
Neulich auf dem alten Friedhof der Dorfkirche Stiepel.
Der Sonntagsspaziergang führte Heute am Haus Weitmar vorbei. Die Renovierungen an der Sylvesterkapelle sind nun vollständig abgeschlossen, die Zäune sind verschwunden und man in der befestigten Ruine herumlaufen. Das hat allerdings jeglichen Reiz verloren.


Im Sinne meiner Neujahrsvorsätze habe ich mir heute Vormittag die Zeit genommen um zwei Filme zu entwickeln. Einen von einem langen Wochenende Mitte des letzten Jahres und einen aus der Weihnachtszeit. Praktischerweise zwei mal der gleiche Film, so dass ich nur einmal Chemikalien ansetzen musste und beide auf einen Streich entwickeln konnte.

Das hat auch eigentlich ganz ordentlich geklappt aber wirklich ärgerlich wurde es, als ich dann festgestellt habe, dass meine Version von SilverFast unter OS X Mavericks so gänzlich den Dienst versagt.
Ich dachte mir schon, dass ein kostenfreies Betriebssystem Update nix taugen kann;)
Naja, ich schätze, ich werde mal kostenungünstig auf Version 8 updaten müssen oder ich klemme mir ein Papprohr vor das Makro Planar und fotografiere die Negative ab;)
Erste Fotos in freier Wildbahn mit dem jüngsten Neuzugang in der Sammlung, dem Zeiss T* Distagon 2/35mm ZF.2. Ist ja mittlerweile zu einer Tradition geworden, dass ich mit jedem neuen Glas diesem Grabstein ablichte.
Die Tage werde ich noch ausführlicher über das 2/35 schreiben.
Und in diesem Sinne auch noch frohe Weihnachten. 😉
Ohne großer Fan von Zoom Objektiven zu sein hatte ich irgendwann mal vor mir ein Nikkor AF-S 24-70/2.8 anzuschaffen. Es sollte halt ein solides Glas für den Alltag her, dass auch dessen Widrigkeiten standhalten würde. Und nachdem ich es mal in der Hand hatte, kann ich mir auch durchaus vorstellen, dass es einiges ab kann. Allerdings kann ich mir nicht vorstellen das 900g schwere Ding täglich mit mir herumzuschleppen und so habe ich von der Anschaffung Abstand genommen.
Alternativ benutze ich nun ein Nikkor AF 35-70/2.8D. Das ist eine Ecke kleiner und leichter aber trotzdem noch recht solid und das Gehäuse ist zum größten Teil auch aus Metall. Naja, und es hat nur einen Bruchteil des 24-70 gekostet. In Sachen Abbildungsleistung hat es vielleicht hier und da ein paar Schwächen – gerade bei offener Blende. Aber wenn man diesen kennt, kann man sie natürlich auch vermeiden.
Bei der 35mm Einstellung kann ein Makro Modus zugeschaltet werden, der einen Abbildungsmaßstab von 1:4 ermöglicht. Damit ist auch das Foto oben entstanden. Leider mit Blenden F/5,6, so dass die Öffnung nicht mehr sonderlich rund ist und die Zerstreuungskreise demzufolge leider nicht mehr. Bei F/2.8 wäre das vielleicht etwas schöner geworden. Aber nichts desto trotz, macht das Glas rundum einen ganz angenehmen Einsruck und ist vielseitig genug um den meisten Alltagssituationen gerecht werden zu können. Vielleicht wird es mal meine Alternative zum 50mm für den täglichen Gebrauch…
… und näher und näher und näher. Auch bei uns im Büro.
Neulich an einem nebligen Novembermorgen habe ich mich in aller Frühe aus dem Bett gequält und bin zur Ruhr gefahren um das Erwachen des Tages festzuhalten. Bei ausreichend Nebel ein recht langwieriger Vorgang. Solange sich der Nebel nicht gehoben hat, war es kaum möglich zu sagen ob es sieben, acht oder schon neun Uhr ist. Selten ruhige und zeitlose Augenblicke.
Fotos in der Reihenfolge ihrer Entstehung.

Ach ich weiss auch nicht, was mich früher geritten hat losen Tee in einem Beutel oder einem Tee-Ei oder auf sonstwie einengende Weise zuzubereiten. Ich vermute mal, es ist die Faulheit gewesen den Tee nach der Zubereitung noch umgiessen zu müssen.
Vielleicht mag der eine oder Leser, das nun für den gleichen Voodoo halten wie HiFi Kabel mit Laufrichtung. Aber echt! Das hört man. Nein, Quatsch. Höre ich natürlich nicht. Aber beim Tee macht es idT. einen gewaltigen Unterschied ob sich das Blatt frei im Wasser bewegt und Raum hat um sein Aroma abgeben zu können, oder ob es zusammengepresst in einem Ei oder Beutel liegt.
Eigentlich passt der Eintrag sowohl in die Serien Blumen gehen immer wie auch Neulich auf dem Friedhof. Denn wo sonst findet man schon mitten im Herbst noch Blumen, wenn man nicht gerade in einem botanischen Garten ist. Richtig. Beim Sonntagsspaziergang vom Schloss Weitmar in Richutng Linden einen kleinen Abstecher über den Friedhof in Bochum Weitmar gemacht.
Dieses Foto ist schon ein paar Tage älter und entstand auf dem Bochumer Hauptfriedhof.
Mangels akzeptabler Befindlichkeit hatte ich mir heute spontan einen Tag Urlaub genommen.
Angefangen habe ich den Morgen mit einer zusätzlichen Schale Matcha während ich den Regen durch’s Fenster beobachtet habe.
Dankenswerterweise kam die Sonne dann doch noch raus und bescherte mit knapp 20 °C richtig schönes Herbstwetter, und bei einem kleinen Spaziergang erschien das Universum nur noch halb so grausam zu sein.
