Mai 2021

DSL Totalausfall

Wenn es einmal einen Lauf hat, dann aber richtig. Nach dem Stromausfall von Freitag folgt Heute ein Totalausfall meiner DSL Anbindung.

Am Morgen wenige Minuten nach neun war die Leitung weg. Und jetzt gut 12 Stunden später, muss ich mich immer noch über das Handy verbinden. Aber nachdem ich vorhin einen Mitarbeiter an der Hotline erreicht habe und ich in meiner "liebevollen" Art ein wenig herumgenörgelt habe, wurden mir aus Kulanz 30 GB Volumen gutgeschrieben. Besser als nix!

Und an dieser Strömung ist nichtmal die Baustelle beteiligt. Laut der jungen Damen am Telefon ist eine "Bauteilgruppe" ausgefallen, die ersetzt werden muss. Morgen um 9 Uhr soll wieder alles in Ordnung sein. Naja, die Hoffnung stirbt zuletzt.


Update (1.6.2021): Bis in die Mittagszeit war die Leitung weg. Aber mit dem gutgeschriebenem Volumen ließ sich gut im HomeOffice arbeiten.

Baustellenreport

Die Absperrungen sind Heute wieder neu ausgewürfelt worden. Es hat wohl die Yorckstraße erwischt. Abgeschnitten von der Zivilisation oder zumindest von der Hauptstraße. Bleibt abzuwarten welche lärmtechnische Herausforderung die Anwohner jetzt erwartet.

Wie auf dem Foto zu sehen, ist der abgesperrte Teil ja schon mal während dieses Bauvorhabens aufgerissen worden. Ein Spaß ohne Grenzen…

Stromausfall am Freitag und Heute kein DSL. HomeOffice ohne DSL geht bedingt besser als ohne Strom. Aber ideal ist das auch nicht.

Stromausfall

Am Vormittag kam es zu einem Stromausfall. Im ersten Augenblick deutete alles darauf hin, dass sich der Ausfall nur auf meine Wohnung beschränkt, da im Hausflur das Licht brannte. Beim Blick auf die Sicherungen sah alles gut aus. Keine gesprungen. Aber im Bad flackerte die Energiesparlampe noch sporadisch vor sich hin. Seltsam!

Kurz beim Nachbarn angeklopft und es stellte sich heraus, dass er zwar Strom hat aber sein DSL ist aufgefallen. Noch seltsamer!

Das erweckte erstmal den Eindruck, als sei der Stromausfall mein ganz privates Vergnügen. So ein Scheiß! Auch irgendwie ratlos; die Sicherungen sitzen ja schließlich noch und im Bad ist sowas ähnliches wie Strom. Und naja.. Heute ist Freitag! Der nächste Elektriker ist womöglich erst am Montag zu kriegen...

Wenige Minuten später stellte sich allerdings heraus, dass in anderen Wohnungen ähnlich Seltsames vorgeht. Ein paar Steckdosen haben Strom andere wieder nicht.

Dann turnten die Hausmeister ein wenig im Haus herum und stellten fest: Hier ist alles Super! Die haben dann die Stadtwerke angerufen.

Eine Weile später war der Strom wieder da. Das muss wohl irgendwie mit einer örtlichen Baustelle zu tun gehabt haben. Ach was?!

Hmm... Ist eine "interessante" Situation mal einen Augenblick ohne Strom dazustehen. Dann wird es echt schwierig mit HomeOffice: VideoCall abgebrochen, Monitor aus, Router aus. Da habe ich erstmal komisch aus der Wäsche geschaut.

Aber es wird ja noch schlimmer. Musik aus, Kühlschrank aus. Und dann läuft es einem richtig kalt den Rücken runter. Wenn Akkus irgendwann leer sind, gehen auch alle Mobilgeräte aus. Keine Kommunikation und verdorbenes Essen. Das Ende der Zivilisation.

Nein, Spaß bei Seite. Auch bei so einem kleinen Stromausfall bemerkt man schon wie abhängig man vom Strom ist. Ein ganzes Wochenende oder vielleicht auch länger ohne Elektrizität wäre bestimmt eine ganz besondere Herausforderung gewesen.

