Mai 2020

Am Ende ist es doch keine Liste.

Lange Zeit, Jahre, viele Jahre, zu viele Jahre habe ich so ziemlich alles in Liste organisiert. Todo Listen, Einkaufslisten, Wünschlisten, Projektlisten, Bestandslisten, Checklisten, Inventarlisten, Tagesplanungslisten. Wenn man sich eine Liste vorstellen konnte, ich hatte sie gepflegt. Ist ja auch unglaublich praktisch. Man kann ein Datum an einen Entrang hängen und hat quasi einen Termin oder eine Erinnerung. Und das Schönste ist, irgendein Gerät wird schon Alarm machen, wenn es so weit ist. Mit einer Vielzahl von Listen kann also wunderbar das Privat- und Berufsleben strukturiert werden.

Leider ist man nur ein Mensch und so kann es mitunter vorkommen, dass man die Punkte auf einer Liste zum entsprechenden Zeitpunkt ignoriert oder aus sonst einem Grund nicht „abhaken“ kann. So können manche Listen im Laufe der Zeit länger und länger und länger werden und gleichermassen steigt die Frustration über die geplanten und nicht erledigten Punkte.

Zwischendurch habe ich es rein analog mit Bullet Journals versucht aber viel mehr Zeit habe ich danach mit Things von Cultured Code verbracht. Ein exzellentes Gespann aus Desktop-, Mobile und TabletApp, die an Komfort und Benutzbarkeit kaum von Alternativen erreicht werden können. So tut auch der Gesamtpreis von um die 80 € für das Trio nicht wirklich weh.

Vor einer Weile habe ich alle Listen entfernt und die drei Apps aus meinem Leben gelöscht und mir so ein wenig Lebensqualität zurück geholt indem ich meine Unzufriedenheit mit mir selbst über unerledigte Sachen um eine ordentliches Maß senken konnte.

Berufliche ToDos ergeben sich aus aus dem Sprint und privat mache ich Dinge, wenn sie notwendig werden. Und wenn ich mir Sorgen mache, ich würde etwas wichtiges vergessen, dann mache ich es halt als nächstes.

Ja, aber das klappt natürlich nicht, wenn man so unglaublich viel um die Ohren hat! Doch! Doch! Tut es. Es ist eigentlich gar nicht so schwer zu erkennen, was von all dem Scheiß wirklich wichtig und notwendig ist. Persönlich fand ich die Erkenntnis, dass mir zu vieles zu wichtig ist, wesentlich schwerer zu erlangen.

Die Deutsche „Corona App“

Mein Lieblingsthema, mal von der Baustelle vor der Tür abgesehen.

Erstmal was zum „Warmwerden“:

Und nun weiter mit der Realität:

Man munkelt, das jüngste Update für iOS (13.5) hätte bereits eine Implementierung der Schnittstelle. Was jetzt noch fehlt, wäre in Deutschland eine App, die Gebrauch davon macht.

Im Repository hat sich n den letzten 10 Tages etwas getan. Neben der Doku von neulich befindet sich im Repo nun auch alpha Code für einen Corona-Warn-App Server und Corona-Warn-App Verification Server.

Mit meiner – vielleicht etwas polemischen – Vermutung, man könnte in dem Repo die Entwicklung wohl nicht hautnah verfolgen, habe ich also falsch gelegen. Was ziemlich erfreulich ist, wie ich finde.

Aber vielleicht handelt es sich auch nur um ein „Pseudo“-Projekt zur Beruhigung der Bevölkerung…

Bevor mein Disney+ Abo ausläuft schaue ich nochmal alle Star Wars Filme in Reihenfolge. Auf den Übergang von Rogue One zu New Hope freue ich mich jedes Mal wie ein kleines Kind.

Ich habe gerade nach wirklich lange Zeit mal wieder Instagram installiert. Mein Account sah so aus, wie ich ihn verlassen habe. Jeder dritte bis fünfte Post im Feed ist allerdings „gesponsert“. Die App direkt wieder gelöscht. Die Scheiße tut sich doch wohl niemand mehr an.

Deutsche Corona App

Die letzten beiden Beta von iOS enthielten bereits die Implementierung der Schnittstelle für die Kontaktverfolgung auf Basis von BLE. Wie es auf der Android Seite um die Implementierung im Google Play Service steht, weiss ich nicht. Ist halt nicht meine Welt. 

