November 2006

lustige Spammer

Trackbackspammer aller Herren Länder haben sich in den letzten Tagen auf diesen kleinen und unscheinbaren Eintrag eingeschossen.

Es ist ja nicht nur so, dass der Eintrag schon ein paar Monate älter ist. Nein, mein Blog hat keinen Pagerank und lustigerweise habe ich seit einer Weile auch keine Unterstützung mehr für Trackback. Ja, auch eins der Feature, die gestrichen worden sind.

Spammer sind doch nur alte Tränensäcke. Auch Kommentarspambot sind nicht mehr das, was sie mal waren und beissen sich kontinuierlich an den Form Actions die Zähne aus.

Soundmap of Cologne

Soundmap of Cologne – im About Text heisst es:

The Soundmap of Cologne contains a bunch of selected fieldrecordings that were made in the city of Cologne. The recordings are not Veedel-related; which means that no district in town is preffered or unfavoured. Step by step the profile of Cologne\‘s sonic world will be scaled down here on this website.

Neckischerweise gibt es schon einen Eintrag zur Strassenbahnlinie 16, die ich Tag für Tag nutze, allerdings steige ich nie am Chlodwigplatz um, sondern idR. an der Eiffelstrasse. Das ist nur zwei Haltestellen entfernt und dürfte ähnlich klingen:)

via Webpropaganda

Inline image quotes

Inline Image Quotes von Natalie Downe (via) benutzt korrekt verschachtelte blockquote und p Elemente um Zitaten separate An- und Abführungszeichen zu verpassen.

Das fand ich so klasse, dass ich diesem Eintrag auch direkt mal ein Zitat verpassen muss:

Der Unterschied zwischen Gott und den Historikern besteht hauptsächlich darin, daß Gott die Vergangenheit nicht mehr ändern kann.

— Samuel Butler

Killerspiele

Endlich wird da mal was unternommen!

Aber das ist ja nur die Spitze des Eisberges. First Person Shooter, Computerspiele, das ist ja lächerlich, das ist doch garnichts.

Ich kenne Rollenspieler, die ihre Allmachtsfantasien über Charaktere ausgespielt haben und auch vor taktischen Genozid nicht zurückschreckten; Vampirespieler, die sich mit der Frage beschäftigt haben, ob man die stärkeren Adern ihrer Opfer als Strohhalm nutzen könnte; Earthdawnspieler, deren Dieb sich gegen die eigene Party gestellt hat um diese hinterrücks zu meucheln und auszurauben.

First Person Shooter, so züchtet man keine gewaltbereiten Sozio-, Phsycho- oder Sonstwiepathen. Aber aus ehemaligen Rollenspielern werden Entwickler, Polizeihauptkommissare oder noch schlimmer, Rechtsanwälte. Ups…

Update: Aber mal ernsthaft – 2 mal TP: Ich will R.A.C.H.E / Ich hasse es, überflüssig zu sein

Es wird kälter

Gerade beim Zähneputzen ging mir ein Licht auf – ja, manchen passiert sowas.

Seit Gestern habe ich ein ganz leichtes Ziehen in der rechten Seite und irgendwoher kenne ich das Gefühl.
Genau! Ich kenne den grossen, bösen Bruder des Ziehens und der heisst Rippen Serienfraktur. Hat mir vor anderthalb Jahren das Leben schwer gemacht.

Naja, ich will mich nicht beschweren. Ich könnte mir vorstellen eine Erektionsstörung oder Programmieren in Ruby wären wohl schlimmer.

Pizzakeks

Also ich kann nicht nur Tee zu lange ziehen lassen, sondern auch eine Pizza zu lange im Backofen backen lassen.

War zwar noch nicht schwarz, hatte aber trotzdem eher Ähnlichkeit mit einem überdimensionierten, knusprigen Pizzakeks.

Fernsehsonntag

Am Abend kann man sich auf »Harry Potter und die Kammer des Schreckens« (Pro7) freuen, oder dankend ablehnen und einfach mal »Being John Malkovich« (Tele 5) schauen.

Beide Filme habe ich noch nicht gesehen und von beiden habe ich viel Gutes gehört. Im Falle von Harry Potter erstaunt mich das eigentlich. Von dem ersten (»Harry Potter und der Stein der Weisen«) habe ich knapp 20 Minuten gesehen aber dann waren wir und einig, dass der Datenträger ASAP verbrannt werden müsse um eine evtl. davon ausgehende Kontaminierung zu vermeiden.

Ab 15:00 Uhr gibt es den Piloten zu Stargate SG-1: »Children of the Gods«
Ist bestimmt auch mal wieder nett zu sehen.

Und all das, weil der Sonntag genauso verregnet ist, wie in den Wochen zuvor.

