Januar 2014

Alpha Wave Movement

Da ich in den letzten Tagen eine Magen-Darm-Pest über ich ergehen lassen musste, hatte ich nicht viel anderes im Sinn als natürlich Musik zu hören. Und so habe ich Alpha Wave Movement für mich entdeckt. Ruhig. Ruhiger. Spacemusic.

Manchmal frage ich mich, warum ich nicht früher über manche musikalischen Schätze stolpere.

Tamrac Adventure 7

Nachdem ich den Tamrac Adventure 7 nun eine Weile im Gebrauch habe, ist es an der Zeit, dass ich auch was über den Rucksack sagen kann.

Bei den Tamrac Rucksäcken der Adventure Serie handelt es sich um sog. Daypacks und haben demnach nicht nur ein Fach für Fotoequipment sondern auch noch Stauraum für diverse andere Utensilien, die man auf einem Tagestrip brauchen kann.

Die Modelle Adventure 6 und 7 sind ein bisschen speziell, wie ich finde. Mit einem Reissverschluss lässt sich der Rucksack in der Mitte öffnen und aufklappen, so dass man Zugang zum stark gepolsterten, unteren Teil mit dem Equipment bekommt. Der Raum lässt sich durch gepolsterte Wände mit Klettverschlüssen aufteilen, so dass das Fach den individuellen Bedürfnissen angepasst werden kann. Es hat sich für mich als praktisch erwiesen das Fach in drei Bereich zu teilen: Einen schmalen für Filter, daneben ein größeres Fach für eine (D)SLR mit angesetztem Objektiv, das mit der Nase nach unten gut untergebracht werden dann. Im letzten Fach, das man bei Bedarf noch mal halbieren kann, ist genug Platz für zwei bis drei weitere Gläser, Blitze oder Bier Dosen…
Klappt man den Rucksack wieder zu liegt der gepolsterte Boden des oberen Teils direkt auf dem Kamerarücken und nichts kann wackeln oder rutschen. Aber vielleicht sollte man davon absehen Ziegelsteine ins obere Fach zu legen. Das könnte evtl. nicht so gut für ein Kameradisplay ausgehen.

Das Tragesystem ist OK. Gummiert, gepolstert, weich und breit genug um bequem auf den Schulten liegen zu können und nirgendwo zu ziepen. Mit dem Adventure 7 hatte ich noch keine lange, anstrengende Tour aber den Adventure 9 (viel größer und mit Notebookfach) habe ich einige Jahre mit mir herumgetragen und die Schultergurte wären das Letzte worüber ich mich beschweren würde. Aber wie gesagt, das Tragesystem ist nur OK, denn die Hüftriemen sind leider auch nur Riemen. Hier wäre eine angenehme, breite Polsterung das i-Tüpfelchen gewesen.
Einen nicht zu unterschätzenden Nachteil haben alle Adventure Modelle gemeinsam. Der Rückenbereich ist nicht gut gelüftet, so dass man bei Anstrengung oder bei großer Wärme auch schon ohne Anstrengung unweigerlich am Rücken schwitzen wird.

Aber kommen wir nun zum spannenden Teil. Was passt rein?

  • Eine DSLR (FF oder APS-C) mit angesetztem Objektiv mit max. 11cm oder 12cm Länge, denn ansonsten setzt das Objektiv am Boden des Rücksacks auf und oben wird es ein bisschen eng beim Zuklappen. Eine Nikon D800 mit angebrachtem Marko Planar 2/100 passt gerade eben noch. Eine Knipse vom Format einer D4 oder 1D hat keine Chance mit angesetztem Glas im Rucksack auf diese Weise untergebracht zu werden. Die müsste man dann schon längs reinlegen, was sich auch bei längeren Gläsern anbietet. Bei APS-C Knipsen muss man sich kaum Gedanken machen. Eine Pentax K-5 mit DA* 16-50 passt noch rein, wobei das 16-50 gerade auf den Boden aufsetzt.
  • Das untere Fach ist lt. Hersteller 17cm hoch. Bei der oben beschriebenen Anordnung kann man selbst ausrechnen was noch in die Tasche passt. idR. sollte noch zwei Gläser nebeneinander hinein passen. Der übrigen Raum lässt sich mit Trennwänden unterteilen, so dass die Objektive beim Transport nicht aneinander stoßen. Kleine Gläser lassen sich mit einem horizontalen Trenner evtl. sogar stapeln.
  • Vorne gibt es dann noch ein kleines Fach in dem Speicherkarten oder der eine oder andere Akku Platz finden.
  • Rechts und Link am Rucksack ist jeweils eine Netztasche angebracht, in denen man einen kleinen Regenschirm oder eine Wasserflasche verstauen kann. Ein 0,5l Flasche passt gut, eine 1,5l PET Flasche ist etwas zu dick.
  • Ein Stativ kann nur mit einem Gurtsystem unter dem Rucksack angebracht werden. Das sind zwei Schnüre, die man separat kaufen muss. Finde ich allerdings völlig Tinnef, ein Stativ horizontal unter dem Rucksack zu befestigen. Man muss dann schon aufpassen, wenn man durch eine Tür geht

The World's End

Habe gerade das erste Mal The World’s End gesehen. Ja! Jetzt erst:(
Der dritte Teil der Blood and Ice Cream Trilogie ist genauso klasse wie Shaun of the Dead und Hot Fuzz. Eigentlich müsste ich die mal an einem langen Filmeabend am Stück schauen.

