Schwarz-Weiß · Seite 15

Tongmu Guan Yesheng Hong Cha

Tongmu Guan Yesheng Hong Cha
Tongmu Guan Yesheng Hong Cha

Mein heutiger Frühstückstee.

Ich hatte mir mal eine 10 g Probe von dem Tee zugelegt, die ich auf zwei Gong Fu Session verteilt habe. Der Händler empfiehlt für den ersten Aufguss eine längeren Ziehzeit von 45 Sekunden und bei folgenden eine kürzere. Ich habe dann jeweils mit 20 Sekunden weitergemacht und jeweils um 5 Sekunden verlängert.

Der Aufguss ist dunkel und Bronzefarben. Eigentlich sehr schön anzusehen. Aber ich befinde mich gerade in einem Schwarz-Weiss-Foto-Monat.

Keine Bitterstoffe. Ein schöner, schwarzer Tee. Hat ein süßes und blumiges Aroma. Ich denke, davon kann ich mir auch mal mehr als nur 10 g gönnen.

Formosa Hongyu Cha Ruby Tea

Zur Feier des Verdi Streiks habe ich dann mal einen Tag Urlaub genommen, den ich mit einem angenehm süßen schwarzen Tee beginne.

Der Formosa Hongyu Cha Ruby Tea duftet nach Honig und bei den ersten Aufgüssen spiegelt sich das Aroma auch im Geschmack wieder. Mit der Zahl der Aufgüsse wird der Tee dann etwas würziger.

Windspiel

In meinem „Homeoffice“ hängt ein Windspiel. Das hängt da schon so lange, dass ich gar nicht mehr weiss, warum es da hängt.

Wenn ich nur mal zum Einkaufen vor die Tür komme, muss ich mit Gedanken machen, was ich zu Hause in den nächsten Wochen oder hoffentlich nicht Monaten fotografieren möchte.

Ich wollte ja ein wenig meine Kreativität fordern. Jetzt habe ich wohl die Gelegenheit dazu…

Auf dem Weg zum Tee

Da kram ich extra ein Stativ hervor, baue es vor dem Tisch auf, habe vor alles herzurichten und mache zig Aufnahmen. Und dann entscheide ich mich die Fehlauslösung mit dem eingestreuten Licht der Litra Torch.

Schatten

In der Vergangenheit habe ich bereits zwei Mal ein 365-Tage-Fotoprojekt angefangen und unvollendet nach mehr oder weniger kurzer Zeit wieder fallen lassen.

Ich dachte mir immer, ich hätte nicht genug Abwechslung in meinem Leben um jeden Tag ein Foto machen zu können. Hmm… auch wenn das der Fall sein sollte, ist es dennoch die Kreativität, die fehlt jeden Tag ein Foto zu machen und nicht die Abwechslung im Leben.

Pünktlich zum ersten eine Monats starte ich nun das drittel Mal ein Projekt dieser Art. Vielleicht mit etwas mehr Nachdruck. Wenn ich mir am Tag eine halbe oder sogar eine volle Stunde Zeit dafür nehme, könnte das meinem Wohlbefinden durchaus entgegen kommen. Denn ich denke, dass man das bis zu einem gewissen Grad lernen kann sich vom Alltag für einen kurzen Moment zu lösen und seine kreative Ader „anzuzapfen“. Also, ich hoffe es zumindest…

Der Eingang zum Ümminger Friedhof.
Schatten, Bokeh und Schwarz-Weiss. Das sind ja gleich drei Dinge auf einmal, die ich mag.