Markus Kniebes
Movies

47 Ronin —

Ganz neu ist der Film nun nicht mehr, aber ich habe ihn trotzdem erst jetzt gesehen, da er seit ein paar Tagen auf Netflix angeboten wird. Mit Keanu Reeves, was dem Film den benötigten Bonus gibt. Der Film erzählt die Geschichte der 47 Rōnin, wie der Name vielleicht vermuten lässt. Fantastische Kulisse aber leider nicht so fesselnd.

Coma

Ich habe mir Heute Coma angeschaut. Ich bin immer wieder überrascht, was die russischen Filmbranche so hervorbringt.

Unweigerlich wird man Matrix und Inception erinnert. Kaum zu glauben, dass Inception schon zehn Jahre alt ist. Aber auch wenn das CGI von Coma teilweise nicht mit den beiden Filmen mithalten kann, gelingt es trotzdem eine witzige, surreale Welt aufzubauen. Im Laufe des Films hatte ich allerdings viel zu häufig das Gefühl, dass die og. Filme mehr als nur eine reine Inspiration waren. 

Sieht man von all dem mal ab: mindesten unterhaltsam, vielleicht sogar sehenswert.

The Beyond

Habe gerade The Beyond gesehen. Es hätte im Prinzip ein interessanter Film sein können. Aber die Umsetzung war unerträglich langatmig und einfach nur billig. Bei den gestückelten Szenen zwischen den „Berichten“ kann ich mich nur fragen, lassen jeden B-Movie wie einen Hollywood Film aussehen.

Chance leider vertan – und ich will meine investierte Lebenszeit zurück.

Episode 9

Als ich die Prequel-Trilogie schon für bescheiden hielt, kannte ich die Sequel-Trilogie noch nicht.

OK, die Erwartungshaltung an den Abschluss der Skywalker Saga ist natürlich unvorstellbar hoch. Im Prinzip erwartet man nicht weniger als den größten Film aller Zeiten. Denn immerhin beendet er die größte Filmreihe aller Zeiten. Naja, zumindest wenn es um die originalen drei Folgen geht.

Das vor Augen aber auch die Enttäuschung von Episode sieben und acht in Hinterkopf, hätte ich erwartet meine Erwartungen auf ein realistisches Maß angepasst zu haben. So sehr kann Disney das Ende von Star Wars doch einfach nicht verkacken, oder.

Was mir spontan den Magen umgedreht hat.

Mir ist klar, dass es sich sowohl beim den Sith Wegfinder nach Exegol als auch dem unsäglichen Doch um einfache MacGuffin handelt. Aber so dumm.

  • Es gibt nur zwei Wegfinder auf einen abgelegnen Planten, den niemand kennt. Aber auf dem eine ganze Raumschiffflotte gebaut wurde.
    Also haben so viele Bewohner oder Arbeiter auf einem trostlosen Planeten, der nicht den habitabelsten Eindruck macht, ohne externe Resources diese Flotte gebaut? Mal ganz abgesehen von den Besatzungen der zig hundert Schiffe, die ja beinahe schon in die Millionen gehen müsste.
    Na. So unbekannt kann der Planet also gar nicht sein.
  • Der dämliche Dolch zeigt die Stelle auf dem Wrack des Todesstern wo der zweite Wegfinder liegt. Man muss also exakt an der richtigen Stelle stehen um die exakte Position mit der Schablone finden zu könne. Das sah mir im Film eher ein wenig zufällig aus. Und welcher Schwachkopf baut sowas und warum?
  • Die Wegfinder an sich sind schon öde. Einfach an die Navigation eines Schiffs anschließen und los geht’s. Es kam im Film nicht rüber, dass man ein bisschen Macht benötigt, um so eine Ding zu aktivieren.

Lichtgeschwindigkeitsstottern: Weiss ich jetzt auch nicht, was ich dazu sagen soll. Fassungslosigkeit.

The Knights of Ren und Palpatines Garde hatten wohl eher eine dekorative Funktion. Die wirken im Vergleich zu Snokes Wächtern aus Episode acht eher wie ein paar Amateure. Kein Drama, keine Spannung. Als ob sie nicht da gewesen wären. Gerade von den Knight of Ren hätte ich etwas mehr erwartet, als einfach nur doof rumzustehen.

Die Liste könnte ich noch fortsetzen. Aber wozu. Ich will auch niemanden davon abhalten sich selbst den Film anzusehen. Es muss ja nicht jeder so reagieren wie ich.
Aber ich denke, meine Enttäuschung dürfte rüber gekommen sein.

