Hasskappe

Der gestrige Tag hat’s so richtig gebracht.
Nachdem ich nun endlich meine heimische Hardware frisch aufgepumpt habe, wollte ich auch mal ein frisches Windows 2000 drauf installieren – läßt sich ja nicht so ohne weiteres kopieren wie Linux. Lustigerweise mußte ich fesstellen, daß es wohl nicht möglich ist einen ungeschützen Windows Rechner mal 20 Minuten am Netz hängen zu haben ohne, daß dieser kompromitiert wird. Das erste Mal live erlebt, wie eine svchost völlig am Rad gedreht hat und der Rechner runtergefahren ist.
Meine Güte, man hat nichtmal Zeit auf einem frischen Rechner Patche runterzuladen und zu installieren.
Da ist’s mit Linux ganz anders, noch vor der ersten Verbindung die iptable in Wallung bringen und dann kann sich was auch immer die Zähne daran ausbeißen.
Auf jeden Fall läuft jetzt wieder alles und ich kann meine komplette mp3 Sammlung erstmal auf die Platten kopieren.

Aber das war ja eher amüsant als ärgerlich. Während eines ordentlichen Gewitters sind doch ein paar vorwitzige Wassertropen durch den Fensterrahmen gekommen und tropften gelassen zu Boden. Das schräge Fenster im Wohnzimmer ist undicht. Na Danke!

Und teuren Darjeeling über den Boden zu verteilen macht auch keine gute Laune.

Bin mal gespannt, ob der Sonntag da noch einen drauf setzen kann …

Update: Es scheint als haben gebrannte CDs auch nur eine äußerst begrenzte Lebensdauer. Einige vor ca. zwei Jahren gebrannte MP3-CDs sind teilweise nicht mehr zu lesen, weder vom Laufwerk im Rechner noch vom Standalone DVD Laufwerk.
Supertolles Backup Medium. Dabei sind die weder beklebt noch beschrieben. Das ist doch echt zum Kotzen!

7 Gedanken zu “Hasskappe

  1. das Windows Problem kenn ich nur zugut, schlimme Sache das….demnächst kann man jeden Tag ne neue CD mit den aktuellsten Patches brennen, falls man mal n Windows neu installieren muss…

  2. Was für CD-Rohlinge hast Du benutzt? Waren das No-Names oder Marken (Verbatim, TDK…)? Ich habe vor ein paar Jahren mal ähnliche Erfahrungen gemacht. mp3-CDs von einem Bekannten bekommen, alles No-Names. Die Hälfte war nicht mehr lesbar und an den Datei-Daten der anderen Hälfte konnte ich erkennen, dass die CDs vor rund 6 Monaten gebrannt wurden…
    Ich habe bisher mit Verbatim sehr gute Erfahrungen gemacht und kaufe bereits seit Disketten-Zeiten nur Verbatim-Rohlinge (bei DVDs neben Verbatim auch noch Apple).

  3. Stefan, stimmt schon, die meisten defekten CDs sind Noname Produkte. Da habe ich wirklich am falschen Ende gespart.

    Arne, Ich kenne den Inhalt des Artikels nicht. Wird das für den Download aktueller Patch regelmäßig aktualisert? Oder versteh ich das nur nicht.

  4. Ich war jetzt mal neugierig und habe alte Backup-CDs rausgekramt. Aus den Stapeln »1999« und »2000« habe ich wahllos je zwei Verbatim-CDs rausgegriffen, eingelegt und eine Datei von der CD geöffnet.
    Ergebnis:
    10/99 gebrannt
    11/99 gebrannt
    09/00 gebrannt und
    12/00 gebrannt
    Ging problemlos. Dann war ich ganz mutig und habe eine TDK-CD eingelegt, die ich im Juni 1998 gebrannt habe; mein ältestes Backup: Tadellos.

  5. Das Script zieht nur die jetzt bekannten Updates. Ist wohl doch eher was, wenn man mehrere Rechner updaten will oder der Zielrechner kein Inet hat. Der Artikel dazu findet sich in der heutigen C´T.

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