Laut dem Wikipedia Artikel COVID-19-App gibt es für die Deutsche Corona App wohl auch schon seit dem 12. Mai ein Repository auf GitHub. Allerdings befindet sich dort bislang nur eine Dokumentation inkl. Anforderungen in Form von User Stories.

Naja, ich vermute auch nicht, dass man in dem Repo die Entwicklung hautnah verfolgen kann. Wahrscheinlich wird hier das fertige Resultat mal angelegt werden. Vielleicht wird im dem Repo auch nur die reine Dokuemtantiaon sein. Keine Ahnung.  

Episode 1 mag ja einige Schwächen haben, aber da ich nun alle Folgen gesehen habe, würde ich meinen der Kampf zwischen Obi Wan und Darth Maul ist wohl einer der spektakulärsten aus allen neun Folgen. 

Das kann nur eine Verschwörung sein.

Sobald ich einen Tag nicht zu Hause sitze und mich beim Arbeitnehmervertreters konzentrieren muss, ist es hier mucksmäuschenstill.

Das kann kein Zufall sein. Man hat es da bestimmt auf höchster Stelle auf mich abgesehen und anhand der Bewegungsdaten meines Handys wird ermittelt, ob ich gerade zu Hause sitze und mich der Lärm langsam in den Wahnsinn treibt. Und das nur weil ich zu viele Blumen gespottet habe. So schnell kann es gehen und mein Staat in Ungnade fallen.

Drafts

Ich bin ja eher ein Gewohnheitstier und neige nicht häufig dazu Anwendungen, die ich schon ewig benutze, durch Alternativen zu ersetzen.

iA Writer ist so ein Exemplar, das ich schon seit ewig und drei Tagen auf allen Geräten einsetze. Einmal bezahlt und immer glücklich. Ordinäre Text bzw. Markdown Dateien liegen in einer Verzeichnisstruktur in einem iCloud Ordner. Zwei Klicks und ich habe aus dem Markdown ein PDF generiert. Mehr wollte ich nie. Meine Welt war rund und ich war zufrieden. Alles was mich auch nur im entferntesten an dem Programm gestört hat, habe ich ignoriert.

Ja. Aber dann musste ich mir unbedingt Drafts anschauen. Nicht weil ich eine Alternative gesucht hätte. Nö, nur aus Neugierde, weil es ein Bekannter im Gebrauch hat.

Es kann so viel mehr als iA Writer. Man kann alles einstellen. Es gibt unzählige Knöpf, Schaltflächen, Einstellungen und irgendwas. Wie grausam;) Aber es hat im Gegensatz zum iA Writer dynamische Zeilenlängen, die sich an der Fensterweite orientieren. iA Writer unterstützt nur Zeilenlängen von 64, 72 oder 80 Zeichen. Und dieses Manko fiel mir immer besonders schwer zu ignorieren. Je nachdem was ich gerade schreibe, sind mir die max. 80 Zeichen etwas zu wenig.

Schätzungsweise werde ich wohl beide für eine Weile nebeneinander benutzen. Irgendwie zeichnen sich für beide Apps recht spezifische Anwendungsgebiete ab. Während der schlichte iA Writer wohl mein bevorzugtes Werkzeug für längere Texte bleiben wird, ist Drafts prädestiniert für kurze Textschnipsel und Gedanken.

In browserbasierten Ticketsystemen, nur um eine Beispiel zu nennen, schreibe ich selten ein Follwoup direkt in eine Textarea, sondern benutze einen Texteditor um dort den Text zu verfassen. Ist übersichtlicher und sichererer. Ich habe mehr als ein Mal einen Text im Browserfenster durch eine Unachtsamkeit verloren. Und das kann mich mitunter ziemlich aufregen.

Ich werde später mal berichten, welche der beiden Apps das Rennen gemacht hat.

Ach komm?! Gmail (iOS) gibt‘s bei mir ab Heute wieder mit Dark Mode. Ohne ein Update der App. Das ist doch tatsächlich nur abhängig von Account. Dieses On/Off kann ich einfach nicht nachvollziehen. Wo liegt der Sinn?

Einfache Rücksendung

Auch wenn ich ab und an über DHL nörgle, war ich Heute bei meinem ersten Versuch ein Paket über eine Packstation aufzugeben von der Einfachheit ziemlich begeistert. Es sieht so aus, als müsse man nichtmal eine Kundenkarte habe um eine Paket aufzugeben.

