Weisser Tee

Buddhas kleines Geheimnis

Wenn es um Tee geht bin ich eher Purist und nur selten kann ich mich mit Mischungen oder gar aromatisierten Tee anfreunden. Aber wenn ich mal den Tee Snob hinter mir lasse, gibt es es auch mal Ausnahmen. So auch Buddhas kleines Geheimnis. Ein Mischung aus Weißem Tee (Mao Feng), Grünem Tee (Guangxi), Jasmin Pearls und Pfirsicharoma. Jasmin Pearls finde generell schon recht lecker. Und in dieser Zusammenstellung auch sehr lecker.

Ya Bao Premium

Ya Bao Premium

Ich war schon immer aus der Suche nach einem bekömmlichen Tee für den Abend. Auch wenn ich nach einer ausgedehnten GungFu-Session mit einem Tie Guan Yin in der Regeln nicht die Nacht durchmache, gibt es schon Abende, die ich der Tee ein bisschen wach hält.

Beim Ya Bao werden nicht die Blätter sondern Knospen wilder Teesträucher benutzt und ist somit ohne einen brutalen Entkoffeinierungsprozess fast frei von Koffein.

Der Geschmack ist mild und ein wenig süßlich. Ganz passend für den Abend. Wenn einem nach etwas Süßem ist, kann dieser Tee eine gute, gesunde und zuckerfreie Alternative sein.

In der Regel bereite ich ca. 3,5 Gramm Tee in einem 100 ml Gaiwan mit möglichst heißem Wasser und anfangs 20 Sekunden Ziehzeit zu. Bei weiteres Aufgüssen verlängere ich die Ziehzeit um gut 5 Sekunden.

breaking the tea.

Von Zeit zu Zeit muss ich immer wieder mal einige Blätter aus dem Fladen herausbrechen. Ich würde lügen, wenn ich sagen würde, dass ich daran keine Spaß hätte. Die Blätter vorsichtig herauszubrechen und dann zu sortieren, hat beinahe was Zen-artiges.

Die 345 g waren der ergiebigste Teeeinkauf, den ich je gemacht habe. Seit Dezember 2018 habe ich den Fladen und er ist noch immer von substantieller Größe.

White Bing Cha 2016

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Weisser, sehr milder und weicher Pu-Erh Tee mit zart-fruchtigem Aroma und ebenso fruchtiger Note bei den ersten Aufgüssen. Ich würde das irgendwo zwischen Birne und Aprikosen einordnen. Bei späteren Aufgüssen neigt der Tee zu einer leichten Adstringenz.

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Fuding Pai Mu Tan

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Mein Weihnachtstee für 2018 Das ist das erste Mal, dass ich einen Mai Mu Tan als Fladen oder Kuchen habe. Wie schon beim Pu Erh tue ich mich etwas schwer ganze Blätter aus dem Kuchen herauszubrechen ohne sie dabei zu zebröseln. Bei dem dünnen Mai Mu Tan finde ich es besonders kniffelig. Dazu gehört wohl ein wenig Übung. Geschmacklich ist er nicht weit von einem losen Mai Mu Tan entfernt. Er ist sehr mild, süss und hat eine schöne, feine Fruchtnote.

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Überraschung am Morgen

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Diesem Morgen zum Frühstück habe ich eine frische Verpackung Long Jing geöffnet. Ich war ausgesprochen überrascht als mir ein vollkommen anderes Aroma in die Nase gestiegen ist, das sich wirklich grundsätzlich vom Long Jing unterscheidet. Die trockenen Blätter haben eher ein Jasmin- oder rosiges Aroma. Es scheint, als habe der Händler den falschen Tee in der Long Jing Tüte gepackt.

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China Pai Mu Tan

China Pai Mu Tan

Ich habe beinahe das Gefühl als hätte ich einen neuen Favoriten. Vor einer Weile habe ich mir in einem Webshop in Verbindung mit einer Flasche Glenmorangie einen kleinen Beuteln weißen Tee bestellt, eben diesen – oder viel mehr den Beutel davor – Pain Mu Tan. War recht günstig und es kann ja nicht schaden mal was Neues auszuprobieren.

Der Tee ist einen Hauch bitter, aber noch nicht in dem Bereich, der bei mir ein Zucken auslöst. Der Nachgeschmack ist hingegen etwas süsslich. Insgesamt extrem mild aber noch interessant.

In der Zubereitung unterscheidet sich weißer Tee nicht von Grünem; Wasser kochen lassen, 10 Minuten abkühlen, Tee rein und nach knapp oder gut zwei Minuten wieder raus, je nach Geschmack.

Häufig wird Weißer Tee als eine Unterart des Grünen Tee verstanden, was aber wohl nicht ganz richtig ist. Weißer Tee ist i Gegensatz zu Grünem Tee leicht anfermentiert. Der Prozess der Fermentation vollzieht sich allerdings auf natürlichem Wege beim Welken. Grüner Tee ist weder fermentiert noch oxidiert.