Filmverleih —

Wäre doch eine witzige Sache, wenn die Filmverleihe, die Filme, die gerade in den nicht geöffneten Kinos verpuffen, schon zum Streaming zur Verfügung stellen würden. Hätte ggf. auch den kleinen Nebeneffekt, das noch mehr Personen lieben in ihren vier Wänden bleiben. Anstelle beim dem klasse Wetter weinend am Fenster zu stehen.

War Machine

War Machine (2017) – Anfangs war ich unschlüssig. Habe den Film aber bis zum Ende gesehen. Und das war schon vor ein paar Tagen. Also ist der Film so weit im Gedächtnis geblieben, dass ich Heute noch einen Eintrag schreibe. Das konnten in letzter Zeit nicht so viele Filme behaupten. Brat Pitt hat die Rolle von Glen McMahon ziemlich gut verkörpert.

Doom —

Ich habe gerade versucht Doom zu schauen. Hat mir Netflix vorgeschlagen. Kein guter Vorschlag. Nicht dass mich das überrascht hätte. Billiger Schocker. Zu dumme Sprüche.

6 Underground

Nach einer ganzen Weile habe ich auf Netflix auch mal einen Film bis zum Ende durchgehalten und nicht schon am Anfang oder in der Mitte (aus Verzweiflung) aufgeben. 

6 Underground ist ein relativ unterhaltsamer Action Flick mit Ryan Reynolds in der Hauptrolle und Dave Franco (Now You See Me) habe ich auch noch erkannt. Eigentlich eine Aneinanderreihung kurz geschnittener Action Sequenzen und pausenlosen Sprüchen, die mal mehr und mal weniger witzig sind. 

American Psycho

Ich habe unlängst das erst Mal American Psycho gesehen. Ich weiss nicht was ich erwartet habe, aber das kam mir stellenweise doch leider ein wenig platt vor.

Einiges spricht ja dafür, dass er die Morde nur in seinem begangen hat.

  • Eine Leiche in einem Wäschesack durch eine Lobby ziehen und dabei ein Blutspur hinterlassen auf die keiner wirklich reagiert.
  • Die Blutflecken in der Bettwäschen in der Wäscherei.
  • Sein Anwalt, der mit seinem ersten Opfer in London essen war.
  • Die geräumte und renovierte Wohnung seines ersten Opfers, die zum Verkauf steht.

Auf jeden Fall hat mich der Film länger beschäftigt als die Zeit, die es gedauert hat ihn zu sehen. Das kann ich von den letzten Filmen, die ich im Kino gesehen habe, nicht sagen. Joker hätte das Potential gehabt, verpuffte aber irgendwie in meinem Kopf. Und der letzte Terminator ging eher als 80er Jahre Action Movie durch. Unterhaltsam, aber mehr auch nicht.

Spider-Man: Far From Home

Ich konnte mich bisher noch nie für irgend eine Inkarnation der Spider-Man Filme begeistern. Wobei die mit Tom Holland mit Sicherheit die am wenigsten unangenehmen sind.

Ja, ich weiß Peter Parker ist noch recht jung, aber müssen die Filme denn immer diesen College-/Teen-Movie Flair haben. Da kann ich nicht so gut drauf.

Far From Home fand ich im weitesten Sinne ja noch unterhaltsam aber leider nur so, dass ich nicht das Gefühl habe, dass ich den Film hatte gesehen haben müssen nur weil er Teil der MCU: Phase 3 ist.

Venom

Ich habe mir den Film nun zwei Mal angeschaut. In einem Abstand von nur einem Tag.

CGI ist leider nur mässig. Logik und Chronologie lässt zu wünschen übrig. Zwischen dem Absturz und der ersten echten Handlung sind laut Einblendung sechs Montage vergangen. Und es wurde nur so wenig Versuche mit den Symbionten durchgeführt und was hat die ferngesteuerte malaysische ältere Dame in der ganzen Zeit gemacht. Ist die sechs Monate zum Flughafen gelaufen.

Mit ist klar was Produzenten am FSK 12 Label liegt. Aber es ist bei diesem Film so unpassend! Im Vergleich zu Venom sollte bspw. John Wick Chapter 2 wie ein Rosamunde Pilcher Filmchen rüber kommen.

Trotzdem hat der Film bei mir einen Nerv getroffen, immerhin habe ich ihn innerhalb von zwei Tagen zwei Mal angeschaut. Trotz der offensichtlichen Schwächen immer noch ziemlich unterhaltsam.