Ich hatte mir einen neuen Füllfederhalter mit feinen Feder gekauft. Eigentlich eher was edleres. Aus Aluminium und auch kein unbekannter Hersteller. Kurzum habe ich mich ziemlich auf das Dingelchen gefreut.
Um so größer dann natürlich auch die Enttäuschung. Die Federstärke F steht in diesem Fall wohl eher für Fett. Und auch nach einer Weile des Einschreibens muss ich immer noch Buchstaben nachziehen. Mehr als bei den billigsten Billigmodellen.
Kurz vor der Blume kamen zwei Zwischenringe: 11 mm und 16 mm für Nikon Z, mit Autofokus. Der AF am Z 50mm hat überraschender Weise gut funktioniert. Bei einem Preis von 40 € für beide Ringe habe ich eher damit gerechnet, dass die Kontakte nicht ordentlich durchgeschliffen sind. Zumindest hätte ich Probleme erwartet.
Aber: Riesenspass.
Ich denke, das war das erste Mal, dass ich bei einer Nahaufnahme erfolgreich Autofokus benutzen konnte. Das Zeiss Makro Planar 100 ist manuell und das Pentax DFA100 lässt sich halt auch nur mit einer K-Mount Knipse elektronisch koppeln. Das Autofokus System der Pentax K-5 ist ohnehin ein Kapitel für sich. Ich vermute, CDAF funktioniert in so einer Situation einfach besser als PDAF.
Was ein bisschen Wasser ausmacht. Mittlerweile sind vier Blüten aufgegangen. Und ich schätz, dass da noch ein paar kommen werden.
Vor Jahren habe ich mal Pentax Kameras benutzt und hatte auch da SMC DFA 100 mm Makro. Bis auf das und dem FA77 habe ich ales verkauft. Auch damals war ich mit dem DFA100 schon nicht so unglaublich glücklich.
Wenn man es stark abblendet (f/16 und weiter) tritt eine extreme Beugungsunschärfe auf und bei offener Blende können Zerstreuungskreise bisweilen sehr seltsam aussehen. Da spielt dann wohl ein wenig Chromatische Aberration dem Bokeh einen Streich. Also wie man es dreht oder wendet bin ich damit nie so richtig warm geworden. Von einem dedizierten Makro erwarte ich eigentlich mehr.
Mit fast offener Blende aufgenommen. Beim Zoomen kann man die kleinen verkümmerte Zerstreuungskreise erkennen. Ich wünschte, es würde an meinem Postprocessing liegen.
Mit beinahe geschlossener Blende aufgenommen. Eigentlich nur in der kleinen Ansicht zu genießen. Hier trifft die geringe Tiefenschärfe auf Diffraktion. Beides ergibt ein ziemlich matschiges Ergebnis. Selbst Bereiche, die direkt im Fokus liegen sind nicht mehr scharf.
Also warum nicht einfach eine ordentliche Blende von f/5.6 benutzen und dann mehrere Belichtungen per Focus stacking kombinieren. Beim Ändern des Fokus atmet das Objektiv ein wenig, so dass sich der Bildwinkel leicht verändert. Und da ich (noch) keinen Makroschlitten habe, müsste ich wohl erstmal den Fokus anpassen anstelle die Entfernung der Kamera zum Motiv zu verändern.
Neulich hatte ich ja schon von dem Adapter geschrieben. Und so sieht der Spaß aus. Der geriffelte, schwarze Metallring ist drehbar und bewegt das helle Innenteil des Adapter noch vorn, so dass die Linse sich vom Sensor entfernt und unterhalb der eigentlichen Mindestfokusdistanz fokussiert werden kann. Bei dem 35mm geht das noch nicht wirklich in den Makrobereich aber zumindest kann man sehr vile näher an das Motiv heran.
Insgesamt ist das eher was für Kunst und Spaß als für’s Brot.
Hmm… ich weiß nicht, ob der Knopf einmal zu häufig auf den Tisch gefallen ist oder ob ich zu häufig die Kabel aus der MMCX Verbindung gezerrt habe. Wie auch immer: hat sich am linken Hörer die obere Schale gelöst und gibt Einblick in eine HIFI Miniaturwelt.
Ich werde wohl versuchen, die Alu-Schalen mit Sekundenkleber wieder zu fixieren, und dann mal sehen, ob das klanglich zu einem Problem geworden ist. Wäre schade drum. Das Preis-/Leistungsverhältnis vom F9 Pro kann sich wirklich sehen lassen.
Update: Je ein kleiner Tropfen Sekundenkleber auf die drei Kontaktstellen und die Oberschale sitzt wie angeklebt. Fast wie neu. Und keine Probleme beim Klang.
Am vergangenen Wochenende habe ich auf einem Friedhof ein Meer aus schwarzen Pilzen gefunden. Ich hatte ein 85mm mit einer MFD von 1 m bei mir. Es hätte schlimmer sein können, aber optimal war das sicher auch nicht. So bin ich am Montagabend nochmal mit einem Makro dort hin. weiterlesen …
Die Blume ist für dieses Jahr wohl das letzte Foto aus dem Botanische Garten. Und auch dieses ist natürlich schon aus dem Archiv. Ursprünglich an einem sonnigen Vormittag im September aufgenommen, hat es bisher noch nicht den Weg ins Blog geschafft. Aber jetzt…
Auch wenn der Hintergrund schon bei der unbearbeiteten Version schon relativ dunkel, musste ich mit Photoshop ein wenig nachhelfen damit er schwarz wird.