Vorne links ist das typische unscheinbare Weibchen: braun-gescheckt zur perfekten Tarnung zwischen Schilf und Algen. Hinten rechts der Erpel im Prachtkleid. Mit einem metallisch grün schimmernder Kopf, gelben Schnabel und dem angedeuteten kleinen weißen Halsring.
Letztes Jahr im Mai gab es das Foto und nun benutze ich ein daraus abgeleitetes Video, um das neue Video-Feature im Blog mal auszuprobieren.
Und wird es in Zukunft mehr Videos geben? Ja, vielleicht. Und vielleicht auch echte. Videofunktion an der Z8 ist schon beeindruckend. In der Vergangenheit war das für mich immer ein bloßes Beiwerk, das ich mal ausprobiert, aber danach nie wieder ernsthaft genutzt habe.
Schubladen mit Kassetten: Ich habe in Photoshop 2026 die neuen Modelle (Firefly Upscaler, Topaz Gigapixel, and Topaz Bloom) zum Upscaling von Bildern entdeckt. Vielleicht gibt es in Zukunft öfter mal ein altes Foto. Die werden sich dann durch den dünnen, schwarzen Rahmen von zeitgenössischen Fotos unterscheiden.
Damals habe ich mir offensichtlich mehr Zeit für Musik und das Drumherum genommen. Ich will nicht den Anachronisten oder Nostalgiker heraushängen lassen und sagen, dass früher alles besser war. Eher im Gegenteil. In dem Alter war die Welt auch noch ein bisschen kleiner. Und jetzt passen auf die kleine, terabytegroße MicroSD-Karte in meinem DAP unzählige solcher Schubladen. Und ich habe bisher nicht einmal einen Bleistift benötigt. Und ganz ehrlich: Kassetten waren nie praktisch.
Selbst „Mixtapes“ kann man auch heute noch machen. Ein kleiner USB-Stick kostet nix. Einige Titel in einem Verzeichnis zusammenzustellen und eine selbstgemachte cover.jpg dazulegen, ist auch heute noch eine schöne Geste. Natürlich ist das anders. Aber es ist mittlerweile auch 2026 und nicht mehr 1990.
Wenn ich mal nicht weiß, was ich fotografieren möchte, oder uninspiriert bin, oder einfach nur keine Lust habe, durch die Gegend zu fahren, dann heißt es: Back to the roots.
Als Jugendliche hatte ich einen Bezug zur gotischen Subkultur, was sich nicht nur durch meine Vorliebe für zünftige elektronische Musik ausdrückte. Ich lungerte auch gern in düsteren Ecken und auf Friedhöfen herum. Und dort entstand auch meine Leidenschaft für Fotografie.
Das letzte Weiß, bevor der Schnee wieder vollständig verschwunden sein wird.
Die Fußspuren stören ein wenig. Aber es ist ja kein Premium-Neuschnee. Und ich möchte nicht so dramatisch per AI an einem Foto herumwurschteln. Also lieber etwas unperfekt.
Wir erinnern uns an die Volkszählung? Ich habe es mir einfach und bequem gemacht und die Bäume vor dem Fenster beobachtet. Lies sich ganz gut mit ein paar Tassen Tee verbinden. Mir war heute einfach nicht nach kalt.
Zwei Ringeltauben, die nah beieinander im Baum saßen.
Ein einsames Amselweibchen im Baum.
Das war's. Wenn im Keller eine Leiter herumstehen würde, hätte ich eine kleine Vogelfutterstation in den Baum hängen können. Aber das wäre ja auch irgendwie gemogelt…
Beide Fotos zeigen in etwa den gleichen Teil des Katzensteins an der Ruhr. Ich mag diese Art Schnee, die aussieht, als sei über Bäume, Wiesen und Waldboden Puderzucker gestreut.
Eine Graugans steht mit den Füssen im Wasser und schüttelt ihre Flügel. Aufwärmen. Gefieder ausrichten. Vorbereitung zum Flug.
Letzteres leider nicht. Auch wenn ich darauf gehofft hatte.
Mit dem ersten Post in diesem Jahr kommt auch der erste Schnee. Auf der Kemnader Brücke fühlte es sich teilweise wie ein Schneesturm an. Natürlich war es einfach nur windig. Neuschnee gab es im Ruhrtal erstaunlich wenig.
Aber es bot sich leider kein interessantes Motiv. Selbst auf dem Leinpfad hat es sich nicht gelohnt, die Kamera aus dem Rücksack zu holen, und es blieb bei ein paar Handyfotos.
Und wie es aussieht, wird der Januar quadratisch und schwarz-weiß. Hauptsächlich quadratisch. Das ist etwas abseits von dem, wie ich sehe und mir Motive ausmale, so gibt es auch nur Ausnahmen, dass ich mal ein quadratisches Bildformat nutze. Könnte spannend werden.