März 2004

Tauschbörsen haben keinen Einfluss auf CD-Verkäufe

TP: Tauschbörsen haben keinen Einfluss auf CD-Verkäufe:

Die beiden Wissenschaftler, Associate Professor Felix Oberholzer-Gee von der Harvard Business School und Professor Koleman Strumpf von der University of North Carolina, ziehen aus ihrer erstmals empirischen Untersuchung, in der sie die Zahl von heruntergeladenen Musikdateien mit dem Verkauf von CDs verglichen haben, einen eindeutigen Schluss: Das Herunterladen von Dateien aus Tauschbörsen hat nach ihnen – zumindest statistisch gesehen – keinerlei Auswirkung auf die Zahl von verkauften CDs.

Bei mir persönlich konnte ich früher eine proportionale Abhängigkeit beobachten, da Tauschbörsen ein Mekka zum Kennenlernen neuer Musik waren, einfach nur durch die Listen anderer mit ähnlichem Geschmack schauen und Nettes entdecken. Ohne den Gebrauch von P2P kann ich bei mir einen starken Rückgang an CD Käufen beobachten.

Als Möglichkeit zum Kennenlernen neuer Musik gibt es halt nur das Radio, aus dem Äther oder dem Internet, wobei zuletzt genanntes auf jeden Fall die bessere Alternative ist. In den öffentlich-rechtlichen und großen privaten Sendern bekommt man eh nur Charts-Pampe um die Ohren gepustet. Allein unabhängige Internetradios bieten guten Boden zur Erweiterung des musikalischen Horizonts. Wobei auch Inet-Radio ein eher unidirektionales Medium ist und bis auf die Abgaben von Hörerwünschen weniger die Möglichkeit zum Erkunden bieten.

Update: ein kleiner Schmankerl zum Thema: Banner zum Boykott der Musikindustrie

Currently Hearing

Gibt es sowas wie das Currently Hearing Plugin auch für Winamp 5?
Vermutlich wieder nicht;(
Ich habe keine Lust mehr unter Windows von Hand die Titel in das Textfeld für den akt. gehörten Songs (Musik) einzugeben. Reicht schon, wenn ich Links draus machen muß.

Update: Natürlich gibt’s da was. Hättest nur erstmal ordentlich googlen müssen, bevor Du den Eintrag geschrieben hast:
Info Sender macht den Job ganz gut. Via HTTP GET wird nur den Songname an eine URL gegeben. Ist allerdings nicht so der Renner, wenn man offline ist, dann verendet Winamp schonmal abnormally.

Sehr interessant ist auch Ucblockheads Plugin, bzw. die Scripte, die es als Beigabe gibt.

Google Personalized

In den Google Labs gibt es einen (neuen?) Dienst zur Abstimmung von Suchergebnissen auf eigene Interessen. Probiert und es hat gewirkt, wobei ich anmerken muß, daß ich nie ernsthaft unzufrieden mit Suchergebnissen bin. Eine geschickte Einschränkung von Suchbegriffen hat mich bisher immer ans Ziel gebracht. Bei dem heutigen Informationsangebot liegt es je nach Suche schon fast auf der Hand direkt beim ersten Aufruf Gebrauch von boolschen Operatoren zu machen.

Last but not least: Google Web Alert. Ergebnisse per RSS Feed find ich aber spannender.

gefunden bei Intern.de

Rauchverbot in Irland

In Irland ist ein umfassendes Rauchverbot in Pubs, Bars, Restaurants und am Arbeitsplatz in Kraft gesetzt worden. Zuwiderhandlugen werden mit bis zu 3000 EUR belohnt. Das ist mal ein Verbot und wohl auch einzigartig in Europa, leider.

Eine Geldstrafe von 3000 Euro würde auch hier so Manchen gut tun, der sog. Rauchverbotsschilder ignoriert.
Die eher lasche Handhabe des Rauchverbots an ausgezeichneten Stellen in DLand ist ja eher ein Witz. Der Raucher ist doch ein Knecht seiner Glimmstängel und ein paar Euro Strafe, wenn überhaupt, halten solche Menschen doch von garnichts ab;)

Man mag mich nicht falsch verstehen, ich habe nichts gegen Raucher und solang ich nicht belästigt werde, können die ihre Zigaretten auch gern essen. Nur wenn ich die Scheiße einatmen muß – womöglich noch während ich einen Döner esse – hört der Spaß auf.

CSS and Email, Kissing in a Tree

Das kann sich doch nur um einen üblen Scherz handeln. Bei manchen Artikeln auf ALA kann man nur den Kopf schüttlen, so auch bei diesen schlimmen Machwerk, das den Gebrauch von CSS in HTML EMails näher bringt.
Ich halte den Gebrauch von HTML in EMail schon mehr als fragwürdig, aber das Chaos dann auch noch mit CSS aufpeppen zu wollen ist Dummheit.

Ich habe durchaus Verständnis, wenn ein Unternehmen einen schönen Newsletter an den MannKunden bringen möchte. Aber da gibt es doch wesentlich elegantere Möglichkeiten.
Da fällt mir bspw. der Newsletter von Warp Records ein, der als Text inkl. einer URL auf eine Internetseite mit dem akt. Newsletter verschickt wird. Die Vorteile einer solchen Lösung liegen klar auf der Hand, der Kunde sieht genau das was er sehen soll, da das Erstellen von HMTL Dokumenten für Browser dann doch noch einfacher ist als für unzählige MUAs, die womögliche nichteinmal HTML darstellen können. So hat jeder Kunde die Möglichkeit den Newsletter zu lesen und nicht nur jene mit der passenden Emailsoftware. Ein aus Marketingsicht sicherlich nicht uninteressantes Argument, oder 

Einklang

Musikalisch hat es mich Heute arg sommerlich erwischt.
Gandalf erzeugt wundervolle Bilder grüner Bergwiesen weit oberhalb der Baumgrenze, kleiner Gebirgsteiche, eines leise plätschernden kleinen Wasserfalls unweit entfernt.

