Neues vom Teich · Seite 2

Schwer was los

Enten und Mandarinenten ruhen auf einem moosgrünen, algenbedeckten Teich, umgeben von kahlen Ästen und umgestürzten Bäumen im Winterlicht.
schwer was los

Auf dem Lottentaler Teich war noch eine Ecke mehr los, als das Foto von gestern vermuten ließ. Auf dem Weg dorthin hatte ich mich gefragt, ob sich der Umweg überhaupt lohnen würde.

Trotz der an sich recht soliden Population an Mandarinenten habe ich allerdings nur die eine gesehen.

Neues vom Teich

Ein Foto von zwei Enten. Im Vordergrund ein Weibchen und im Hintergrund ein Männchen.
ein Enten Paar

Ein Enten Pärchen.

Vorne links ist das typische unscheinbare Weibchen: braun-gescheckt zur perfekten Tarnung zwischen Schilf und Algen. Hinten rechts der Erpel im Prachtkleid. Mit einem metallisch grün schimmernder Kopf, gelben Schnabel und dem angedeuteten kleinen weißen Halsring.

Aufgenommen auf dem oberen Lottentaler Teich.

Neues vom Teich

Neues vom Teich
Neues vom Teich

Ein Reiher auf einem Bein. Reiher stehen oft auf einem Bein, um Energie zu sparen, Wärmeverlust zu reduzieren und ihre Stabilität im Wasser zu erhöhen.

Wie bei Flamingos können Reiher ihr Körpergewicht fast ausschließlich über das Standbein tragen, ohne dass die Muskulatur dauerhaft stark angespannt sein muss. Durch eine Anordnung von Sehnen, Bändern und Gelenken wird das Bein quasi „eingeschlossen“ und hält das Gleichgewicht passiv.

Das angezogene Bein liegt nah am warmen Körper, wodurch etwa die Hälfte der sonst über die Füße abgegebenen Wärme eingespart wird.

Außerdem verbessert das einbeinige Balancieren die Stabilität im seichten Wasser. Mit nur einem Bein verringert sich natürlich der Widerstand.

vgl. Nordrhein-Westfälische Ornithologengesellschaft e.V.

Enten im Stadtpark

Seitdem der Teich wieder Wasser hat, gibt es auch wieder zahlreiche Enten im Stadtpark. Und sie sind an Menschen gewöhnt, um nicht zu sagen, dass sie aufdringlich sind. Kaum steht man ein paar Minuten, kommen die gleich auf einen zu und wollen gefüttert werden. Vielleicht als Bezahlung zum Modellstehen.

Ein Nilgans Küken im Wasser

Ein Nilgans Küken im Wasser
Ein Nilgans Küken im Wasser

Hmm... Ich habe gelernt, dass Gänseküken auch Gössel oder Gänsel genannt werden. Aus diesem Küken wird später mal eine ausgewachsene Nilgans. Ja, das sind die mit den orangefarbenen, in grau-braun eingefassten Augen und dem psychopathischen Blick.