Markus Kniebes
Social Distancing

Morgen einen Tag Urlaub. Den werde ich mal so richtig nutzen, um die Stunden auf der Couch nachzuholen, die ich durch’s Home Office dort nicht verbringen konnte. 

Von zu Hause arbeiten

Ich kann mich ja ganz glücklich schätzen, dass ich in der IT-Branche arbeite und die Möglichkeit habe von zu Hause zu arbeiten. Auch wenn im Büro die räumliche Distanz zwischen einzelnen Personen gewährleistet sein könnte, wäre ich es mir zur Zeit eher unangenehm mit dem ÖPNV zu fahren. Die Fahrt in der Bahn ist halt eine Situation, die man selbst kaum vollständig kontrollieren kann. Ich hätte keine Lust mich mit einem hustenden Vollzeitkomiker - Näh. Mir geht's gut! - auseinanderzusetzen.

Nach der dritten Woche Home Office habe ich auch langsam das Gefühl mich daran gewöhnt zu haben. Zuvor hatte ich zu Hause keinen richtigen Arbeitsplatz, da ich nie zu Hause gearbeitet habe und auch nicht die Möglichkeit in Erwägung gezogen habe.

Mir ist die strikte Trennung von Arbeit und Privatleben sehr wichtig. Naja, wenn man seine Arbeit mit nach Hause bringt verschwimmt diese Grenze. Ein Umstand, der mir vor Jahren sehr zugesetzt hat und damit mir das nicht wieder auf die Füße fällt gibt es ein paar Regeln.

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Ich habe heute einen Tag Urlaub und die 16 Uhr Regel gilt während der sozialen Isolation nicht. Auchentoshan und Lapsang bilden übrigens eine interessante Kombination.

Soziale Abgeschiedenheit / Homeoffice Tag 11: Es hat sich eine Fliege in meine Wohnung verirrt. Ich habe wieder Gesellschaft.

„Früher“ bin ich in der Regel an den Wochenenden früh aus dem Bett um nichts vom Tag zu verpassen, um etwas zu unternehmen und an der frischen Luft zu sein…

Mäuse in den Wänden —

Es geht langsam los: Ich beginne Geräusche zu hören. Und außerdem sind vom ewigen Händewaschen meine Hände trocken und die Haut ist rissig geworden und so benutze ich das erste Mal in meinem Leben seit einigen Tage eine Handcreme. Hätte ich mir auch nicht träumen lassen.

Homeoffice —

Ich habe das Gefühl arbeiten im Homeoffice ist wesentlich anstrengender als im Büro. Ich war in der vergangenen Woche an den Abenden schon immer völlig durch und Heute auch wieder.

Filmverleih —

Wäre doch eine witzige Sache, wenn die Filmverleihe, die Filme, die gerade in den nicht geöffneten Kinos verpuffen, schon zum Streaming zur Verfügung stellen würden. Hätte ggf. auch den kleinen Nebeneffekt, das noch mehr Personen lieben in ihren vier Wänden bleiben. Anstelle beim dem klasse Wetter weinend am Fenster zu stehen.