Neues vom Teich

Ok, so neu ist das nicht. Es ist das Paar von neulich. Links ein Weichen und rechts ein Männchen.

Ok, so neu ist das nicht. Es ist das Paar von neulich. Links ein Weichen und rechts ein Männchen.

Auf dem Lottentaler Teich war noch eine Ecke mehr los, als das Foto von gestern vermuten ließ. Auf dem Weg dorthin hatte ich mich gefragt, ob sich der Umweg überhaupt lohnen würde.
Trotz der an sich recht soliden Population an Mandarinenten habe ich allerdings nur die eine gesehen.

Ein Enten Pärchen.
Vorne links ist das typische unscheinbare Weibchen: braun-gescheckt zur perfekten Tarnung zwischen Schilf und Algen. Hinten rechts der Erpel im Prachtkleid. Mit einem metallisch grün schimmernder Kopf, gelben Schnabel und dem angedeuteten kleinen weißen Halsring.
Aufgenommen auf dem oberen Lottentaler Teich.
Der rote Ahorn ist der schönste Indikator dafür, dass der Herbst im vollen Gange ist.
In den vergangenen Jahren habe ich versucht, den Baum im Herbst zu fotografieren.

Ein Reiher auf einem Bein. Reiher stehen oft auf einem Bein, um Energie zu sparen, Wärmeverlust zu reduzieren und ihre Stabilität im Wasser zu erhöhen.
Wie bei Flamingos können Reiher ihr Körpergewicht fast ausschließlich über das Standbein tragen, ohne dass die Muskulatur dauerhaft stark angespannt sein muss. Durch eine Anordnung von Sehnen, Bändern und Gelenken wird das Bein quasi „eingeschlossen“ und hält das Gleichgewicht passiv.
Das angezogene Bein liegt nah am warmen Körper, wodurch etwa die Hälfte der sonst über die Füße abgegebenen Wärme eingespart wird.
Außerdem verbessert das einbeinige Balancieren die Stabilität im seichten Wasser. Mit nur einem Bein verringert sich natürlich der Widerstand.
Seitdem der Teich wieder Wasser hat, gibt es auch wieder zahlreiche Enten im Stadtpark. Und sie sind an Menschen gewöhnt, um nicht zu sagen, dass sie aufdringlich sind. Kaum steht man ein paar Minuten, kommen die gleich auf einen zu und wollen gefüttert werden. Vielleicht als Bezahlung zum Modellstehen.
Naja, das mit dem Teich müsst ihr mir schon glauben. Den kann man gerade nicht sehen. Aber wo sonst als an einem Gewässer sollte sich eine Libelle herumtreiben?
Mit ein wenig Geduld an einem Baumstumpf aufgenommen, der ein Stück aus dem oberen Lottentealer Teich ragt. Die Libelle könnte dem Aussehen nach eine Grüne Mosaikjungfer sein.

Ein Teichhuhn auf Futtersuche auf einer frisch rasierten Parkwiese.
Aufgenommen habe ich das Foto nahe des Teichs im Schlosspark Weitmar, der momentan leider nicht so erfrischend riecht.

Hmm... Ich habe gelernt, dass Gänseküken auch Gössel oder Gänsel genannt werden. Aus diesem Küken wird später mal eine ausgewachsene Nilgans. Ja, das sind die mit den orangefarbenen, in grau-braun eingefassten Augen und dem psychopathischen Blick.