Vögel · Seite 2

Schwer was los

Enten und Mandarinenten ruhen auf einem moosgrünen, algenbedeckten Teich, umgeben von kahlen Ästen und umgestürzten Bäumen im Winterlicht.
schwer was los

Auf dem Lottentaler Teich war noch eine Ecke mehr los, als das Foto von gestern vermuten ließ. Auf dem Weg dorthin hatte ich mich gefragt, ob sich der Umweg überhaupt lohnen würde.

Trotz der an sich recht soliden Population an Mandarinenten habe ich allerdings nur die eine gesehen.

Neues vom Teich

Ein Foto von zwei Enten. Im Vordergrund ein Weibchen und im Hintergrund ein Männchen.
ein Enten Paar

Ein Enten Pärchen.

Vorne links ist das typische unscheinbare Weibchen: braun-gescheckt zur perfekten Tarnung zwischen Schilf und Algen. Hinten rechts der Erpel im Prachtkleid. Mit einem metallisch grün schimmernder Kopf, gelben Schnabel und dem angedeuteten kleinen weißen Halsring.

Aufgenommen auf dem oberen Lottentaler Teich.

Volkszählung: Stunde der Vögel

Wir erinnern uns an die Volkszählung? Ich habe es mir einfach und bequem gemacht und die Bäume vor dem Fenster beobachtet. Lies sich ganz gut mit ein paar Tassen Tee verbinden. Mir war heute einfach nicht nach kalt.

  • Zwei Ringeltauben, die nah beieinander im Baum saßen.
  • Ein einsames Amselweibchen im Baum.

Das war's. Wenn im Keller eine Leiter herumstehen würde, hätte ich eine kleine Vogelfutterstation in den Baum hängen können. Aber das wäre ja auch irgendwie gemogelt… 

Gut ausgeschüttelt.

Eine Graugans steht mit den Füßen im Wasser und schüttelt ihre Flügel aus.
Eine Grausgans schüttelt ihre Flügel

Eine Graugans steht mit den Füssen im Wasser und schüttelt ihre Flügel. Aufwärmen. Gefieder ausrichten. Vorbereitung zum Flug.
Letzteres leider nicht. Auch wenn ich darauf gehofft hatte.

Trist

Manchmal ist im Herbst auch die Tierwelt an der Ruhr etwas trist. Vielleicht war ich auch abgelenkt und nicht so ganz bei der Sache.

Rotkehlchen im Baum

Ein Rotkehlchen sitzt auf einem Ast.
Rotkehlchen im Baum

Während ich die Kamera aus dem Rucksack holte, saß das Rotkehlchen im Baum neben mir. Quasi in greifbarer Nähe. Die sind wirklich nicht sonderlich scheu. Eigentlich bin ich es gewohnt, dass bei dem Gepolter, das ich in dem Augenblick gemacht habe, alles in der Nähe reißausnimmt.

Auf zu neuen Ufern

Ein Reiher fliegt von rechts nach links durch das Foto. Im Hintergrund sind unscharfe Bäume zu erkennen und vielleicht ein Haus.
Auf zu neuen Ufern

Auf dem Weihnachtsspaziergang habe ich diesen Reiher fotografieren können, der gerade im Tiefflug das Ruhrtal durchquerte. Vielleicht auf der Suche nach geheiztem Wasser. Oder einfach nur, weil er es kann.

Es war ein wenig frisch, etwas windig, klarer Himmel. Zu fantastisches Wetter, um in der Bude zu hocken.

Ich war heute das erste Mal mit meiner neuen Nkon Z8 unterwegs. Die Knöpfe einer Z7 und das Gehäuse an die D850 angelehnt, mit einem ganz anderen Innenleben. Während bei der Z7 mein kleiner Finger lose unter der Kamera lag, weil der Griff nicht groß genug war, ist das bei der Z8 wie bei ’ner D8xx. Liegt schon besser in der Hand, ist dafür aber auch ein paar Gramm schwerer. Man kann nicht alles haben.

Zu sagen, das Autofokussystem sei besser, wäre eine kleine Untertreibung. Ich habe die Z7 gut acht Jahre beinahe täglich benutzt und nun fühlt sich an der Z8 alles an wie eine Vision aus der Zukunft.