Markus Kniebes
April 2013

Mondbasis Alpah 1 (Space: 1999)

Animiert durch den Blogeintrag von Neulich über Mondbasis Alpha 1 habe ich mir die erste Staffel der Serie auf Buray zugelegt.

Oha. In Sachen Bildqualität gibt es an den Disks nichts auszusetzen, das Bild ist sehr klar und detailfreudig. Die Speicieleffects sind für eine Serie aus den Siebzigern ziemlich gut. Ich habe mich in den letzten Tagen durch die ersten vier Folgen gezwungen und kann nicht verstehen, dass man bei so viel Fantasie über die nähere Zukunft des Jahres 1999 nicht auf die Idee kommen kann, dass sich modisch auch etwas verändern könnte. Also wenn ich noch eine Schlaghose sehe, breche ich in den Fernseher…

Gemessen an zeitgenössischen SciFi Serien, würde ich sagen die Folgen sind zT. langatmig und werden manchmal etwas fantasielos aufgelöst und die wissenschaftlichen Ansätze lassen im Großen und Ganzen zu wünschen übrig. Die dritte Folge »Schwarze Sonne« ist da ein Paradebeispiel. Ich habe mir die Folge über eingeredet, dass man vielleicht ein schwarzes Loch meint, denn allein mit einem putzigen Schutzschild durch eine Sonne fliegen ist doch etwas – sagen wir mal – abgefahren. Nicht, dass es bei einem schwarzen Loch mehr helfen würde, aber da ist der Gedanke des »Durchfliegen« nicht ganz so abwegig.

Naja, vielleicht schaffe ich es doch die erste Staffel bis zu Ende zu geniessen, aber die zweite werde ich mir wohl nicht gönnen.

btw.: derweil läuft läuft die Serie wohl auf RTL Nitro. Den man derweil nur in manchen Kabelnetzen und per Satellit empfangen kann.

Haltesystem: Peak Design Capture

Capture von Peak Design ist ein Haltesystem für Kameras um diese an Gürtel oder Träger von Rucksäcken oder Taschen zu tragen. Capture besteht aus zwei Teilen, dem Clip zur Befestigung an einem Träger und einer Platte, die am Stativgewinde der Kamera angebracht wird. Mit einem Griff kann man die Kamera mit der Platte in den Clip einhängen und wieder herausnehmen.

Ein Verschluss hält die Kamera an ihrem Platz, wenn es mal ein wenig ruckelig wird. Zur Sicherheit kann die Platte noch mit einer Schraube fixiert werden, so dass auch der Verschluss die Platte nicht mehr freigibt.

Die Platte gibt es in drei Ausführungen um sie mit einem bereits vorhandenem Stativkopf benutzen zu können ohne die Platte gegen die Schnellwechselplatte des Stativsystems tauschen zu müssen.
Eine Platte nach Wahl gehört zum Lieferumfang und weitere können separat erworben werden.

  • Die MICROplate ist die kleinste und für spiegellose Kameras geeignet.
  • Die ARCAplate kann in Arca Swiss kompatible Halterungen befestigt werden.
  • Die DUALplate kann sowohl in Arca Swiss wie auch Manfrotto RC2 kompatible Halterungen angebracht werden.

Der Clip und die Platte sind aus Aluminium und machen auf mich einen ziemlich robusten Eindruck. Ich habe mich für die kleine MICROplate entschieden, da ich das Haltesystem für die NEX 7 benutze.

Wenn ich den Clip am linken Träger des Rucksacks befestige und die NEX 7 einsetze, ist das Gewicht kaum zu spüren. Würde ich die Kamera nicht im Augenwinkel sehen, würde ich kaum spüren, dass sie dort hängt.

Der Clip lässt sich zwar weit öffnen, so dass er auch auf dicken Trägern angebracht werden könnte, allerdings sind die Polster meiner Rucksackträger zu breit für den Clip. Aber an den den Halteriemen des Trägers hängt er allerdings auch sehr gut.

Ich habe es auch mal mit schwereren Kameras ausprobiert und es funktioniert auch solang das Gegengewicht des Rucksacks auf dem Rücken entsprechen groß ist. Mit der Pentax K-5 und DA* 16-50 klappt’s sehr gut. Die D800 mit angesetzten Makro Planar 100 ist allerdings schwer genug um bei einem leeren Rucksack ein leichtes Ungleichgewicht auszulösen.
Bei beiden Knipsen würde sich allerdings eine der beiden größeren Platten anbieten.

Alles in Allem ist das System sehr praktisch und gut genug verarbeitet, dass ich ausreichend Vertrauen darin habe und meine NEX 7 einhängen kann ohne Bauchschmerzen zu bekommen.