Das Ganze hat mir gezeigt, dass ich mir eine Hand voll Powerbanks anschaffen sollte. Damit ich zumindest über mehrere Tage auf nem Mobile-Dings Filme schauen und Musik hören kann.

Ich spüre, dass es langsam Zeit für meine tägliche Kopfschmerztablette wird. Konnte es bis zum Arbeitsende hinauszögern. Aber die nächsten Stunden hätte ich dann doch gern in angenehm.

Apples grandiose Usability!

Das iPad ist für mich in dem Augenblick entwertet worden, als ich die Onscreen Tastatur nicht mehr teilen konnte.

Auf meinem uralten iPad konnte die Tastatur in zwei Hälften geteilt werden auf meinem 11 Zoll iPad Pro aus 2018(?) geht das nicht mehr, weil Apple das nicht will.

Entweder hat man eine winzige, schwebende Tastatur, die man mit einem Daumen bedienen muss oder eine zu große Tastatur an der Unterseite des Displays. Selbst hochkant ist die so breit, das das Schreiben von längeren Texten an Unbequemlichkeit kaum mehr zu überbieten ist. Ich muss meine Daumen ausrenken, um an die mittleren Buchstaben zu kommen. Und wenn man das Pad auf den Tisch legt wackelt es, weil es eine hervorstehende Kamera hat. Ein Pad mit eine Scheiß Kamera and der Rückseite?! Hat die irgendjemand auf diesem Planeten schon mal benutzt. Das ist ungefähr so als würde ich mir ein Pad ans Ohr halten wollen um damit zu telefonieren...

Und warum will Apple das nicht? Natürlich damit mehr von diesem verschissenem Zubehör verkauft werden kann. Wer kauft sich nicht gern eine bekackte Tastaturhülle für zig hundert Euro. Ich kann mir keinen anderen Grund vorstellen, warum die Usability von einem Gerät sonst beschnitten werden sollte. Wieso nimmt man Nutzen sonst ein (Software-)Feature weg?

Das iPad Pro 2018(?) war übrigens auch das letzte Gerät, dass ich von Apple gekauft habe.

Warum ich das schreibe? Weil mich dieser Umstand gerade erneut wieder aufgeregt hat.

Ich kann’s nur immer wieder sagen: Auf Black Earth flippen die Jungs ja im Vergleich zu Geisterfaust völlig aus. Fast so hektisch wie Tai Chi. Holt einen echt ins Leben zurück…

Men in Black: International

Ich habe mir Gestern MIB: International angeschaut. Fand ich gerade noch so grenzwertig unterhaltsam. Aber auch nur weil ich nebenbei am iPad rumgespielt habe. Ich fange es witzig, wenn es bei Netflix & Co. eine Blacklist geben würden, auf der man Filme verfrachten kann, die man auf keinen Fall ein weiteres Mal vorgeschlagen bekommen möchte und schon gar nicht sehen möchte.

In meinem Google Mail SPAM Order liegen nur nur 876 Mails. Als ich das letzte Mal in den Ordner geschaut habe waren es noch locker doppelt so viele. Also sind mehr im 30 Tage Zeitraum automatisch gelöscht worden als hinzu gekommen sind. Was soll das denn?! Mit so einer lausigen Performance findet man aber keine Phishing Opfer.

Der Nachmittag ist wie gemacht um CDs zu rippen. Und wahrscheinlich hätte ich mir Heute auch das Medikament gegen Heuschnupfen sparen können. Außerdem schau ich umher, was es denn an töften Kamerarucksäcken mit stabilen Reißverschlüssen gibt.

Reißverschluss vom Wandrd Prvke nun ganz defekt

Das war ja nur eine Frage der Zeit. Nachdem vor wenigen Tagen der erste Schieber vom Reißverschluss aus der Führung gerutscht ist, folge ihm Heute der zweite.

Hmm… Das heißt man kann das Fach nicht mehr schließen, was die die Usability des Rucksacks nicht unbedingt verbessert .

Tja, liebe Leute von Wandrd, sowas darf nach lediglich zwei Jahren nicht passieren. Ich würde sagen, das ich klar ein Zeichen mangelhafter Qualität.

Schräg gegenüber in der Seitenstraße zieht jemand aus und über einem Lastenaufzug werden die Möbel aus einem Fenster nach unten gebracht. Und dort stehen sie dann im strömenden Regen. Sieht auch nicht wünschenswert aus.

