August 2021

Sony WF-1000XM4

Die Gerätebezeichnungen von Sony sind immer wieder ein Spaß. Geht doch locker von der Zunge: WF-1000XM4. Ich bin froh, dass es den Online-Handel gibt. Da muss man einfach nur drauf klicken. Man stelle sich das im Fachhandel vor: Ich hätte gern diesen Sony Kopfhörer. - kramt den Zettel mit dem Namen raus - We Ef Bindestrich ein null null null ix em vier.

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@CorneliusRoemer: Das @rki_de hat ein nettes Dashboard gebaut, das aber leider überhaupt nicht beworben wird und praktisch unauffindbar ist, wenn man nicht den Link hat. Dort werden auch die Hospitalisierungszahlen pro Altersgruppe und Bundesland täglich aufgeschlüsselt! rki.de/DE/Content/Inf…

Wenn kurz vor der Bundestagswahl ein Kanzlerkandidat das Bundesland mit den höchsten Infektionszahlen regiert und der amtierende Gesundheitsminister rein zufällig in der gleichen Partei ist, liegt es auf der Hand, dass Infektionszahlen kein adäquates Maß zur Bewertung des Pandemie sind. Oder? Nichtstun ist keine Option

Polar Sequences

Polar Sequences Original in 1996 mit limitierter Auflage veröffentlicht und 2019 remastered. Und die remastered Version habe ich mir als Upgrade für die alte CD gerade gekauft. Was mich überhaupt zum Schreiben dieses Textes verleitet.

Bis weit in die 90er Jahre bestand meine musikalische Welt aus EBM, Industrial und Metal. Erst durch die WDR1 Sendung Schwingungen - von der ich viel zu spät Kenntnis genommen habe - konnte ich ein paar Klänge aus einer anderen Welt erlauschen, die mich zumindest auf eine neue musikalische Reise geschickt haben.

Und Polar Sequences war einer der größten Wegsteine - wenn nicht sogar der erste große - auf dieser Reise. Ich konnte zuvor mit Ambient wie bspw. Choralone von Skinny Puppy überhaupt nichts anfangen. Mir ging es schon eher um die Titel, die knüppeldick mit sich bringen. Das sollte sich in der zweiten Hälfte der 90er schlagartig ändern.

Witzigerweise habe ich schon mal ein paar Worte über das Album im Blog verloren.

KeePass statt 1Password

Hmm... Nach dem Electron und Cloud Debakel von 1Password ist klar geworden, dass das früher oder später weg muss. Also habe ich mir Gestern zwei Stunden Zeit genommen um die unzähligen "Dinger" in 1Password aufzuräumen und in eine KeePass Datenbank zu exportieren.

Ich hatte 1Password seit 2009 im Gebrauch und in der Zeit haben sich 538 Elemente angesammelt. Ich hatte halt nie das Bedürfnis mal aufzuräumen.

Unter'm Strich war das allerdings das kleinere Problem. Während ich die 1Password Safes auf verschiedenen Geräten via WLAN synchronisieren konnte, sehe ich so eine Lösung für eine KeePass Datenbank gerade nicht. Vielleicht übersehe ich sie aus nur.

Viele KeePass Apps und Anwendungen bieten die Möglichkeit die Datei per Cloud einzubinden. Aber ganz wohl fühle ich mich bei den Gedanken nicht, wenn ich die Datenbank bei Google, DropBox oder weiß der Henker wo ablege. Da könnte ich auch bei 1Password bleiben.

Auf den Notebooks benutze ich KeePassXC und auf dem Handy Keepass2Android.

Das coolste wäre natürlich, wenn ein entsperrtes Android Handy unter MacOS als normales Laufwerk gemounted werden könnte. Dann könnte ich auf dem Gerät meine "zentrale" Datenbank ablegen. Ist halt ein verhältnismässig sicherer Platz und ich habe das Ding fast immer dabei.

Hin und her kopieren und Mergen scheint mir momentan der beste Weg zu sein. SFTP wäre auch eine Möglichkeit und ein wenig angenehmen als irgendeine Cloud. Ändert aber nichts daran, dass ich immer online sein, muss sobald ich auf Passworte & Co zugreifen möchten.

Billy Butcher —

Ich war einkaufen. Ich hatte keinen kümmer dich in deinen eigenen Mist mehr zu Hause. - Ich hätte ja nicht unübel Lust mir nochmal The Boys anzuschauen und Butchers Sprüche zusammenzuschneiden. Ist schon eine witzige Rolle.

Mein Blog hat Geburtstag

Und es ist 20 Jahre geworden. Ich blogge wieder deutlich mehr. Zwar nicht wieder in dem Rahmen vor Mitte 2008 aber immerhin herrscht hier wieder reges Treiben. Naja, früher habe ich auch allen Mist gebloggt.