In diesem Fall war es eine Rücksendung an Amazon.Einfach den Rücksende QR Code von Amazon scannen, den Aufkleber an der Packstation drucken lassen, aufkleben, Barcode vom Aufkleber scannen ins Fach legen und fertig. Kein menschlichen Kontakt notwendig; absolut Corona-Krisen-tauglich. 

Da geht noch Einiges

Die Baustelle auf der anderen Straßenseite macht sich ganz schön. Wenn man bedenkt, wie harmlos alles angefangen hat. Ich beneide die Leute nicht, die Gegenüber in den unteren Etagen wohnen. Es ist hier oben schon ziemlich laut, aber da unten muss das die Hölle sein. Jeden Tag bis zwischen drei und vier.

Vielleicht könnte ich doch mal einen fetten Weitwinkel gebrauchen. Dies ist ein etwas verkorkstes Panorama aus neun Aufnahmen im Hochformat mit einem 50 mm aufgenommen. Womit auch sonst. Man hat ja sonst nichts.

Der frühe Vogel

In den letzten Wochen bin ich ursprünglich früh los, damit es im Markt noch nicht so voll ist. Heute waren neben mit auch nur zwei weitere Kunden in dem kleinen Markt. Zu­ge­ge­be­ner­ma­ßen weise ist der damit auch schon fast voll. 

Ganz nebenbei bin ich morgens nach ein wenig Aktivität etwas weniger verschlafen, als wenn ich nach dem Duschen eine Stunde mit ein paar Schalen Tee in der Hand auf der Couch sitze und lese, Musik höre oder meinen Gedanken nachgehe. Gut, es mag Menschen geben, die am frühen Morgen aus diesem Grund irgendeine Form von Sport betreiben. Aber das ist mit nun etwas zu extrem. 

Was durch das Rumgehampelt am Morgen allerdings zeitlich nicht mehr möglich ist, sind die ruhigen Augenblicke der Kontemplation mit ein paar Schalen Tee in der Hand.

Scheint als könne ich entweder weniger verschalen oder mit klarem Verstand in den Tag starten.

Eigentlich könne wir und ja noch ganz glücklich späte, dass es (noch) nicht so warm ist. Ein Schal/Tuch als Ersatz für eine Gesichtsmaske zur Abdeckung von Mund und Nase und eine Mütze zum “Abdecken” der Fristur bei 35 °C wird bestimmt witzig. 

Der Mandalorianer und Disney+

Gestern wurde die letzte Folge der ersten Staffel vom Mandalorianer auf Disney+ Deutschland veröffentlicht. Schade! Schon vorbei. Die Seiten hat mir gut gefallen – sogar besser als der jüngste Star Wars Film.

Bis Ende Mai habe ich nochmal die Gelegenheit die Serie am Stück zu schauen. Sollte nicht das Drama sein, die Folgen waren ja idR. Mit um die 30 Minuten sehr kompakt. Kein Raum für Langeweile.

Warum bis Ende Mai? Naja, nachdem ich die Serie nun gesehen habe, gibt es auf Disney+ nichts mehr was mich noch reizen würde. Ich habe den Service idR. nur noch an Freitagen für gut 30 Minuten genutzt nachdem ich mir die MCU und Star Wars Film – die ich zuvor schon kannte – nochmal auf der Plattform angeschaut habe. Tja. Und nun ist die Luft raus.

Projekt 61

Aus dem ursprünglichen Projekt 365 ist dann das Projekt 61 geworden.

Zwei Monate habe ich täglich ein Foto im Blog veröffentlicht vor dem Hintergrund ein wenig meine Kreativität anzutreiben. Mit dem Resultat bin ich allerdings mehr als unzufrieden. Ein Teil der Fotos ist qualitativ einfach Mist, da mich häufig eher der Zwang ein Foto hochzuladen angetrieben hat als ein interessanter Ansatz für eine originelle Arbeit. Das war nicht Zweck der Übung. Und das hat auch nicht viel mit Kreativität zu tun.

Also wird in Zukunft die Frequenz wieder sinken und die Qualität hoffentlich wieder steigen. Was soll ein Betrachter mit einem Foto anfangen, das nichtmal für den Fotograf eine besondere Bedeutung hat.