Anon

Gestern habe ich Anon geschaut. Mit Clive Owen. Hat den Film aber auch nicht gerettet. Das Settings fand ich sogar ziemlich gut, aber leider war der Film unlogisch. Wenn man doch der vermeintlichen Hauptverdächtigen habhaft wird, ist der Drops doch erstmal gelutscht und es muss kein solches Theater veranstaltet werden. Die Story hätte man anders aufbauen können.

Baustellenreport

Am oberen Teil der Hattinger Straße auf der rechten Seite sind die Steine für den Bürgersteig bis auf Höhe des Chef Grills in dieser Wochen (KW19) gelegt worden.

Geht es etwa voran? Wohlgemerkt nur der Bürgersteig. Von Radweg und Parkstreifen fehlen noch jede Spur. Und auf der linke Seite wurde noch gar nicht begonnen. Aber bis September 2022 wird das wohl noch irgendwie zu machen sein.

erste Mängel am Wandrd Prvke

Oha! Einer der Schieber vom Reißverschluss des Kamerafachs am Wandrd Prvke 21 ist auf der Führung gesprungen und läuft nur noch auf einer Seite. Natürlich als das Fach geöffnet war. Ich kann ja nur froh sein, dass der Reißverschluss zwei Schieber hat, sonst hätte das den Prvke zur Unbenutzbarkeit verurteilt. Leider sehe ich auch keine Chance den Schieber wieder "einzufädeln".

Nach weniger als zwei Jahren finde ich das bei einem Rucksack in dieser Preislage etwas traurig.

Den F-Stop Guru habe ich nun seit sieben Jahre alt und die YKK-Reißverschlüsse zeigen keinen Verschleiß.

Es scheint als würde es doch einen kleinen qualitativen Unterschied zwischen den Markenreißveschlüssen vom F-Stop Rucksack und den Noname-Reißverschlüssen vom Prvke zugeben.

Mag ja sein, dass das Kamerafach sehr häufig benutz wird, aber das gilt auch für den Guru und der ist immerhin noch gut fünf Jahre älter.

Spicelab

Spicelab mag vielleicht eine alte Kamelle sein. Aber Gestern bin ich irgendwie über A Day On Our Planet gestolpert und das Zuhören hat Spaß gemacht. Vielleicht auch ein bisschen aus nostalgischen Gründen. Ich denke, die CD war eins der ersten Alben, das ich damals geliehen und auf DAT aufgenommen habe.

Liebe Betamax Enthusiasten, ihr seid nicht allein! Es gab auch Menschen die auf DAT gesetzt haben.

DAT hat sich im Bereich der heimischen Unterhaltungselektronik nie so richtig durchgesetzt. Später waren die Kassetten teurer als die CD, die man darauf aufnehmen wollte. Das war dann auch für mich das Aus für die DAT-Kassette. Obwohl die Handhabung im Vergleich zur normalen Musikkassette schon einige Vorteile hatte. Die Bändern könnten bspw. schnell und exakt gespult werden. Ja, Spulen. Bei dem Gedanken musste ich gerade auch etwas schmunzeln.

Und Heute möchten ich zT. nichtmal mehr eine CD kaufen, sondern finde Dateien einfach viel praktischer. So gibt es auch A Day On Our Planet remastered als Download. Oder zum Streamen über einen der zahlreichen Anbieter, bspw. auf Spoitfy. Ob man nun lieber über einen Streaminganbieter Musik hört oder den einen oder anderen Euro bei Bandcamp investiert und den Künstlern war Gutes tut, bleibt nun jedem selbst überlassen.


DAT-Kassette
DAT-Kassette

Der Weg vom Mitschneiden einzelner Titel aus dem Radio über meinen ersten, unglaublich gruseligen MP3 Player bis Heute ist ein Riesensprung. Also ich mit 12 Jahren oder so ausgesuchte Titel aus dem Radio aufgenommen habe und über Anmoderationen in den Musiktitel hinein verzweifelt bin, hätte ich mir im Traum nicht vorstellen können, dass ich mal ein Smartphone mit zig 1000 Musiktiteln haben werde, das sowohl als Klangquelle für zu Hause als auch für unterwegs mit Kopfhörern mit oder ohne Kabel haben würde. Und dass ich nicht mal die Dateien auf dem Gerät brauchen würden, sondern alle Musiktitel gezielt „streamen“ könnte, wäre mir erstrecht nicht in den Sinn gekommen.