R.I.P.D.

Bei manchen Komödien dieser Art denkt man sich im Vorfeld schon, dass das nix sein kann. Das dacht ich auch bei R.I.P.D. aber habe den Film trotzdem geschaut. Totaler Klamauk aber doch ziemlich lustig von Anfang bis Ende.

Ende des kleinen Experiments

Das ging ja schnell. Mein kleines Experiment ist schon beendet. Ich hatte ausser Acht gelassen, dass ich für’s Online Banking SMS empfangen können muss. Und irgendwie hat mich die Wirklichkeit eingeholt und ich musste ein paar Rechnungen bezahlen und wollte nun nicht zur Bank um es dort manuell zu machen. Die Bequemlichkeit hat gesiegt. War ja zu erwarten.

Und Markus, was hast Du so im Urlaub gemacht?

War bei der Bank und habe Rechnungen bezahlt.

Koken – Creative website publishing

Koken – ein noch sehr junges CMS, mit dem Schwerpunkt auf Fotografie und Kunst für Fotografen, Designer und Kreative, die recht einfach und schnell eine eigene Seite aufbauen möchten, ohne dabei abhängig von einem Drittanbieter zu sein.

Die Software befindet sich zZ. in der Version 0.10.6 und bietet noch jede Menge Raum für weitere doch ganz alltäglich Feature. Das Admin Interface ist allerdings in der jetzigen Version schon sehr weit vorn. Sehr klares, übersichtliches Design und recht funktional.

Der Aufbau erinnert mich ein wenig an Lightroom, was im Hinblick auf die Zielgruppe bestimmt nicht ganz ungewollt ist. Im Kopf des Admin Interface wählt man den gewünschten Bereich aus: Library (da liegt das Bildmaterial), Text, Site (hauptsächlich Themes und Seitenstruktur/-funktion), Settings und Upload. Darunter folgt der Inhaltsbereich des ausgewählten Bereichs mit bis zu zwei Seiten leiten (links/rechts).

Bibliotheksansicht mit hochgeladenen Medien
Bibliotheksansicht mit hochgeladenen Medien

Ich habe Koken vergangene Nacht, kurz bevor ich ins Bett wollte, auf meinem Notebook installiert um nur mal kurz reinzuschauen. War vom Umgang mit der Anwendung allerdings so begeistert, dass es mich für Stunden gefesselt hat. Alles funzt nett per Drag&Drop und ist flüssig. Tolle Arbeit!
Bin mir zwar noch nicht sicher, ob es schon wirklich für den produktiven Einsatz geeignet ist, aber es ist auf jeden Fall einen Blick wert. Allein schon für den Wow-Effekt, den das Admin Interface – bei Koken auch Console genannt – mit sich bringt.

Seitenansicht zur Auswahl von Themes und Anpassungen selbiger
Seitenansicht zur Auswahl von Themes und Anpassungen selbiger

Die Software kommt mir einer Hand voll Themes daher, wovon eins simple genug ist um als Blaupause für ein eigenes herzuhalten. Bezeichnenderweise heisst es auch »Blueprint«.
Im Installationspaket ist eine PHP Datei enthalten, die einem durch den Installationprozess leitet und die erforderlichen Dateien auf den Server lädt. Über diese Vorgehensweise kann man sicherlich geteilter Meinung sein, aber auf jeden Fall macht es den Upload wesentlich einfacher.

Textansicht zur Bearbeitung von Essays (Blogeinträge) und Pages
Textansicht zur Bearbeitung von Essays (Blogeinträge) und Pages

Wie Anfangs schon erwähnt ist die Software noch recht jung und das eine oder andere Feature, das man eher als Standard empfindet gibt es noch nicht, wie eg. ein Kommentarsystem. Wobei man sich hier allerdings eine Lösungen wie Disqus zu Eigen machen kann.

Natürlich gibt es auch ein Blog zu Koken, um ein bisschen auf dem Laufenden zu bleiben. Ich bin mal gespannt, wie die Entwicklung weitergeht.

Momentan habe ich ziemlich Lust auf der Domain, die eh andauern ihr Gesicht ändert, Koken einzusetzen.

Pffft… Die Zukunft liegt in Streaming Diensten.

Au Mann, wenn ich dieses dumme und praxisfremde Gequassel schon höre.
Wie sehr die Zukunft der Unterhaltungsmedien in Streaming Diensten aus dem Internetz liegt, merkt man, wenn so ein Stream mal wieder Aussetzer hat, die Musik knarzt und kratzt man dann den Kopf schüttelt, sich von der Couch erhebt, den Staub vom CD Laufwerk pustet, einem Silberling einlegt und ungetrübten Musikgenuss erfahren kann.

ein kleines Experiment

Um die Ruhe der letzten Tage zu huldigen und dem Always Connected Syndrom entgegen zu wirken, möchte ich das neue Jahr mit einem kleinen Experiment beginnen. Vorhin gegen 11 Uhr habe ich mein Smartphone ausgeschaltet und werde mal sehen wie lange ich ohne auskommen kann.

Die ersten Tage dürften noch recht einfach ausfallen, da noch Motivation besteht und ich noch Urlaub habe und quasi zeitlos glücklich bin. Interessanter wird es, wenn der Arbeitsalltag wieder einsetzt.