Markus Kniebes
Januar 2007

neue Verdienstmöglichkeit für Abmahner

Man ziehe sich mal den letzten Absatz dieses Heise Artikels rein.

Mit der Neuordnung des Medienrechts im TMG kann man bei nicht ordentlicher Angabe zur Speicherung personenbezogener Daten verknackt werden. Was wohl auch für Weblogs gilt. Damit erschliesst sich ein weiter Markt für Abmahner.
Kommentare in Blogs enthalten schon personenbezogene Daten, würde ich als Laie mal behaupten.

Ich habe kaum mehr Lust auf’n nicht anonyme Internetz. Irgendwann gibt auf diesen Seiten einen Downgrade auf WEB1.0 und es gibt nix Interaktives mehr und mache bei einem Blogghoster pseudoanonym weiter.

Update:Kiesow hegt da ganz ähnliche Gedanken und hat auch gleich die passenden Werkzeuge parat.

Innovationsschächtelchen

Jetzt habe ich den Nano seit ein paar Tagen im Gebrauch und der iPod hat mich nach wie vor noch nicht wirklich geärgert. Anders als mein Ex-MP3-Stäbchen.

Ich hatte noch nie einen mp3 Player mit Sleep-Timer, allein damit hat der Silberling schon gewonnen. Das Miteinander mit iTunes ist natürlich sehr praktisch, obwohl ich eher dazu neige auf automatische Synchronisation zu verzichten.
Das sog. »Click- oder Touch Wheel« ist allerdings gewöhnungsbedürftig und entspricht nicht meinem Bedürfnis mich blind durch die Menüstruktur bewegen zu können. Der exzessiven Gebrach des Hold Schalter ist unabdingbar, da man nur mit dem Finger oder Hand über das Rad huschen muss, um sonst was zu verändern. Naja, idR. die Lautstärke. Es ist ganz gewiss eine nette Spielerei und macht die Bedienung irgendwie ulkig. Aber ordinäre Cursortasten hätten es dann auch getan…

Im Großen und Ganzen würde ich sagen, dass ich bisher keinen angenehmeren Player hatte.

alles neu bei neu.de

Der Adler ist gelandet. Das wollte ich schon immer mal sagen.

Von Montag Morgen acht Uhr bis diesen Morgen gab es keinen Schlaf.
Ein hartes Stück Arbeit bis neu.de dann in Wallung kam. Aber es hat irgendwo auch Spaß gemacht.

Und ich weiß nun, dass ich nach acht Flaschen Club-Mate schon mal etwas hibbelig werden kann. Aber ohne gehen 24 Stunden Arbeit am Stück einfach gar nicht.

Windows features OS X should adopt


8. Resize windows from more than just bottom-right corner

Ist eins der Wunschfeature im AppleBlog Artikel »Windows features OS X should adopt«.
Mindestens genauso spannend wäre das Feature mit gedrückter Alt Taste und linker oder rechter Maustaste irgendwo ins Fenster klicken zu können um selbiges zu verschieben oder zu skalieren.
Linus Nutzer kennen dieses Feature von so gut wie jedem Window Manager.

Wird Zeit das Apple die Zeichen der Zeit erkennt und man sich dort mal zu Herzen nimmt, dass nicht nur Grafiker und Mausschubser einen Mac benutzen.

Danke für den Hinweis


Heften Sie dieses Merkblatt zu Ihren anderen Unterlagen, dann haben Sie es immer griffbereit.

Wenn ich bedenke, dass es sich bei dem Schreiben um eine ausdringliche Werbesendung handelt. Man könnte meinen, es wäre das FA oder eine Versicherung…

beinahe Herzstillstand

Gestern habe ich mir eine neue Zahnbürste gekauft. Jaja, wir Blogger haben immer ein kritisches Top Thema auf Lager.
Gekauft, wie Mann solche Dinge halt kauft; mit dem Einkaufswagen am Regal vorbei rauschen und einfach, ohne sich weiter damit zu beschäftigen, was aus dem preislichen Mittelfeld in den Wagen werfen. Aber darauf wollte ich nicht hinaus.

In der Nacht beim ersten Gebrauch fing die Bürste plötzlich an zu vibrieren. Vor Schreck hätte ich das Ding beinahe verschlickt. Das hat mich gut und gern ein Jahr meines Lebens gekostet. Und tatsächlich, es sieht aus wie eine ordinäre Zahnbürste, kostet soviel wie eine ordinäre Zahnbürste aber vibrier wie Hulle vor sich hin, wenn man’s anmacht.

Scrybe

Ich habe gerade (endlich) die Einladungsmail von Scrybe bekommen. Auf dem ersten Blick würde ich sagen: WOW! Ich fand seinerzeit den Google Calendar schon sehr ansprechend, aber allein vom Handling ist Scrybe schon eine Generation weiter.

