Sony

Sony WF-1000XM4 Langzeitreview

Hmm... Da ich nun selbst auch immer über Reviews nörgle, wenn der Reviewer das "Ding" gerade erst ausgepackt hat und schon eine gefasste Meinung von sich geben möchte, bin ich wohl noch ein Update zu den Sony WF-1000XM4 schuldig.

Nach etwas über vier Monaten und beinahe täglichem Gebrauch, kann ich mich nach wie vor im Großen und Ganzen positiv äußern. Daher nur wenige Punkte, die negativ aufgefallen sind:

  • Schrittschall / Körperschall: Wie bei vielen gut isolierenden In-Ear-Kopfhörern, wird auch bei diesem Modell der Schall im Körper auf das Trommelfell übertragen. Bei geringer Lautstärke hört man das schon beim normalen Gehen. Joggen würde ich damit vermutlich nicht. Und auf Nüsse beißen ich auch kein Spaß;)
  • Wie man bei dem Begriff In-Ear schon vermuten kann, stecken die Ear-Tips ein kleines Stück im Hörkanal. Vielleicht nicht so tief wie bei Ohrstöpsel. Aber das muss man abkönnen. Wenn man da etwas empfindlich und bspw. bei Ohrstöpsel Probleme hat, wird man In-Ear Kopfhörern keinen Spaß haben. Ich bin da manchmal empfindlich und so habe ich noch das Paar Sony WH-1000XM4. Aber manchmal nerven mich auch "Schraubstöcke", die ich mir um den Kopf schnallen muss an.

Bislang habe ich die WF1000XM4 nur per LDAC an meinen LG G8 und am Fiio M6 benutzt. Verbindung ist sehr gut. Keine Aussetzer. Keine Unwille zur Verbindung mit dem Player. Für Bluetooth wirklich ganz solider Klang. Exzellentes Noise Cancelling, das mit in den letzten Monaten an so manchen Tagen geholfen hat, den Baustellenlärm vor'm Haus zu überstehen. Bis Heute bin ich sehr zufrieden.

Sony WF-1000XM4

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Die Gerätebezeichnungen von Sony sind immer wieder ein Spaß. Geht doch locker von der Zunge: WF-1000XM4. Ich bin froh, dass es den Online-Handel gibt. Da muss man einfach nur drauf klicken. Man stelle sich das im Fachhandel vor: Ich hätte gern diesen Sony Kopfhörer. - kramt den Zettel mit dem Namen raus - We Ef Bindestrich ein null null null ix em vier.

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NEX-7 Antialias Filter

animiertes GIF, mit ohne ohne Prostprocessing

Das ganze Foto auf Flickr – die Schlieren sind tatsächlich in der Gitterstruktur und sind nicht durch das Aliasing bedingt.

Der Antialiasing-Filter vom Sensor der NEX-7 scheint idT. wohl nur sehr schwach zu sein, was ja nicht unbedingt neu ist und man in verschiedenen Blogs in den letzten Monaten schon lesen konnte, eg. Sony NEX-7 First Impressions (The Luminous Landscape). Darüber hinaus war es in der NEX-5 nicht anders. Als ich das erste Mal Fotos der NEX-5 mit der Pentax K-7 (beide 14MP) vergleichen habe, ist mir nicht umsonst die Kinnlade runtergefallen. Und auch die Fotos der NEX-7 sprühen geradezu vor Schärfe und Details.

Unterm Strich ist mir der schwache Filter mir dem gelegentlichen Einsatz des LR 4 Korrekturpinsel für Moiré (How to Reduce Moiré in Lightroom 4) und damit verbundene höhere Auflösung lieber als ein »richtiger« Filter und dafür, wenn auch nur kaum sichtbare, Einbussen bei der Bildqualität.

Aber jetzt genug Technikgewäsch, denn viel schöner als über Fototechnik zu reden und Pixelpeeding ist das Fotografieren selbst 😉