Markus Kniebes
August 2007

Tapfer

Ich find’s tapfer, dass die Jungs hier im Büro nicht protestieren, obwohl ich schon den ganzen Tag This Morn’ Omina spiele.

Ob ich mal irgendwann das Passwort von dem AirTunes-Dingens abknibbel?!

Defekte Kopfhörer und die Folgen…

Nachdem die Kopfhörer vom iPod nun das zeitliche gesegnet haben, greife ich derweil auf ein paar sog. In-Ear-Phones Ohrkanalkopfhörer von AKG zurück. Die haben als Feature, das man das Rauschen des Windes an den Knöpfen hört, jede Berührung am Kabel und so weiter. Davon abgesehen klingen die aber exzellent. Aber bei einem Preis von um die 80 Euro würde ich auch eine halbwegs taugliche Verarbeitung erwarten.

Naja, und da ich auf Klang mehr wert lege als auch einen Gehörsturz, sind die Nebengeräusche gut hörbar und völlig inakzeptable, was dazu führt dass ich ohne Musik im Zug sitz und hilflos potentiellen Gesprächen Dritter ausgesetzt bin.

Montagsdöner

Wie nervig so ein Montag und Geburtstag doch anfangen kann. Ich bin erst gegen 7h00 aus dem Bett gekommen und dann hatte noch der ICE nach Köln ganze 21 Minuten Verspätung.

Und alles nur, weil ich verpennt habe, Heute einen Tag Urlaub zu nehmen. Ich komme gerade nicht umher mich darüber gehörig zu ärgern.

Spontanität ist nicht immer gut

Von langer Hand geplant wollten Marco und ich Gestern Abend Transformers im Kino schauen. Am Kino angekommen stellte sich heraus, dass der Film nur noch in einem kleinen Saal läuft. Ungefähr in der Größe meines Wohnzimmern. Also haben wir uns spontan entschieden »The Fantastic Four – Rise of the Silversurfer« zu schauen. Böse Fehler! Ganz böser Fehler!

Oftmals sind die ersten Minuten eines Films nicht die besten, aber man hat ja noch Hoffnung, dass es im Verlauf des Film noch was werden könnte. Nicht so bei diesem Exemplar. Ich hatte bereits nach den ersten Sekunden das Gefühl, dass das nix mehr werden würde. Und dieses Gefühl wurde über die Länge des kompletten Films bestätigt.

Ich stelle mir nur vor, ich wäre Fan der Comics gewesen…

halb fünf

So! Der Tee ist fertig und stark nun noch das Licht aussperren, die schwarzen Kerzen anmachen, Patschuli Öl in die Duftlampe geben und vor allem die Modern Talking CD aus dem Player nehmen

In wirklich nicht freudiger Erwartung

So! Nun werde ich das erste Mal eine Halbe diese ulkigen Retard Tabletten zur Blutdrucksenkung nehmen. Gegen deren Liste von Nebenwirkungen ist das alte Testament ein Handblatt.

Also wenn ich denn dann für eine Weile nix blogge …

Nachtrag (nach drei Stunden): Ich habe doch etwas erhöhte Temperatur, was allerdings auch an der Erkältung liegen kann. Und Schwindelgefühle, was eher lustig ist, solang es nicht schlimmer wird. Und müde werde ich und das nicht knapp…

Nachtrag (nach sieben Stunden): Wäre schon töfte, wenn die Blocker etwas gezielter auf die Rezeptoren am Herz gerichtet wären. Ich fall gleich mit’m Kopf auf die Tastatur.

Pest am Kopf

Ich war gerade beim Arzt. Stirnhöhlen und viel zu hoher Blutdruck. Mit ersterem habe ich ja gerechnet. Aber das mit dem hohen Blutdruck kommt etwas überraschend. Tja, dann werde ich in Zukunft wohl nur noch SaltSalat essen dürfen.

Ubuntu und der mini

Hat mal jemand Feisty Fawn auf einem Mac mini G4 (1,25Ghz) installiert und diese unsäglichen Desktop Effekte und Beryl in Schön hinbekommen?

Nicht dass es mit den Radeon 9200 im Mac mini geklappt hätte. Das Ergebnis machte einen eher »experimentellen« Eindruck.

Da man wohl mit allen »Specials« derlei Probleme haben wird, habe ich den Rest der Installation/ Konfiguration dann sein lassen und wieder OS X installiert. So kann ich dann auch weiterhin gemächlich EyeTV und iTunes nutzen und bekackte Schlagschatten habe ich per Default.

Aber von diesem Problemchen mal abgesehen scheint sich in Sachen Installation zwischen Debian potato und Ubuntu 7.04 schon Einiges getan zu haben:)

Habe mal meine OPML Datei kaputt gemacht. War eh schon alt.

Seit einigen Tage benutze ich nun wieder Vienna anstelle des Google Readers. Das Übertragen der Subscriptions war einfach im Google Reader unter Settings > Import/Export ein OPML File exportieren und das wieder in Vienna importieren. Kein Problem.

Aber da es nun Feeds mit enormer Frequenz gibt (Linkhubs, Newsseiten und so) wollte ich diese wieder im Google Reader haben, da ich auf zig Aktualisierungen im Desktopreader verzichten kann.