Wie Sie sehen…

… sehen Sie nichts, hoffe ich.

Nachdem ich Gestern im Brinkhoffs mit Alex etwas versackt bin und das eine oder andere Bier über den Durst getrunken habe, war Heute nicht allzu viel mit mir anzufangen und ich habe mich mal wieder an den Unterbau des Blogs gewagt.
Die Startseite hat es erwischt.

Sieht genauso aus wie zuvor, funktioniert aber völlig anders: In den Wochen zuvor habe ich schon das Blog in so fern umgestellt, dass die Darstellung über einen ViewController abstrahiert wird. Für jeden Darstellungsmodus (Startseite, Blog, evtl. Themes) gibt es einen eigenen ViewController, der den Basis View Controller erweitert und neben den vererbten Gebrauchsmaterialien der Elternklasse mit spezifische Methoden für den ausgewählten View ausgestattet ist. Das ermöglicht bspw. für jeden View dedizierte Templates, Ajax Response Methoden und sonst was zu benutzen.

Ist natürlich eine Klasse Art seinen Samstagnachmittag zu verbringen, da ich ja nun auch die Woche über etwas vollkommen Anderes mache…

NeoOffice next try

Mein Highlight des Tages war die knapp halbstündige Suche nach einer Option den Delimiter für CSV Export auf Excel 2004 / OSX einzustellen. Nein, viel mehr sollte ich sagen, nicht die Suche war das Highlight, sondern das Aufgeben.

Ich habe dann zu NeoOffice gegriffen und dann war alles gut. NeoOffice bietet auch praktischerweise eine Option um den Character Set auszuwählen. UTF-8 ist verständlicherweise für csv2po angesagt.

Ich hatte nie gross Verwendung für irgendwelche Office Produkte. Idr. benutze ich sowas nur um an Daten zu gelangen, die mal in unpraktischeren Formaten vorliegen. Und das kommt Gott sei Dank nicht so häufig vor.
NeoOffice ist Heute im Vergleich zu meinem ca. ein Jahr zurückliegenden letzten Gebrauch sehr angenehm. Wesentlich schneller. Und wenn das Spellchecking nicht aktiviert ist, lässt es sich sogar sehr angenehm extrem lange Listen scrollen ohne Rückenmarkschwund zu bekommen.

So im Alter…

Ich lebe mal ausgesprochen gesund – das wird in meinem fortgeschrittenem Alter immer wichtiger – und trinke mir am Abend einige Tässchen gebröselte und gepresste alte Socken Kräutertee.

es lebe die Monokultur

Nach und nach meldet Firefox 2.0 Updates für diverse Extensions Add-Ons. Heute zum Arbeitsbeginn wurde ich mit HttpLiveheaders überrascht.

Also nach dem massiven Geschwindigkeitsgewinn unter OS X, fahre ich wieder ziemlich auf Mozilla Firefox ab. Nach meinem Schwenk zu OS X hatte der Browser bei mir einen schweren Stand und ich habe abwechselnd mit Safari und Camino geliebäugelt.
Firefox habe ich in der Zeit nur noch benutzt, wenn ich mal Funktionen der Webdevelopers Extension oder Firebug benötigt habe, die ich nicht mal eben on the fly auf anderem Weg erhalten konnte.

Nur einen Browser zu nutzen macht das Leben einfacher:) Allein schon was Login Kekse und Passworte angeht.

Update: Klasse, sollte ich erwähnen, dass Alt+l (kleines ‘L’) auf’m Mac die HttpLivedeader Sidebar öffnet… Irgendwatt is’ ja immer:)

Verspätungen sind keine Einbildung

Aha! Es ist also doch nicht so subjektiv, wenn ich fortwährend über Verspätungen oder gar Ausfälle bei der Bahn nörgele. Dem Artikel auf Tagesschau.de zufolge hat jeder vierte Schnellzug Verspätung. Und ich könnte mir vorstellen, dass es im Regionalverkehr auch nicht besser aussieht. Denn durch das Warten auf ständige Überholungen durch verspätete IC oder ICE komme ich kaum einen Tag mit angegebenen Fahrzeit ans Ziel. Weder morgens noch abends.

Dieser Morgen war eine glorreiche Ausnahme. Nein, ich war nicht pünktlich da, aber der Grund für die Verspätung ergab sich nicht aus betriebstechnischen Gegebenheiten. Bei einer Durchsage mit Frage nach einem Arzt, sollte ein jeder Fahrgast hellhörig werden. Denn nur wenige Augenblicke später hat man erfahren, dass die sich Weiterfahrt aufgrund eines Notarzteinsatzes für einen Fahrgast für unbestimmt Zeit verzögert. Aber Gott sei Dank sind Notärzte schneller als die Bahn:)