Einträge pro Monat 2020 und 2021

Ein etwas länglicher Graf über alle 20 Jahre.

Mitte 2004 gab es den ersten Einbruch und dann nochmal Mitte 2008.

Ich denke, 2004 war das große deutsche Blogsterben. Weblogs sind damals in der Mitte der Gesellschaft angekommen und Einige aus den frühen Tagen haben die Lust verloren. Ich hatte das eine oder andere Mal Probleme mich zu motivieren weiter zu machen. Dann ruhte das Weblog für eine Weile aber später ging es immer irgendwie weiter. Neue Software, neuen Domain, neue Interessen. Mein Umstieg von Linux auf MacOS war ein dicker Booster für's Blog. Ein Umstieg, den ich Heute schon fast bereue. Aber das ist ein Thema für einen anderen Post.


Die erste Version lief noch auf ruhr.de ohne eigene Domain und ohne Datenbank. Nur ein bisschen Perl und HTML Dateien für Einträge, die ich mit Vi auf dem Server bearbeitet habe. Leider gibt es die Seite nicht mehr, da ich schon seit 18 Jahren kein Mitglied mehr bin.

Später ist das Blog über diverse Domains getingelt und es kam MySQL hinzu und damit auch ein eher schlicht geratenes Admin-Dings mit einem Editor.

Es gab eine Reihe von Weblog Systemen, die mein BLog über sich ergehen lassen musste:

Da gab es von 2004 bis 2004 pMachine dem Vorgängen von ExpressionEngine, das ich allerdings nie ausprobiert habe. pMachine war mir zu umständlich und der Umgang mit Templates war nicht das, was ich mir vorgestellt habe.

Über einen recht langen Zeitraum von 2004 bis 2008 wurde das Blog von Textpattern angetrieben. Das war der Zeitpunkt, da ich die Vorteile von Textile und später Markdown erkannt habe.

Im Jahr 2014 habe ich mal Koken ausprobieren wollen. Aber es ist nie so weit gekommen, dass ich die Einträge konvertiert habe, da es als Weblog Software nicht so geeignet war, wie als Platform zur Veröffentlichung von Fotos. Ich glaube, das gibt es nicht mehr.

Ja, sogar auf den WordPress Zug bin ich zwischen 2016 und Anfang 2021 aufgesprungen. Und ich kann garnicht sagen, wie froh ich unlängst war, als die das wieder von der Backe hatte. Es ist so schwerfällig.

In der übrigen Zeit wie auch im Augenblick lief der Spaß mit einer hausgemachten Software.


Im letzten Jahr hat sich einiges getan:

Kein Wordpress mehr! Zumindest nicht im Kern.

Das Blog ist nun eher ein Lifestream. Und Wordpress ist nur noch eine der Quellen. Die ich zunehmend seltener benutze. Naja, mein Flickr Stream und Twitter Account sind zur Zeit die externen Quellen.

Ich habe endlich ein Micropub Interface über das mittlerweile die meisten Posts eingehen. Wie auch dieser Post, den ich gerade recht komfortable mit iA Writer verfasse und auch posten werden.

Mit Einführung der conversation_id bei der Twitter API werden nun auf einfachste Weise Reaktionen auf Posting, die auch bei Twitter landen eingesammelt.

Und da wichtigste: Ich habe wieder mehr Spaß am Bloggen. Aber ich könnte nicht mal sagen, dass es nur an technischen Gegebenheiten liegen würde.

Abmahnung von CC Inhalten als Geschäftsmodell

Creative Commons wehrt sich gegen Abmahnung als Geschäftsmodell - Also sowas ist schon ziemlich pervers. Allein der Vorsatz Werke unter einer CC Lizenz zu veröffentlichen, nur um dann später jene, die die Werke falsch oder mangelhaft deklarieren abzumahnen, ist der Inbegriff der Niedertracht.

Ich werde regelmäßig gefragt, ob der Gebrauch bestimmter Fotos möglich ist. Und ich kann nur immer wieder wiederholen. Ja, alle Inhalte in Text und Bild, die hier und auf meinem Flickr Stream vorliegen sind Public Domain (CC0). Ich freue mich über eine Nennung, aber finde es nicht wichtig.

Hmm… Es regnet mal wieder. Und garnicht so knapp. Ich weiss auch nicht so recht ob ich lieber darüber nörgeln würde, dass es zu warm ist.

Alter Schwede! Ältere Apothekerinnen...

Sie kennen die Präparate und wissen wie man die einnimmt?

Klar! Beide zerkleinern, mischen und in Whisky rühren.

Irgendwie fehlte der Dame der Humor und mit der Wille zuzugeben, dass es sich um einen Scherz handelt. In der nächsten Apotheke lief es mit weniger Kommunikation etwas glatter.

Kopfschmerztabletten und was gegen Sodbrennen.