
Ich tippe mal auf eine weibliche Tafelente.
Heute scheint es unanständig-warm zu werden und so bin ich etwas früher losgezogen, um bei den affigen Temperaturen am Mittag wieder zu Hause zu sein. Und da kam mir diese Nilgans entgegen. Etwas zischend oder fauchend, mit stetem Schritt auf mich zu. Ich hatte schon ein wenig das Gefühl, dass die mich meinen könnte. Aber das Fauchen galt einem Artgenossen und so zischte die Gans an mir vorbei. Vielleicht schielte die auch einfach nur …
Die Fotos habe ich am kleinen, stinkenden Teich im Schloßpark aufgenommen.

Eine Mandarinente auf einem Ast im Schatten des Schilf.
Aufgenommen habe ich das Foto neulich am Samstag an den Lottentaler Teichen. Mir war es auch angenehmer, im schattigen Wald zu sein als im weniger beschatteten botanischen Garten. Es waren locker 25 °C, was mir auch schon wieder zu warm ist, besonders, wenn es eine drückende, schwüle Wärme ist.
Ich benötige immer ein paar Tage in Folge, um mich an so ein Wetter zu gewöhnen. Oder vielleicht sollte ich eher sagen, es zu akzeptieren und mich damit zu arrangieren.

Da frage ich mich doch, wer hier wen beobachtet hat. Es wird warm, Vögel lassen Federn. Überall auf dem Teich liegen kleine, weiße Federn herum.
Im Nachhinein sieht man es immer sofort, ich hätte nur etwas mehr in die Hocke gehen müssen und die Perspektive wäre um einiges besser gewesen. Aber der alte Mann wird bequem.

Gleicher Teich, gleicher Ast, anderes Huhn. Also ich nehme an, dass es ein anderes Teichhuhn ist. Oder wir haben hier ein Exemplar, das ganz besonders darauf steht, sich auf einem Ast einen Überblick zu verschaffen.
Ich verlasse den Botanischen Garten eigentlich immer über diesen Ausgang um an den Lottentaler Teichen vorbeizugehen, da dort in der Regel immer was los ist.

Ganz offensichtlich handelt es sich um einen Säbelschnäbler. Deutlich an den beiden Ringen am linken Bein zu erkennen. Aufgenommen im der Freifluganalge im Grugapark. Einige tragen einen Ring wieder andere tragen keinen.

Die Tage war ich bei den Harpener Teichen. Und ich habe mir das irgendwie interessanter vorgestellt. Größtenteils bietet der Fußweg um die Teiche keinen Ausblick auf das Wasser, da das Ufer meist dicht bewachsen ist. Nur an wenigen Ecken hat man mal einen guten Blick auf die beiden Teiche. Gerade der nördliche Teich hätte mit den beiden kleinen Inseln bestimmt was zu bieten gehabt.
Mit Glück konnte ich einen Reiher im Nest fotografieren. Ansonsten ist der Ausblick auf die beiden Inseln eher mager und ungünstig.
Ich denke, ich war dort das letzte Mal als kleines Kind bei einem Einkaufsbummel im nahegelegenen Ruhrpark.

Vermutlich ein Kuhreiher. Der Vogel ist etwas kleiner als bspw. ein Graureiher. Das orangenbraune Gefieder am Kopf stimmt. Gelbe Beien während der Brutzeit (April bis Juni) stimmt auch. Auch ein Vertreter einer Art, die man in unserer Gegend wohl auch nicht nicht freier Wildbahn antrifft.
Der Kuhreiher (Bubulcus ibis) ist weniger als andere Reiher an Gewässer gebunden. Er sucht viel mehr die Nähe von weidenden Tieren. In der Agrarlandschaft sind das vor allem Rinder.
— Kuhreiher - Steckbrief, Verbreitung, Bilder