Stefan da auch schon ein Script ins Herz geschlossen:

Blosxom: the zen of blogging
Ohh ja, das klingt schön. Ein knappes Perl-Script – natürlich gibt es diverse Plugins – das auf Text-Dateien in einem Verzeichnis oder bei Bedarf in einer Verzeichnisstruktur zugreift. Letzteres deint zur Unterteilung in Kategorien. Demzufolge benutzt man zum Bloggen den Texteditor seines Vertrauen.

Aber warum the zen of blogging Weil das Script so klein ist, es mit rudimentären Mitteln auskommt und keine große Ansprüche stellt. Weil es keine »hochgezüchtete« Datenbank und kein abgedrehtes Webinterface gibt. Einfach nur bloggen.

Im Zen Buddhismus bemüht man sich den einfachen, geraden Weg zu gehen, aber so häufig liegen Steine und andere Hindernisse auf diesem Weg, die denjenigen, der ihn beschreitet von seinem Weg abbringen möchten. Sehr häufig sind es einladende Dinge, die beim Wanderer den Eindruck erzeugen möchten, sie würden das Leben verschönern oder gar vereinfachen aber idR bewirken sie einfach das Gegenteil.

In technischer Hinsicht ist es für mich wohl die Frage der Fragen seit ich eine quasi täglich aktualisierte Internetseite betreibe: Textfiles vs. Datenbank. Einfache Handhabung vs. nette Spielereien.

pMachine

Hmpf… Das hat man davon, wenn man sich fremde Weblogsysteme anschaut.
Seit Gestern spiele ich mit pMachine (Free) rum und bin davon ziemlich angetan. Die Installtion bringt den typischen Wie? Das war's schon? Effekt mit sich.

Die Handhabung ist echt töfte. Das Multiusersystem – ok, das benötige ich hier weniger – ist auch paktisch, für den kollaborativen Einsatz gut geeignet, reichlich gestaffeltes Rechtesystem.
Die Adminoberfläche ist recht angenehm und lädt zum Schreiben geradezu ein;)

Das Bearbeiten von Templates in einer <TEXTAREA> ist zwar kein Traum aber, die Aufteilung ist gelungen, so daß man nicht andauernd und fortwährend Formulare abschicken muß.

weblog-praxis benötigt sprechstunde

Die weblog-praxis hat eröffnet und möchte über den Sinn und Hintergrund des Bloggens berichten.

Der Teil über die wichtigsten Weblogsysteme ist allerdings eher dürftig. Auf die Dienste/ Systeme Antville/ twoday, Blogger und Radio Userland geht man oberflächlich ein, während Systeme wie Movable Type oder Sunlog lediglich erwähnt aber nicht näher beschrieben werden, »da sie entweder über keinen RSS-Feed verfügen oder aber nur dann verwendet werden können, wenn man selbst einen Webserver betreibt.«

Also Sunlog als auch Movable Type kann man auf einem ordinärem Webspace mit Perl bzw. PHP installieren, einen eigenen Server braucht’s dafür nicht, nichtmal eine Domain. Und im Fall von MT ist sogar der Gebrauch einer MySQL Datenbank optional. Weiter ist PMachine sicherlich auch eine Erwähnung wert, da es sich gerade im deutschsprachigen Raum großer Beliebtheit erfreut.

Wenn man sich schon die Mühe macht Informationen dieser Art zusammenzustellen, sollte man zumindest ausreichend recherchieren.