OS X hat mit nun OmniOutliner als Standardapp für OPML Dateien angeboten. An sich würde ich derlei Sachen generell mit TextMate machen, aber warum nicht mal einfach ausprobieren. Und siehe da, OmniOutliner lässt mich das File bearbeiten, schön unterteilt in Outlines und je Attribut eine Spalte. Wie man es sich wünscht.
Allerdings konnte der GoogleReader mit der gespeicherten Datei nicht mehr anfangen. Naja, wie denn auch, wenn das xmlURL-Attribut lustige Sachen enthält wie:


xmlUrl="<deep-resonance.> http://deep-resonance.org/RSS/"

Mit Vienna hatte ich schon die Feeds bereits umsortiert, viel gelöscht und überhaupt.
Backup? Fehlanzeige.
OK, das OPML enthielt sicher Blogs, die es schon seit Jahren nicht mehr gibt und ausserdem werden Feeds eh überschätzt.

peinliche Geständnisse

Bei der Entscheidung über die morgendliche Musikauswahl wurde ich in den entlegeneren Regionen meiner CD Sammlung auf peinliche Vergehen meiner Jungend aufmerksam. Ich hatte wohl auch mal eine kurze Mainstream-Phase, in der ich mich erfolglos mit zeitgenössischer Chartmusik auseinandersetzen wollte. Da findet man dann uA. so skurrile Veröffentlichungen wie:

  • The Crystal Method: Busy Child
  • Faithless: Reference, Sunday 8pm, God Is A DJ, Insomnia
  • n-trance: Stayin’ Alive (Und das ist mir nun wirklich peinlich.)
  • X-Perience: A Neverending Dream (Wird Heute noch beim Verhören eingesetzt.)
  • Scooter: Rebel Yell (Falls ich je behauptet haben sollte, keine Scooter CD zu haben… Ups!)
  • York: The Awakening
  • Dream Dance – The Best of Dream House & Trance (Die wurde mir aber geschenkt!)

Zur meiner Entschuldigung kann ich nur sagen, dass der Kauf wohl im Zusammenhang mit meiner damaligen Züchtung Freundin geschehen ist.

Tasks bundle for TextMate

The Pug Automatic ist ja bekannt für Sinniges rund um TextMate. Der Tasks Bundle for TextMate ist eine ToDo Liste der einfachsten Art. Ohne irgendwelches GTD Dingens im Schlepptau.

Ich möchte es schon immer meine ToDos in einem einfachen Textfile zu verwalten. Der Bundle ist also eine arge Bereicherung.

In der Vergangenheit habe ich auch mal das dem Mac beiliegende OmniOutliner benutzt, aber es erschien mir in der Handhabung zu umständlich und die reichhaltigen Feature von OmniOutliner habe ich in Bezug auf Todo-Listen nie benötigt.

Ohrwurm des Tages

Der Ohrwurm für Heute wird zweifelsohne »Perfect Sunrise« von Stromkern sein. Was gerade diesen Ohrwurm auszeichnet und erwähnenswert macht, ist die Tatsache, dass es sich dabei um einen Title mit Text handelt.
Häufiger habe ich rein instrumentale Ohrwürmer, da instrumentale Musik auf mich eingängiger wirkt als Gesang.

Diät?

Ich habe was zum Essen einen Stock von trenc bekommen:

  1. Morgens? Eine blumige Tasse frisch aufgebrühten Darjeeling.
  2. Mittags? Eine milde Tasse Weißen oder äußerst milden Grünen Tee
  3. Abends? Zur Entspannung ein warmes Tässchen Kräutertee oder Fiege. Letzteres auch gern mal kalt und aus der Flasche.
  4. Sport? Extremetraindriving, 2 x täglich über eine Distanz von 100Km. Äußerst anstrengend, äußerst gefährlich.
  5. Bester Longdrink? Long Island Icetea:) Spass bei Seite, wenn White Russian ein Longdrink ist, dann der.
  6. Bestes Bier? Kölsch. Hmmm… Zurücklehnen, kurz wirken lassen, kräftig loslachen. Nein, Fiege natürlich.
  7. Bester Wodka? Der eine klare da. Ach, ich hab den Namen vergessen.
  8. Cocktailtime! Also wenn White Russian kein Longdrink sondern ein Cocktail ist, dann jener.
  9. Bestes Wässerchen? Vittel
  10. Essen gehen? Ja, gerne. Wann denn?
  11. McDonalds / Burger King? Kommt drauf an, wo ich gerade hingefahren werde.
  12. Sterbebett? Das ist so unverdaulich.
  13. Rot oder Weiß? Pommes lieber mit schön scharfer Currysoße. Mayo eher selten.

Gerdezu obligatorisch geht der Stock natürlich an Robbes und einmal an Jörn.

Bochum, eine kleine Liebeserklärung

Ist definitiv ein Zitat wert:

Es ist schon alles ok, aber wenn man aus Stuttgart nach Bochum kommt, stellt man fest, dass man irgendwie nicht mehr recht wahrgenommen hat, wie alles nach Geld stinkt, wie überall alles einfach Daimler ist, das verträgt man schon, und es gibt auch die schönen Seiten, aber irgendwie wars trotzdem so das nach Bochum kommen, feststellen, hier ist alles ein wenig unaufgeräumter, improvisierter, unkehrwochenmäßiger, und man guckt sich ne Weile um und stellt fest, oh, mein Hirn holt grade tief Luft. Und das, dieses Aufatmen im Kopf, das ist nach wie vor eine der Sachen, die ich total mit BO verbinde, und das war eine der besten Sachen, die mir da in ner etwas schwierigen Zeit passiert sind.

Tales from the Mac Hell » Bochum, eine kleine Liebeserklärung