TeaTimer

Hmm… nachdem sich die jüngst benutze Smartphone App letztendlich als nicht so optimal wie erhofft entpuppt hat, habe ich nochmals nach einer Standalone-Lösung geschaut.

Nach ausgiebiger Recherche bin ich auf ein geeignetes elektronisches Gerät gestoßen, dass den signifikanten Teil meiner Anforderungen erfüllt. Eigentlich bin ich auf eine ganze Produktpalette gestoßen, die sich hinter dem Zauberwort „Küchentimer“ verbirgt.


Der Timer im Kontext seines Einsatzbereichs

Ich habe mich für ein Modell mit vielfältigen Einsatzmöglichkeiten entschieden.

Neben der Funktion Zeit runterzuzählen, kann das Gerät auch verstrichene Zeit erfassen. Und um das Featureset abzurunden kann das Gerät auch die aktuelle Uhrzeit anzeigen. Ich bin mir aber noch nicht sicher, ob ich die zuletzt genannte Funktionalität wirklich nutzen möchte.

Weiter kann das Gerät benutzt werden, ohne einen Account einzurichten und funktioniert ganz ohne Verbindung zum Internet.

Anständigerweise hat sich der Anbieter gegen ein Abo-Bezahlmodel entschieden. Das Gerät gehört noch einmalige Zahlung quasi mir.

Bisher hat das Gerät meine Erwartungen bei Weitem übertroffen. Verstrichene Sekunden werden ziemlich präzise erfasst und das üppige Display gibt mir auch ohne Brille stets Auskunft den aktuellen Stand der Zubereitung.

Ich bin masslos begeistert und kann dieses Produkt für zeitkritische Prozesse empfehlen.

Zum Schluss sei noch erwähnt, dass es sich hier um meine ehrliche Meinung handelt und ich den Artikel selbst mit meinem eigenen Privatvermögen erworben habe.

Wirklich? Was sollte ich verpassen

Ich fühle mich mittlerweile so ausgelaugt, demotiviert und frustriert, so dass ich morgens, wenn ich mit einer Schale Tee auf der Couch sitze nicht dass Gefühl habe, dass es noch Sinn macht mich aufzuraffen und rüber zum Schreibtisch zu gehen.

Unbekannte malen Zebrastreifen auf die Straße: Der Fußgängerüberweg wurde mit einer nicht abwaschbaren weißen Farbe aufgebracht. Bleiben darf er aber nicht. – Witzig! Aber das ist natürlich auf gar keinen Fall zur Nachahmung empfohlen. Wo kämen wir denn hin, wenn überall wilde Zebrastreifen entstehen würden…

Debatte um Geimpfte : Verdrehtes Verständnis von Solidarität: […] Wer zweimal geimpft ist, für den entfallen Grundrechtseinschränkungen, die nur wegen der Pandemie zu rechtfertigen sind. – Auch wenn ich mich da von einem gewissen Neid bestimmt nicht freisprechen kann, da es wohl noch eine Weile dauern wird, bis ich mal geimpft bin. Aber das ist in erster Linie mein Problem und kein Grund anderen kein „normales“ Leben zu gönnen.

Flight Attendant

Ich habe mir in den letzten Tagen die Miniserie Flight Attendant (Amazon Prime Video / 9 Folgen) angeschaut.

Das Intro fand ich ziemlich anstrengend. Aber die Serie als solches war spannend und unterhaltsam und hatte die passenden Dosis an Humor. Also jenen Humor, den ich zumindest recht lustig finde und mich nicht an einen anderen Ort wünschen lässt. Über einen offenen Handlungsstrang und eventuelle Ungereimtheiten würde ich zugunsten des Unterhaltungsfaktors hinwegsehen.

Die Vorbelastung von Kaley Cuoco durch die Rolle der Penny in The Big Bang Theory - tatsächlich mag ich TBBT nicht sonderlich - spielt IMHO keine Rolle.