Sehr schön ist die Druckfunktion (PaperSync), die es dem Nutzer ermöglicht verschieden Ausgabeformate zu wählen und zu entscheiden, ob man neben dem Kalender eine (ToDo) Liste gedruckt haben möchte. Das ist quasi das Reisserfeature, da ich immer mehr dazu neige mich von digitalen Organisationswerkzeugen zu distanzieren. Allerdings kann ich zum Ausdruck an sich noch nix sagen, da es entweder keinen Ausdruck gab oder ich einfach nur nicht den Drucker finden kann auf dem der Ausdruck stattgefunden hat.

Ich habe das Gefühl, das war nicht mein erster Blick auf die Applikation.

Widon't / Smarty

Widon’t heisst eine Umsetzung, die es verhindert, dass in einer längeren Überschrift nur das letzte Wort in eine andere Zeile umgebrochen wird, indem das letzte Leerzeichen durch ein nonbreaking space ersetzt wird.
Für WordPress gibt es da bspw. ein Plugin von Shaun Inman (Widon’t). Und in dem Beitrag findet man auch gleich einen regulären Ausdruck, der die Ersetzung übernimmt.

Und das macht man natürlich nicht nur aus Spass an der Freude, sondern weil’s echt nach Scheisse aussieht, wenn in einer Überschrift das letzt Wort in eine neue Zeile umbricht.

Der Smarty Modifier, den ich jetzt hier im Blog einsetze, liess sich somit tatsächlich in Sekunden erstellen. Wie man sich vorstellen kann, hat das Schreiben des Blogeintrags ungleich viel länger gedauert:)

modifier.widont.php:

/**
 * Smarty plugin
 * @package Smarty
 * @subpackage plugins
 */


/**
 * Smarty plugin
 *
 * Type:     modifier
 * Name:     widont
 * Date:     Jan 12, 2005
 * Purpose:  convert last space to nonbreaking space ( )
 * Example:  {$text|widont}
 * @param string
 * @return string
 */
function smarty_modifier_widont($string)
{
    return preg_replace( '|([^\\s])s+([^\\s]+)\\s*$|', '$1 $2', $string);
}

Einmal ins plugins Verzeichnis geworfen wird das Ganze dann wie jeder andere Modifier mit {$foo|widont} benutzt.

Extreme Programming / Pair Programming – erste Erfahrungen

Heute haben Craig und ich die Gelegenheit genutzt Erfahrungen in einen Teilaspekt des Extreme Programming zu erkunden – Pair Programming. Wobei ich der Coder am Rechner war und Craig die Gesamtheit der Problematik im Augen hatte. Die Konstellation bot sich in dieser Form an, da ich erst kürzlich in das Modul eingetaucht bin.

Das Resultat ist verblüffend. Und ich möchte meine ersten Erfahrungen zu dieser für mich recht neuen Arbeitsweise kurz wiedergeben.

  • Im Gespräch werden Problem schneller erkannt und können zT. schon vor der Implementierung gelöst werden.

  • Die Qualität der Codes ist von vornherein höher. Bei Tests hatten wir entschieden weniger syntaktische Fehler als bei der Arbeit allein.

  • Rein subjektiv würde ich sagen, steigert dieser Ansatz die Produktivität. Die Aufmerksamkeitsspanne ist länger und man ist weniger geneigt abgelenkt zu werden. Ich denke, dass man auf diese Weise ähnliche Arbeit bewältigen kann, als jeweils zwei Entwickler auf sich allein gestellt.

  • Auf lange Sicht stelle ich mir die Produktion günstiger vor, da mit weniger konzeptionellen Fehlern zu rechnen ist, die anschliessend nicht ausgebügelt werden werden müssen.

Und zu guter letzt macht es wesentlich mehr Spass auf dieser Weise zu arbeiten als allein auf geradezu autistische Art an seinen Häppchen Code zu sitzen.

ein paar Links:

iTunes Bibliothek aufräumen

Nachdem ich nun meine Weihnachtsgeschenke in handliche mp3 Happen gebündelt habe, wird der Wunsch die iTunes Bibliothek aufzuräumen mal wieder gross.

Irgendwann im Laufe der Zeit, wenn der Umfang der Bibliothek eher einen Hang zur fünfstelligen als zur dreistelligen Titelzahl hat, wird das manuelle Aufräumen etwas mühselig.

Vor einer Weile hatte Andreas auf die beiden Programme Pekarna und Super Remove Dead Tracks hingewiesen.

Pekarna

Eine Java Software, die nach Daten und Tags Duplikate findet und diese entfernt. Allerdings nicht ohne eine Sicherung zu machen. In der FAQ steht an sich alles wissenswerte.

Super Remove Dead Tracks

Super Remove Dead Tracks ist Appleskript und läuft somit auch nur unter OS X (aber es gibt doch eh keine Windos Vögel, die iTunes nutzen. Oder?) und entfernen tote Tracks aus der Bibliothek und löscht leere Playlisten soweit es sich dabei um keine Smartlists handelt. Skript einfach in den iTunes Skript Ordner werfen, nach dem Start aufrufen und zusehen.

Mit den beiden Programmen im Schlepptau geht das Aufräumen eigentlich ganz flott.