Um die Hörner des ansonsten immer mürrisch aussehenden Troll-Skyraiders flattern Schmetterlinge während er sich amüsiert mit dem Windling unterhält. Auch ihre Stimm klingt weitaus weniger schrill als gewohnt.

Die Elfenschwertmeisterin und ihr Waffengefährte bieten sich eine harmlose Rangelei. Die beiden hatten bestimmt mal was miteinander, auch wenn’s schon hundert Jahre her sein mag.

Der Nethermancer – der Finsterste unter der Sonne – vollzieht sein Karmaritual mit einem Naturgeist. Ich könnte schwören, ich habe ihn zuvor noch nie lächeln sehen.
Selbst die nie endende Diskussion zwischen dem Zauberer und dem Illusionisten um Symbolik hin oder her verklingt.

Der Dieb tief dösend im Gras. Man möchte fast meinen, man könnte seine eigenen Utensilien ohne Obacht lassen.

Ein herrlicher Tag. Heute würde sich kein Dämon aus den Tiefen heraus wagen, die Stille zu stören.

freitags morgens kurz nach 10 in DLand

Also ganz eherlich, mich fehlt freitags was, wenn es keine friday 5 gibt oder die Domain nicht erreichbar ist.

Zur Entschädigung habe ich mir einen aktuellen RSS Bandit [via Alp] heruntergelanden. Aber nachdem ich keine Möglichkeit gefunden habe, Links im Mozilla anstelle eines IE-Tabs innerhalb des Bandits zu laden, habe ich den auch wieder gelöscht. Die Einstellungen unter Options > Web Browser habe ich natürlich variiert.

Naja, ich wollte ohnehin weniger Zeit auf den Konsum von redundanten Informationen verschwenden 

Ein Bloggerleben

Alternativ könnte ein Männerleben [via Hessis Weblog] auch so aussehen. Als Blogger lebt man natürlich anders:

Nach dem Aufwachen folgt der nervöse Blick auf den Wecker, mal kurz extrapolieren wie viele neue Einträge es um diese Zeit wohl schon gibt. Auf dem Weg ins Bad durch’s Wohnzimmer am Rechner vobei und direkt einschalten. Schnell von Duschstrahl zu Duschstrahl springen, damit man möglichst zeitgleich mit dem abgeschlossenem Bootvorgang am Schreibtisch sitzt, um den Browser abzufeuern und den Feedreader zu starten.
Während des Feedupdates noch schnell einen Tee aufsetzen.

Gleichzeitig Referer checken und die guten von den bösen Feeds trennen und dabei den Tee natürlich vollkommen vergessen, weil man das Signal vom Teatimer geflissentlich ignoriert. Es gibt wichtigere Dinge auf dem Bildschirm. Sich nach einer viertel Stunde über den noch ziehenden aber langsam abkühlenden Tee aufregen und nicht vergessen, das auf jeden Fall zu bloggen und arg stolz sein, wie nahtlos sich diese persönliche Note in einen haufen anderer Links integriert.

Die nächsten Stunden könnte man natürlich damit verbringen an akt. Projekte zu arbeiten, wird ja auch langsam knapp mit dem Übergabetermin. Andererseits gibt’s da ein Feature, das man dem Blog schon immer angedeihen lassen wollte.

Aus purem Zufall klappt es im Verlauf des vormittags sich in einen halbwegs gesellschaftsfähigen Menschen zu verwandeln, um mal vor die Tür zu gehen. Bloggen mit leerem Magen taugt nichts. Der Weg durch die Stadt wird mit Argusaugen beschritten und natürlich einer Digi-Knipse im Anschlag. Immer auf der Suche nach neuem Material für’s Photoblog.
Wärend der Abwesenheit hat ein Kunde sturmgeklingelt und den AB zum Glühen gebracht. Egal! Erstmal müssen die Fotos für Blogs aufbereitet werden. Und an den Stylesheets wollte ich auch noch was machen.

Na gut, Geld will verdient sein. Tun wir es nun, aber nicht übertreiben. Am frühen Abend steht doch ein Treffen mit einigen Bloggern aus der Region an.

Inkohärentes herumsurfen

Featureday

Tag der Feature, könnte man sagen.

  • Im Laufe dieses Tages hat sich eine neue Seitenleiste in das Standardlayout hineingemogelt
    • damit das ewige Genörgel über die zu kleine Schrift endlich ein Ende hat, gibt es in der Leiste einen Schriftartenselektor.
    • und ein Suchfeld in greifbarer Nähe (zumindest für grafische Browser)
    • und Links auf die die zZ. verfügbaren Layouts.
  • inspiriert durch Txp hat sich was am Kommentarsystem getan:
    • es können Textile Kürzel zur Formatierung von Kommentaren benutzt werden
    • eine Vorschau ist möglich, aber man muß nicht

Gimp 2.0

Gestern noch auf die rc1 Packages verwiesen und Heute das Release: Gimp 2.0. Natürlich gibt es die SuSE RPMs an der gleichen Stelle. Andere Packete oder Sourcen kann man über einen der Spiegelserver beziehen. Die Gimp Homepage selbst ist zZ nur schwer zu erreichen.

Berliner Gimper können sich kommenden Freitag auf eine Release Party im c-base freuen.
Bei Pro Linux findet man einen Beitrag mit dem einen oder anderen interessanten Link zum Release: